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fteBft Werben füllten. „3<h ertannte bie Vebeutung biefer Hebungen/ fagt er unSf„WaS id) auS betn uralten ©djutte, auS bett gefd)ichtlichen heften beS früheren unbffäteren SllterthumS ^erauggrub, WaS baS [Rad; [innen unb juWeilen ber 3 l >fall an bie§anb gaben, würbe hier nach unb nadf ju Sage geförbert jurn heiteren Verfuge. ©omehrten ftd> bie [pauftübungen, [falteten fidj halb fo, halb [o in neue ©eftaltungen.unb Aufgaben, unb traten unter bie oft nicht leidjt augjumittelnben [Regeln, ©o entftanbnad) 7 Sauren in ber erften SluSgabe meiner ©hmnaftil (1793) bie erfie neue 23ear=beitung eines fel)r bergeffenen unb nur nod) in gefd;id)tlidjen Slnbeutungen Borhanbenen©egenftanbeS."—Sitte 2. lufl. ber ©fmu. erfd)ien 1804 unter bem Sitet: ©hmnaftilfür bie 3ugenb, entfyaltenb eine fraftifdje 3lnweifung ju SeibeSübungen. Sin VeitragJur nötigen Verbefferung ber lörferlid)en Srjtehung bon ©utsSDJuthS, fürftl. [Reu=wiebifdjem ^ofrat^e unb SRitarbeiter an ber SrjiehungSanftalt ju ©djneffenthal, 2. burd)=aus umgearbeitete unb ftart Bermeljrte SluSg. mit 12 bon bem Vf. gejeidjneten Safein.©djnfftl)., in ber Vudjh- ber S. 31. 8. VIII. u. 528 ©. — Sine 3. Slufl. neu einge=führt bon 32 . Äluniff erfcfjien in ©tuttgart 1847, nad) beS 3Sf. Sobe. — V5a§biefeS Vud) [ein foHe, fagt ©utsSRutlfS in ber Vorrebe: „Erinnerung an ein altesfhhfifd)eS ©tärlungSmittel, baS allen [Rationen, felbft ben fyod^cuttibirten ©rieten,einft fo nühlid) loar; Sinfidjt in bie ©ad)e unb Weife Verflechtung jenes 2RittelS inbie oljne 3 w eifel ju fdflaffe Weid)lid)e Erstehung." — ©. l)at in ber 2. 2Iufl. biefeSfeines 9ReifterwerlS, in beffen Snhalt tiefer einjugehen hier ber [Raum nicht geftattet rbem ©hfteme ber ghntnaftifdjen Hebungen bie größte Voüenbung gegeben. SffienigwefentlidjeS blieb feinen [Rad^folgern hinjujufügen übrig, ©elbft bie in ©d)webenburcf) Sing aufgelommene, auf bie organifdjen ©efejse beS menfd)ltehen ©lieberbaueSgegrünbete unb in Seutfdjlanb Bon feinen Süngern, bie ©utSÜRutljS nid)t gelefen,mit Bietern Särm als neu gef rief ene Surntehre enthält, wie Äloß a. a. £>. jeigt, nid)tS rWaS nidjt Bon @uts9Ruthö [d)on beffer unb grünblicher gefagt Worben wäre. — £in=fid)tli<h beS 2BertI;S feiner Seiftungen müßen wir ihm baS Verbienft juerlennen, baßer in ber ©hmnaftil eine fäbagogifdje SiSciflin ins Safein rief, bie bei einer oot(=ftänbigen, ben ganjen URenfchen inS Sluge faffenben Erziehung eben fo notftwenbig unbunentbehrlich erfdjeint, als fie auf faft unbegreifliche SBeife lange oerlannt unb oer=nadjläßigt würbe. Surd) bie Slnerlennung, bie ihm ju Sfieil Warb, burd) bie [Rad)*ahrnung, bie er fanb, hat fie wit ber 3eit eine oolfsthümliche Vebeutung belommen.Surnflähe finb in allen ©egenben unfreS beutfchen VaterlanbS unb über beffen ©renjenhinaus in fremben Säubern errichtet Worben. 3ener erfte Surnfla<3, mit bem ®uts=9RuthS in ©chneffenthal ben Slnfang machte, ift baS Vorbilb für unjäljlige anberegeworben. ©utSäRutljS ©hmnaftil hat eine ganje Literatur Bon Surnbüd;ern unbSurnfdjriften jur !Rad)foIge gehabt, unb ein ©efdjledjt Bon Surnern ift entftanben.3Rögert Surnlehrer, wie ,3. V. 3ahn auf einem größeren ©djauflafc, ihn ffäter gumShell Berbunfelt haben, immer bleibt ihm bie Shre beS 3lnfangS unb ber Srpntungungefd)mälert, unb mit [Redjt fagt ©fieß: SBentt man 3ahn ben Vater ber beutfchenSurulunft nennt, fo feilte man billigerweife aud; ben @roß= unb Srjuater berfelben,©utSSRuthS, nicht Bergeffen. ©utsSRuthS ©hmnaftit würbe ins f^ranjöfifche, Sng=lifdje unb Sänifche überfefet. — 311S 3 u 9 a be ja feiner ©fmnaftil erfd;ien befonberS:©utSSRutljS, Sehrbud) ber ©djwimmlunft. SBeimar 1798. 2. Slufl. 1833. — Säglichertheilte ©utSHRuthS im ©ommerfemefter Vormittags 11—12 ben Surnunterricht unb[teilte [RachmittagS 4—5 beim Vaben in ben [ReinharbSbrunner Seidjen bie ©djwimm»Übungen oermittelft ber Vabeftange an.
Sie ©fntnaftil Bon einer ffecieHeren ©eite, als Vorfälle ber rein friegerifdjettHebungen, aufgefaßt, behanbette ©utsSRuthS ffäter in einem VJerte: „Surnbuch fürbie ©ohne beS Vaterlanbs, ben dürften unb bem Volle beS beutfchen VunbeS gewib»1 met." 51Rit 4 Äuffertafeln. fyranlf. a. 2R. ©ebr. V5ilmanS 1817. gr. 8. 300 ©.—SiefeS SEBerl erjd;eint als ber [RachhaH einer fdjon im Verbleichen begriffenen fchöneren