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Am 2ken Julius flattere ich abermals der Aka-demie einen Bericht ab, über die fortgesetzten Un-tersuchungen und Berechnungen der wahrenBahn dieses Weltkorpers, zufolge der Piazzischeu Beobachtungen. Ich hatte bereits aus denallerersten Angaben die heliocentrische Länge undBreite des Sterns, bey der vorausgesetzten Kreis-bahn, vorläufig zu bestimmen gesucht (s. S. 5).Allein da Herr piazzi nun in seinem letztenSchreiben die Abweichung am Tage der Entdck-kung, den isten Januar, statt 16° 8' zu 15° zP,also um einen halben Grad geringer ansetzt *),so wachst dadurch die Neigung der Bahn, die ausden erstem Beobachtungen etwa 6° sich ergab, umdas Doppelte, und geht auf fast r2°. Diese bis-her bey einer Planetenbahn unerhört starke Nei-gung könnte fast meine vom Plazzischcn Sternegehegte Vermuthung umstoßen, wenn man nichtselbst in dieser ungewöhnlichen Neigung einenGrund mehr hatte, warum dieser Planer nichtschon langst entdeckt worden; denn da er Hiebey
") Das; dieß kein Schreibfehler war, ergab sich ausdem regelmäßigen Unterschiede der gerade» Aufsteigungenvon einem Tage zum andern sehr deutlich. Svwol in demBriefe des Herrn piazzi vorn rasten Januar an HerrnOeiani als in dem an mich war die südliche Abweichungden isten gleichlautend geringer angesetzt.