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Schule Hitö £au3.
über hat ber Server bie Aufgabe, bie ZBürbe ber Schule burch bie Überlegenheit feinerSBilbung nnb aud) burch bie Selbftachtung ju wahren, mit welcher er fiel) nnb feinen Stanbinnerhalb unb außerhalb ber Schute barftellt, jwar frei Oon Hochmut nnb Sd)ulmeifter=bünfet, aber mit ber Sicherheit, welche ihm auS bem SBerte feiner Aufgabe unb bemSBewußtfein geroiffenhafter ißflichtübung erwächfl. AnbererfeitS fehlen aud) bie Selfrer burd)abfehäßige Urteile über baS Sßecfit beS tpaufeS, ja leiber juweilen über ben Stanb oberbie Religion ber Eltern. So erfdjeint ber Seljrer nicht als ber ©erbünbete, fonbern alsber ©egner beS §aufeS unb tommt hierbei oerbientermaßen ju furj. Senn ber Schülerhängt hoch guerft ben Eltern an, ja er wirb in manchen gälten bie ^Betrachtung an=fteHen, baß ber Seljrer bie Singe, bie er hier bem Sohne fagt, mol fdhmerlidj bem 93aterinS ©efid)t ju fagen ben Sftut hätte. 2Benn auf biefe SBeife Eltern ber Schule ober bieScßnle ben Eltern bie gebüijrenbe Sichtung Oerfagen, fo wirb bie gemeinfame Aufgabebeiber, einanber in Siebe nnb Vertrauen fbanbreidjung ju thun, Oereitelt.
SaSfelbe gefd)iel)t, wo baS §auS in baS ©ebiet ber Schule ober bie Schule in baS©ebiet beS §aufeS Eingriffe thut. Gebern Seit müffen feine Siechte, foweit er nicht umbeS gemeinfamen 3mec!e§ willen barauf ju oergid^ten hat, torbehalten bleiben. Aberbiefe Siechte genauer ju beftimmen, hat eben feine Schwierigfeiten. Sunädjft hat baS §auSfein Siecht, über bie Seit ju terfügen, welche für bie Schule nötig ift, ebenfowenig aberbarf bie Schule Anfßrüdie machen auf bie Seit, welche ber Stüter nicht für bie Schulegu oerwenben hat. hieraus folgt für baS Siecht ber Schute, baß ber Schüler nicht ohne33orwiffen ober Erlaubnis ber Schute ben Unterricht oerfäumen barf, baß er burd) foldjeunerlaubte tBerfäumniffe baS Siecht ber Schute oerle(5t unb flraffäHig wirb. Erfranfungenfinb ber Schute fo geitig angugeigen, baß ber Seljrer nicht lange (hödjftenS einen halben Sag) überbaS SBegbleiben beS Schülers im Ungewiffen bleibt. Sie Erlaubnis aber, bie Schule guoerfäumen, ift unter Eingabe beS ©runbeS bei bem betreffenben Sehrer, an größeren An=ftalten bei bem SchulOorftanb ton ben Eltern ober §auSOorftänben fchriftlich ober münb=tid) einjuholen; unb gwar bei bem Sd)ultorftanb beSßalb, weit ihm bie gleichmäßige§anbl)abuug ber Srbnung be§ ©angen obliegt, wie er auch bafür oerantwort=lief) ift. hiernach h fl t ber §auSoorftanb in feiner SBeife baS Siecht, ben HinbernwiKfürlich Urlaub gu geben, fie oon Aufgaben ober gar oon einzelnen Sehrfächern juentbinben. Vielmehr fann alles bieS nur mit Erlaubnis ber Seljrer begieljungSweife berSdjutOorftänbe gefächen, wobei natürlich, im gälte ber SBittfteKer ftef) benachteiligt glaubt,baS Siecht ber Sefdjwerbe offen fleht. SEBeiterhtn müffen wir ber Schule baS Siechtguweifen, bie Seit beS Schülers, welche er nicht in ber Schule gubringt, infoweit in An=fprud) ju nehmen, als biefelbe für bie häuslichen Stufgaben notwenbig ift. Saß fürbiefen letzteren Smed nicht ju oiel 3 e 't erforbert werbe, bafür hat bie Sdjulauffüht unbSchutorbnung ebenfofefjr ju forgen, als fie bie Seit beftimmt, welche mit bem öffent=liehen Unterricht auSgufütlen ift. Sie Pflichten beS §aufeS in 23egug auf bie fjauSauggaben finb oon befonberer Sßidjtigfeit. ES hat feinerfeitS bafür gu forgen, baß bie Swecfeber Schute bei benfelben (ogt. b. Art. Aufgaben) geförbert werben, alfo namentlich, baßber Schüler baS ihm Aufgegebene fo, wie fidj’S gebührt, lerne nnb ausarbeite, unb baßer baS Sefjtere fetbft, b. £)• mit Aufbietung feiner eigenen Straft thue. Über bie ©efaljren berSBeigieljung oon fßriöatleljrern vergleiche ben Oün biefen hanbetnben Artifel. „Stifts iftfchlimmer, fagt mit Siecht Hühner (a. a. £). S. 57 ), als wenn bie Schularbeit nur alsein ©efdjäft angefeljen wirb, baS eben abgethan werben muß, gleichoiel ob burch benSchüler ober einen anbern; unb nichts erfdjlafft ben Schüler mehr, als eine ftete 58ereit=willigfeit ber häuslichen Slachhilfe, ihm baS noch einmal ju geben unb ju lehren, waS erfchon burch Aufmerfen in ber Schute hätte lernen fönnen unb müffen. SJlan barf nieoergeffen, baß bie Slachhilfe nur bie Hrücfen bietet für ben, ber frei gehen feilte, unbbaß fie ftetS baljin ftreben muß, bem Schüler biefe Hrücfen entbehrlich, b. h- ih rt aUfelbftänbiger Arbeit gefdjicft gu machen. Sie befte unb bie nicht genug ju preifenbe Stach=hitfe finbet aber ba ftatt, wo SBater unb SDlutter nicht nur mit bem Hnaben leben,