jfinb^cit, erfte.
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©chmu (3 unb Dtäffe be$ 23oben§ gefügt werben müffen, hat man auSjufahren; in ben erftenSauren ift habet jebodf eine ftärlere Grfd)ütterung als äußerfb gefäl;rlicf> für baS @e=Ijirn ju »ermeibett. ©obann barf matt freilich fd^ott beit jfüngften ©ättglittg ntdjtburd) ju häufiges 21ufbenarmnet)meu, ©ragen, führen ober SBiegen oerwöhnen, manhalte bie red)te 3»torbnung unb baS redfte üftafj. ffiieberholt ift gefagt, bie bßftegehabe ben bettt $inbe eingepflanjten ©rieb zur willführlidjen Bewegung nnb baSGinüben ber SBitlenSbjerrfcfjaft über bte 9ftuSfeIgruf5f)eu jn begünftigen, ba8 ift etwasganz anbereS als baS unjeitige SJeranlaffen beS aufrechten ©ifjenS unb bie Äünfteleien,um baS ©ehenlernen ju beforbent. ©olange ba§ Sinb beit Stopf nicht tragen lann,ift eS beim Slufridjten ju unterbieten; folange baS fiinb nidjt »on felbft jifct, b. h-nid)t bie nottjrge Stnod)en= unb SöiuSlelfraft unb bie nötige Snnerbation für biefe 2Irtber freimütigen Stuftrengung befifct, barf baS Stinb nicht in ho&nber ©tettung un=mittelbar auf ben 2lrmen, foubern nur im ©ragbette unb mit fdjwadj erhobenem Dber=leib getragen werben; erft wenn es ftdjer unb längere 3 e it fi<h iu ft^cnfcer ©teüungerhält, alfo nach bettt erften fpalbjahr barf man baS Kinberjtühldjeu bcnüheit; confe^tan gebe ntan Gelegenheit auf beitt bebedten 95oben ju frted^en unb ju rutfdjen, banngebe man ihm ohne 3 lüan S ben Slnlafj, fid) an feften ©egenftänben aufjuriditen, erftftehenb ju erhalten unb bann an einer ©tüfce für feine §änbe jtt gehen; ba§ freie©elfen iiberlaffe man gänjlid; ber natürüdfen GntwicKung. 3ebeS Stinb geht, fobalbfeine Stnodjen, ©elenle unb SIXJitSfeIrt bie erforberlidfe ©tufe ber StuSbitbung erreicht haben,unb eS felbft bie hinlängliche Hebung unb Steroentraft unb baS hiulättglidje Vertrauenju feiner SeiflungSfähigteit erworben hat. 2lßeS erzwungene ©i§en, (Stegen unb ©ebenbebingt medjanifd) namenttid) bei jurücfgebliebener ober Iranlhafter (Ernährung ber Stncdfen33erunftaltungen beS SBudffeS ober eigentliche Serfrümmungen ber ©tantm= unb ©lieber*Inodjen; bie ©elfförbe, ©elfgürtel, ©ängelbänber, Saufftülfle fdjaben überbieö burd)ihren ©ruef auf bie SSruft unb ber fog. gaßhutift rein überfliiffig, ba auf ebenem Sßobeitleine ernftlidje 2$erle(}ung ju befürchten ift, unb gerabe ber Unfall baS Stinb gunt forg*fälligen unb fichern ©eben »eranlajft. ©aS Äinb in eine Gde ju fteHen unb ihmeinige ©djritte baöon bie auSgebreiteten 2lrtne entgegenzuhalten, hilft nad) meiner 33e*obadftung gar nidjtS, weil baS Stinb, ehe e§ wirllid) frei gehen lantt, ftatt ju gehen,fid) ben Innen entgegen ftfirjt; alfo ©ebnlb unb leine Stünftelei !*) ©anj angemeffettift hingegen eine frühzeitige 9tüdfid)t auf bie red)te ©tettung ber f$üffe, roeit bei berfalfdfen leidet anhaltenbe 23iIbungSfehler ber gufjfnodjen unb ©elenle, fd)merjhafte©<hwielen unb Seidjborne fid) ergeben unb bie Haltung be§ ©berförperS unfidjer unbf«blaff wirb; befonberS ift auf baS ridjtige StuSWärtSfießen ber gfijje, fo baff beibeeinen halben rechten SBintel mit einanber bilben, zu adjten. 9tn8 ber Strt ber 9lb=nüljung ber ©oljlen unb 2tbfä§e be§ ©djtthwerlg erlennt man and; bie leichteren fehlerber gußftsüung. ©aS Dtähere, wie bie orthopäbifdjenhülfen f. bei ©d)reber, Äaßi=päbie ©. 86 ff.
2Bir wenben uti§ weiter zur ©iätetil be§ 9teroen= unb pftydfifd)en Seben§unb Inüffen an biefelbe bie Regeln für bie ber Gigenthümlichteit ber frühen Äinbljeit an=gemeffene Erziehung nach §ornt unb 3nhalt. GS hanbelt fid) um ein fimtIich=zofh<^ifd)e8SBerbett, WetdjeS öor aßem 3 e 't zur normalen GntWidtung bebarf; bie natürliche Gr-Ziehnng ift nun aber nicht in baS fftouffeau’fdje Sßtlbaufwachfenlaffeu zu fe^en, fonberntheilS in bie negatioe 91bwehr aßer, in ihrer fpäteren SBirlung für bie ©eftaltung be8
*) ©o richtig ber ©runbgebanle, fo öerfebrt unb unpbbfiotogifdj finb bie gotgerungen.Welche 93effer in ber «Schrift: ®ie Semthimg ber erften Seben«tage bes ©äuglitigs jn beffeit(Singewübnung in eine naturgemäße SebenSorbnung, Güttingen 1853 ableitet. £>ie bäbagogifdjeÄehrfeite ber forcirten Gewöhnung burch §ungernlaffen u. f. tr. ift trefflich entwicfelt bon 3Baih»aßgemeine ißäbagogif, 1852 , ©. 158 .