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Historischer Bericht über das Jubelfest der 150jährig. Einverleibung des Herzogthums Geldern in die Krone Preußens, am 12. September 1863
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Freude sollst Du unter Deinen Kindern haben,

Hast auch unser Dich als Vater angenommen.

Sorgest, daß wir rechte Zucht und Lehr' bekommen.

Doch denke nicht, wir brächten Dir hier selt'ne Gaben,

Bist ja ungleich reicher, als wir all' zusammen.

Was wir bringen? In den Herzen rege Flammen,

Die sich machen heut' in lautem Jubel Luft.

Höre, Vater, wie's aus aller Munde laut Dir ruft:

Unserm guten König Heil! Unserm mächt'gen Fürsten Ehre!Statt der kleinen Fahnen, die muntere Knaben,

Grüßend Dich, in ihren Händen haben.

Trügen sie noch lieber Säbel und Gewehre,

Um, wcnn's Krieg gibt, brav darein zu schlagen,

Jeden Deiner Feinde weit, weit, weit davon zu jagen.

Und wir Mädchen nein wir lieben nicht den Krieg,Darum beten wir fürerst für dauerhaften Frieden.

Wenn aber dennoch Krieg beschieden.

Um des lieben Königs Waffen raschen Sieg.

Durch des Fürsten Ehre wird sein Volk geehretUnd das Wohl des Landes durch Sein Glück vermehret.

Drum töne nochmals Dir aus Herzen und aus MundesHeil unserm guten König, Heil! Der König lebe hoch!

Und lauter töne cs zum dritten Male noch:

Der König lebe hoch! Hoch! Hoch! Hoch! Der König lebe hoch,!

Sichtlich gerührt unterhielten Sich Seine Majestät einigeZeit mit den Kleinen, währenddessen die Schulkinder sangen:

Auf grüßet den mächtigen König,

Der heute in Geldern einkehrt!

Das, was wir Dir bieten, ist wenig.

Doch gibt ihm die Liebe ja Werth.

Es pflückten die jubelnden MädchenDir duftende Blumen zum Strauß;

Sie eilen zum König geschwinderMS ging es zum Spiele hinaus.

Zwar können von uns nur die KnabenDereinst in die Schlacht für Dich geh'n,

Doch geben wir ja, was wir habenUnd wollen zudem für Dich fleh'n.

Daß Gott Dich, König, erhalte,

Dir töne nur Friedensgesang!

Im glücklichen Staate Du walte:,: Als Vater und König noch lang. ^