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KreftniSntuS.
©anfbarfett.
fpcilmethobe unb (eitet bie Stellung nad) ben ftreugften religiösen ©runbfäfcen *).SaS Snftitut fleht gleid) falls unter ©taat 8 auffid)t, namentlich in pabagogifdjer unbfinancietler 33ejie^ung unb Deröffentlidjt htrje 3al)reSberid)te; gegenwärtig ift baffelbe ftarfbefudjt unb fdjeint bie Unterrid)tSmethobe beS pübagcgifchen ffiorftaubeS, Saubenberger,namentlich aud) burd) eine glüdlidje Seniihung ber ©eometrie für bie Sntwid'lung berSnteHigenä oieleS 31 t leiften. 3n 23at)ern mürbe 1852 00 m Sßricfter iß r ob ft unb bemDr. SUebicuS im 33eneficiatenl)aufe 31 t StSberg bei ÜJfühlborf eine Sr 3 ichung 8 anftaltfür fathotifdfe Sinter eröffnet; im 3al)re 1857 folgte enblid) and; ein ißrioatunternel)menin Defterreid), inbent ein ©eorgenS 3 U 23aben bei ÜEBien eine fpeil«, -Pflege« unb Sr«jieljanftalt für geifte 8 fd)Wad)e Sinter eröffnete; für 33apern ftet)t eine fßrooincialanftaltin SBerbinbung mit bem 3rrenl)aufe SBerned in 9lttSfid)t.
Sine Ueberfidjt über bie midjtigftcn Arbeiten ber mebicinifdjen Literatur beSKretinismus f. bei SBunberlid), §anbbud) ber ißatl)ologie unb Sljerapie; 2 . Slufl.1854. III. 1. ©. 293; fpätere ©driften finb: ft'Bftl, Ser eubemifdje SretiniSmuS als©egenftanb ber öff. giirforge; ißrag 1855. SaS meifte 3 ntereffe für ben ißäbagogenbiirfte bie oben ermähnte Slbljanblung Don Dr. Äern gewähren. Dr. 31. Äöbler.(£ltrfUiS, f. KB tu 8 .
2)önentarf, f. baS Knbe beS 23ud)ftaben8 ©.
^anfbarfcit. 2)an! nennen mir bie im ©efiihl rourjetnbe, in ben SDSidert über«gehenbe, unmittelbare fittlidje Sßirtung, bie ein Don einem Sintern empfangenes @ut —fei eS eine ©abe Don materiellem SEBertl;, eine ^Befreiung öon irgenb einem Hebel, oberfei eS bloff bie IBejeugung feines 333ol)lWolIen8 burd) SSort unb ÜDIiene — in unsberDorbringt; Sanlbarfeit alfo bie Stimmung unb SSereitwiHigleit baju, feter folchenUrfadje jene SBirhtng folgen ju taffen; in ber Santbarfeit wirb jenes SKomentane unbDom jufäHigen Slnlajf SCbfjängige 3 U einem innern fpabituS, 31 t einer Sugenb. (Sinfd)Wäd)erer SluSbrud bafür ift Srfenntlichfeit, welches 333ort gunäd)ft nur bie 3lner!ennungbeseidjnet, baff man ©uteS empfangen, im ©pradjgefcraud) jebod) aud) häufig bie tl)at=fädjlidje 33 e 3 eugung berfetben burd) einen ©egenbienft, übrigen» nur in Heineren Simen«fionen, anSbrüdt.) ©cnauer nun befiehlt feite 333irfnng barin, baff id) mich nid)t begnügenlann mit ber 33efriebigung, mit ber egoiftifdjen fyreube über ben Smpfaug beS fraglichen©uteS, fonbern baff tiefe greube gleid)fam rüdroärtS ftrömt in ber Dichtung auf ben©eher beffetben; Ijiebuvd) erft beweist fid> bie Sanlbarfeit als wefentlieh eins mit berSiebe, baff fie fid) ber ©abe nur freut, inbem fie ben ©eher hinjubentt, unb nid)t blojfihn htnsubenft, fonbern fid) bttrd) baS empfangene unb angenommene ©ute ihm fürimmer oerpflichtet weif. ©0 weif fid) ber battlbare Smpfänger in ber ©d)itlb beS©eberS; aber tiefe ©d)ulb hat für ben, ber felbft Siebe in fid) trägt, nichts brüdenbeS(ogt. 9iBm. 13, 8 . Sie SiebeSfdfuIb allein foll eine bletbenbe fein), außer wenn biefßerföntid)feit beS ©eberS, feine ßubringlidjleit ober egoiftifd)e 3lbfid)t bie Sanlbarfeitgegen il)n 31 t etwas (äftigent, bie ©abe felbft 3 U etwas unermiinfd)tem mad)t; in tiefem5aH fucht man fid) balbmöglid)ft burd) einen ©egenbienft quitt 31 t machen. — SieSanlbarfeit ift wefentlid) bie empfangenbe Siebe, wie fie ber gebenbeu bie £>anb reid)t.©egen tiefe ^Definition fönnte nur erinnert werben, baff wir aud) für anbereS, als
*) Sine anerfennenbe Seurtbeitung Den Dr. Ä öfter f. in ber Mg. 3tf<b- f- tßfpdjwtrie1855. XII. ©. 285; eine flrenge Ärittt ber ffiinricbtungen biefer unb anbercr Mfiatten unb berßinfeitigfeiten beS Unterrichtes Don päbagogifcper Seite f. in bem Strtifel Dr. Äern ’S, ©egen«Wart unb 3u!unft ber ©tobfinnigenbitbung; ebenbaf. ©. 521.