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Sürgetfcljule.
©albtn.
Sutfier im 3. 1542 fein SBert oöttig 311 Gtnbe geführt fiaben fott, mit feinen greunbenunb £auSgenoffen atS ein geft ber Vibelüberfefeuttg begieng. ®r t)at burd) feine RrbeitSut^er« 33 erbeutfd;ung ber ^eiligen ©djrift and) in ben nieberbeutfdjeu Säubern jueinem Voltsbuche gemalt unb fo feinem großartigen SBirten in jenen Säubern bieebetfte Vottenbung gegeben, ©eine ^Bearbeitung ber Sutfyerbibel erfdjien juerft in Sübetf1533. got. ^eintidj üäinmcl.
Viirgcrfifutlc, f. ©tabtfdjule.
„ I)öl)ere, f. 9?ealfdritte.
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(EaMlt’3 Sinftuß auf bie ipäbagogiE ift Weber fo birect noch fo tiefgreifenb getoefeitald ber ber beutfdjen Reformatoren Suttjer unb 9Jfelaudjt^on; an perfönlühetn 3nterreffefür ®räiet;ung unb 3ugenbbiibung fte£>t aud) .ßwingti entfliehen ftötjer. Mein oonben Unmünbigen tein RufhebenS ju machen ift aud; ein pabagogifd;eS 5ßrindp.®te 8 ^Srinciß fdjließt fid) am confequenteften an bie ©taubenSridjtung ber ftreng refor=mirten Konfeffion an. ®a 8 ©d)Weigen ift fyier bebeutungdoott unb Salüin’S perfontidjerKharafter ift auf biefent wie auf anbern Runden- jur Seitung unb RuSpraguug einerbeftimmten allgemeineren Ridjtung gefdjaffen.
Satüin, franjöf. Cauvin, Cliauyin (oon chauve = calvus) würbe geboren 31 t Roponin ber tßiearbie ben 10 3uti 1509. 2Bie eS fam, baß er eine forgfältigere Srjie^ungerhielt, toie er in ißarid oerfdjiebene ©d)ulen befudjte, in DrteanS bie juriftifdje ®octor=toürbe erwarb, burd) feinen VerWanbten Robert Dlioetan 00 m ÄathoticiSmuS 311 mKoangetium geführt, burdj feinen Set)rer im ©riedjifdjen, ben S^ietjer beS jungenSfyeob. Sesa, SBotmar aus RottWeit (fpater in Tübingen) im ©tauben befeftigt würbe,wegen feines Siferd für bie Reformation, in Weld;em er 3 . 33. einen auf baS ^>er 3 beSSönigS granj I., beS Verfolgers ber ißrotejtanten, berechneten Kommentar 31 t Senecade clementia fdjrieb, wieberfjolt fließen unb 1534 granfreidj oertaffen mußte, wie erin 93afet fpebräifd) ftubirte unb fein §auptwerf, bie institutio Christ, religionis heraus»gab, bann aber nach Stalien reiste, nidjt in ^umaniftifd>em Sntereffe, für ba§ er abge=ftorben war, fonbern um bie bem Soangetium geneigte tpeqogin oon gerrara im©tauben 3 U ftärien, biefeS unb afinlidjeS ausführlicher 3 U befpredjen, übertaffen wirtheotogifd)en Vtattern uub oerWeifen inSbefonbere auf ben Werthüotten Rrtitet bott §ergogin ber theotog. Reatencpttopabie. Rn biefem Orte ift hmtptfäd)tid; G.’S Ruftreten in©enf für un§ oon Sntereffe, Wo er, oon garet, ber mit ungeftümer Sraft baS ißabfi»thum gebroden hatte, barum befdjtooren, bie Reformation inS Seben 31 t führen unter*nahm. ®r Würbe 31001 - fdjon 1538 nebft garet aus ©ettf oertrieben, aber eben baSmußte 3 ur eigenttid)en ©runbtage feiner fpateren ©eWatt über bie ©tabt Werben; bennatS er 1541 3 uriicfßerufen Würbe, h a t te in ber 3wifdjengett in ©traßburg atS tßre=biger an ber fra« 3 of. ©emeinbe feine Rnfidjten oon ber Sird;en 3 ud)t bermaßen aus»gebitbet unb bereits im Steinen erprobt, baß feine ßuriiefberufung ber (Ergebung in bieSMSciptin unb bem ©eftänbniffe, baß bie oon Parteien jerriffene ©tabt otjne ihn nichtfertig Werben fönne, gteidjlant. ®aS 333erf, wetd;eS er nun nad) feftem ^Jtane bitrd^u»führen begann, beftanb in nid)t3 geringerem atS in einer Unterwerfung ber gefamnitenSinWohnerfdjaft unter eine theofratifdje Väbagogif. Um fo ftaunenSWerther ift bie Surdj»führung biefeS Unternehmens, ba feine Operationen 3 War im Ramen beS göttlichenSBittenS geuer unb ©djwert nicht fparten, feine birecten fpebet aber nur moralifdjerRrt waren. SBeit entfernt uätnlid), in fatbjotifcfjer SBeife ben ©taat ber Sirdje unter»3 uorbnen, ließ er oietmef)r faft bie Sirdje im ©taate aufgehen, ber baburdj freitidj eineganj retigiöfe gärbung erhielt. ®em bürgerlichen Ratt;, in bem alte SRacht concentrirt