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1 (1876) A - Dänemark
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Dänemark.

insn.t nrors.1, Irzrgisns st sänoatflon clss iäiots, Uaris 1846. Kern,Zeitschrift für Psych. XII. 1855; S. 521. Damerow, daselbst, XV. 1858, S. 499.4. lieber die Behandlung der epileptischen Idioten und Geisteskranken: IV. Häberle,23. bis 25. Jahresb. der Jdiotcnanstalt zu Stetten in W.; vr. Stark, Zeitschriftfür Psychiatrie, XXXI. 1874, S. 297.

Stuttgart. vr. Ncuschlcr.

ClirsUs, s. Cötus.

D.

Dänemark (Danmark). Unterrichts-nnd Erzichungöwcsen. Geographisch-sta-tistische Vorbemerkung. Das Königreich Dänemark besteht infolge der Begrenzung,die es durch den Frieden zu Wien (d. 30. Oct. 1864) erhalten hat, wesentlich auszwei Haupttheilcn: der zwischen Deutschland und dein südlichen Schweden gelegenenInselgruppe und der Halbinsel Jütland (Jylland). Beide gehören geologischder fruchtbaren germanischen Tiefebene an, sind jedoch mit Ausnahme der InselnLaaland (Lolland) und Falster keineswegs ganz flach, sondern stellen größtentheils einereiche Abwechslung von Höhen und Niederungen dar, wenn auch die ersteren eben nichtbedeutend sind. Die Inseln sind zwar ihrem Umfange nach der kleinere Bcstandtheildes Reiches, aber von der Natur in jeder Hinsicht bevorzugt. Sie theilcn sich in zweigrößere Gruppen n) die seeland'sche, zu welcher außer vielen kleineren die größerenInseln Seeland, Laaland, Falster, Möen und Samsö, b) die fühnischc, zu welcherFühnen, Langeland, Taasinge, Aerö und noch viele kleinere gehören. Dazu kommtendlich o) die mit der Gruppe Christians!) weithinaus nach Osten und sehr isolirt inder Ostsee gelegene Insel Bornholm, in ihrer geologischen Formation ganz von denübrigen dänischen Landen abweichend und in dieser Hinsicht zu Schweden gehörend.Die Halbinsel Jütland ist in der ganzen Länge ihrer Ostküste ebenfalls fruchtbar, währenddie Mitte dürre, unfruchtbare, baumlose Heiden und die Westküste viel Flugsand enthält.Sie steht zwar noch immer hinter den Inseln in allen Beziehungen zurück, hebt sichaber rascher als diese, und darf in Anbetracht ihrer Größe unbedingt als das Haupt-land der Dänen angesehen werden. Areal und Bevölkerung des Reiches (abgesehenvon Island, den Färöern und der Westküste Grönlands) sind:

Bevölkerung 1870.

Areal

Städte

Landdistrlcte

Auf

Total

1

O.-M.

Männl. 1 Weibl. ^ Summe

Männl. 1 Weibl. 1 Summe

Q.-M.

Inseln . . . 236,oi 145309 161671 306980 > 341141 347517 > 688658 995638 ^ 4219

Jütland . . . 458,29 ! 54262 ! 56000 ^ 110262 ! 338846 l 838819 677665 > 787927 I 1719

Dänemark . . 694,so ! 199571! 217671 ! 417242 ! 679987 ! 686336 ^ 1,366323 i 1,783565 ! 2569

Von den 68 Städten bildet die Hauptstadt Kopenhagen (Kjöbenhavn d. h. Kauf-hafen) einen eigenen Verwaltungsbezirk mit 83,876 männlichen und 96,990 weiblichen,Summe 180,866 Einwohnern (wobei man außerdem noch das jetzt ganz mit den Vor-städten verwachsene Dorf Frederiksberg mit 7638 männl., 8647 weibl., Summa16,285 Einwohnern in Anschlag bringen könnte, welches indes nicht zu demselben Ver-waltungsbezirke gehört). Uebrigens ist Dänemark in administrativer Hinsicht i»18 Aemter getheilt, nämlich die Inseln in 9: Kopenhagen, Frederiksborg, Holbek,Sorö, Prästö (diese 5 umfassen die Inseln Seeland, Möen, Samsö und viele kleinere),Maribo (Laaland und Falster), Bornholm (die Insel gl. N.), Odense und Svendborg(die fühnische Inselgruppe), die Halbinsel Jütland ebenfalls in 9: Hjörring, Thisted,Aalborg, Viborg, Randers, Aarhus (noch vor kurzem bestehend aus den beiden jetztvereinigten Aemtern Aarhus und Skanderborgl, Veile, Ringkjöbing und Ribe. Diein dem Umfange eines jeden Amtes gelegenen Städte gehören zwar zu demselben, bildenaber zugleich eigene Commünen mit städtischen Obrigkeiten.