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@(fjnle unb -£jait3.
fannegießert, als auf bem päbagogifdjen; aber aud) an Vetehrnngen oon fetten bermänner fehlt eS nicht für fold;e, benen eS wirtlich um Veleljrung ju tfjun ift: in öffent=licken Vlättern nicf)t nur, aud) in ©djulreben unb Programmen, bie ja in bie §änbe ber©d)üler unb formt aud) ber ©Item gelangen, merben ©d)ulangelegenheiten aller 2lrt be=fprod)en. Plan wirb alfo bcd) richtiger oerfahren, wenn man ocrjugSweife in folgengragen, wie auf anberen ©ebieten, meljr bie Stimmen ber ©adjfunbigen f)ört, bie jaaud) meift gamilienüäter finb, als bie oott gamilienüätern, welche nid^t fad)funbig finb.Ohnehin tonnte bei eigentlich bibaftifd)en gragen ben Stimmen eines ©IternrateS nurein geringe^ @emid)t beigelegt werben. Sie einen wünfdjen ein neues gad) in ben 2eljr=plan aufgenommen unb ein altes abgefdjafft, bie anbern oerwerfen baS neue unb wollenbaS alte beibefjatten; bie einen wiinfdjen mehr SRathematif, bie anbern mehr @efd)ichte,bie einen oerlangen mehr Verücffidhtigung ber Religion, ben anbern ift auch ein 9Rini=mum üon Religion nodj ju oiel u. f. w.; eS ijt gewiß gut, baß bie ©ntfdjeibung bieferSinge in einer feften, fadjüerjtänbigen §anb rufjt. ga man finbet oon mandjen ©eiten(ogl. Rotf)§ ©pmnafialpäbagogif) biefe fadjOerftänbige fjanb rticf)t feft genug unb bie Re-gierungen haben oft SRühe, fiel) gegen bie ülnfdjulbigung ju oerteibigen, baß fie berStrömung beS 3 e 0geiße3 aüsuoiele Rechnung tragen. ©S fdt»eint unS bafjer nicht not=wenbig, biefem ohnehin reid^XidO fließenben ©ewäffer nod) '"eine weitere Sd)teufe ju öffnenunb wir oermögen beSl)at6 jener ©inricfjtung eines ©IternrateS and) an Ijoljeren 2eljr=anftalten nid£)t baS 2Bort ju reben.
©d)ule unb fjauS finb innig miteinanber oerbunben in bem gemeinfamen ^eiligenVeruf, baS nadjwad)fenbe @efd£)Xed)t jn erziehen jn einem menfd)enmürbigen unb gott=gefälligen Seben. ©in tebenbiger perfönlidjer Verfeijr jwifdhen ©Item unb Seljrern wirbficherer ju biefem erhabenen Siele führen, als fünftlid)e ©inridjtungen, bie oft nur bajubienen, bie ©efd)id)te unb bie $öpfe nur nod) meljr ju oerwirren. Ptit Recht fagtSBillmann (päbag. Vorträge, Seipj. 1869, ©. 2): „Rur wenn baS £muS feinerfeitSbie ©rweiterung beS SBiffenS, ÄönnenS unb SBoHenS, toetdlje bie ©d)ule ftiftet, mit Seil=nat)me oerfolgt unb ben ©inbrüefen ber ©djule gleichfam einen Refonansboben gewährt,in bem fie auSftingen fönnen, unb wenn anbererfeitS bie ©djule i(jre Sehren unb Sin»triebe ein^nfenten weiß in ben ba£)eim begrünbeten SlnfdjauungSfreiS beS ßöglingS: nurbann reichen bie oereinten SEBirfungen beiber bis in bie Siefen ber ©eele hinab, in benenbie ©efinnungen reifen unb bie $eime beS ©harafterS fd)Iummetn."
Sitteratur: © cf) r a b e r, ©räief)ungS= unb Unterrid)tSlehre, § § 8 2—'8 4; S? ä m m e lin einer ©djulrebe, gittau 1860. Verljanblungen ber fünften Sireftorenfonferenj ber■proo. preußen ©. 32 ffg., beSgl. ber adOtgehnten weftf. ®onf. ©. 3. fürjcl t (Sdjrabcr).
Sdjulc tlttb pltblifltllt. Sie ©dhute ijt eine Slnftalt für bie ©rjiehung ber -Stöbeteiner Station, geftiftet mittelbar ober unmittelbar üon gamilie, ©emeinbe, Staat unbSird)e. Siejenigen, welche bie Rnftalt grünben, hüben ein Recht auf bie Leitung ber©cfjule unb unfere 3eit arbeitet an ber Aufgabe, ben Anteil ju beftimmen, weiter biefenPotenzen an bem ©influß auf bie Schute gufteht. gljre gntereffen werben fid) begegnenunb einen gemeinfamen SRittelpnnft finben in ber Slneignung unb SluSnufsung ber Re=fnltate, welche bieSBiffenfdjaft üon ber ©d)ule, bie Päbagogif unb Sibaftif giebt. 2Bieber ©igentümer beS VJalbeS — bie ©emeinbe, ber ©taat u. f. w. — bie SBeifung jurVewirtfdjaftnng beSfelben giebt, währenb bie gorftwiffenfd)aft bie rationelle Sultur beSÜBatbeS lehrt nnb eS im eigenen gntereffe jener liegt, bie Refultate biefer fich ju nulje3 U machen, fü hängt bie Schute oon jenen potenjen (gamilie, ©emeinbe, ©taat, Kirche)ab, währenb bie päbagogif unb Sibaftif bie Rormen für ihre innere ©ntwicflung auf=fteHt; fo muß benn eine päbagogifche ©ncpflopäbie fowot biefe 2Biffenfd)aft im ali=gemeinen, nnb in ihren befonberen Seiten, als auch jene rechtlichen SSerpältniffe in be=fonbern Slrtifeln befprechen (f. bie Slrt. Verhältnis ber ©dt)uTe jur Äirche, Verhältnisjwifdhen ©chule unb §auS, Staat u. f. m.).
Sa bie Schule ein öffentliches gntereffe hat, fo wirb fie auch häufig ©egenftanb