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1 (1876) A - Dänemark
Entstehung
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339
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Bachailtril.

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Treiben. Än ersterar Beziehung folgen sie demselben allgemeinen Zuge ihrer Zeit, derm den Kreuzzügen eben so sehr eine Befriedigung als eine Anregung gefunden hatte,und für den zu gleicher Zeit das mit dein Aufblühen der Städte und ihrer Gewerkein Gang kommende Wandern der Handwerksbursche eine Parallele darbietet.Wie ge-wohnt die Kleriker waren, von einer Schule zur andern zu ziehen", heißt es beiGieseb recht a. a. O. S. 18:und um der Wissenschaft willen ein wechselndes Lebenzu führen, sagt uns ein eifriger Prediger jener Zeit, der Mönch Helinaud (bibl. oistsre.VII. 257): Die Städte und den ganzen Erdkreis durchirren die Scholastiker, und dasviele Stndiren bringt sie um den Verstand. Die Kleriker suchen die schönen Wissen-schaften zu Paris, die Kenntnis der alten Schriftsteller zu Orleans, die Rechtswissen-schaft zu Bologna, die Medicin zu Salerno und die schwarze Kunst zu Toledo; nir-gends aber suchen sie die gute Sitte .... Welcher Abstand zwischen der damaligenLebensart der Scholaren und der klösterlichen Abgeschiedenheit und Strenge, die früherauf den Schulen geherrscht hatte!" Poeten aber waren sie in einer Weise, die einer-seits ihr abenteuerliches Leben vollständig erkennen läßt, und doch andererseits sichzs. a. a. O. S. 21) von der Poesie der Troubadours dadurch wesentlich unterscheidet,daß, während diese in der Volkssprache als Laien dichteten, jene Goliarden dagegenihrem klerikalen Charakter durch Festhaltung der lateinischen Sprache treu blieben; derInhalt aber war so lasciv als möglich*). Neben der Lyrik der Liebeslieder, Trink-

*) Es sind zwei reichhaltige Sammlungen solcher Goliardenlieder veröffentlicht worden;eine in London von Thomas Wright, 1841 unter dem Titel: tbs latin poeins oommoul^attributeä to VL alter Napss; die andre in der Bibliothek des literarischen Vereins in Stuttgart,Band XVI. 1847, unter den: earmino. burana, d. h handschriftlichen Gedichten, die bei der Auf-hebung der Klöster in Bayern in der Abtei Benedictbeuren gefunden worden. Da diese Werkenicht allen unfern Lesern zugänglich sein werden, fügen wir aus dem erstereu eine poetische Epistelhier an, die jene Vaganten als Dichter charakterisiren mag. (Wright S. 6l>.)

Omnibus in Oallia Xnchus Ooliaräus,

Obeäisns et bumilis kratsr non basturäus,

Oolias äiseipulis, äolsns guocl kam turclus,lVlunäat salutein trutribus nomine Diearüus.

Xecsäit all vos nnnoius, vir magnus probitutis,

Nächster st äominus Wlllelmus äs Oonliutis,

Ooliuräus optimus, boe non timsatis;

8ieut cleost socium ipsum aämittatis.

Huiägniä äs me äixerit, verum tensatis,ült guoä volueritis, per eum resoribatis,l)uas mibi seripssritis, vsl ors inauäntis,

Dro posss meo kaeium esrtissims seiatis.

De aäventu nabilis nunoii Zauäets,

Villuin gunm ivtraverit, in illa inansts,btt boru eum kusrit, eum ipso pranäste,

Nero äslsetabili ealiess implste;

Tempus eum sit trichäum, pruuus seäete;

Vinum meraeissimum manibus tsnete;

Onliess si tüsrint va-eui, rsplsts,

Dt bibut st rebibut sueps suaästs.

Noäum si sxessserit, blancls sustinots;tjuoä Lt in eonsortio punäore eavsts.

Xlnne, kratrss earissimi, scribere stnästs,

Oräo vsstsr gualis est, moäusgue äietae;

8i las est eomoäore coetus in lebsteOurnns vsl piseieulos kugntos rete;

De D^äueo bibore vol äs nnäa Tbetuo;

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