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©etoeBe.
fidj ift an ©tammtBeiten u. SSIattgcfcilben bie ®pi*bermiS frei »on ©BloropBptl u. ©tärte; bisweilenftnb bie gellen mit einem rotten ©aft erfüllt.§äupg ftnb bie feitlidjen 2Banbuitgen ber ©piber»ntiSäellen wettenartig auSgefd)Weift. ©ie äugerfte,mit ber Suft in SerüBruitg tretenbe §auttamelleift immer cuticulariftrt (}. Cuticula) unb and)meifl ftar! »erbidt, it^uftg bilbet biefe SBanb aud)nadj äugen »orfpringenbe Sudeln, Snötdjeit u.Seiften. Qn ber ©ubftanj ber ©uticularfd)id)tenfinben ftc^ aud) SßacBSpartileln eingelagert, welchebie fd)üt3ettbe @igenfd)aft ber EpibermiS mitbe»hingen; bisweilen tritt baS 2Bad)S aud) als fogen.SR e i f über bie (Suticula in »erfdjiebeiter gormBerbor, fo bei fielen grüßten; tBeitS in gönn»on ibörndjen, tBeitS in gorm »on ©tabuen ob.aud) als Prüften. tSiitgelue gelten ber ©pibenniSwarfen in ber mannigfaltigften SäSeife gu ein» ob.meljräeHigen paaren ober ©ridjotneu auS(f. ©ricBoute); bisweilen wädjft aud) bas §l)po*bernta mit ben barüberliegeitben ju ©ridjomenjtdj umbilbenben ©pibermiSäetlen auS; eS toirbbann eine fogen. Emergens gebilbet, bie manals ÜRittelbing 3Wifd)eit Statt» u. §aargebilbe an»fe^cn !ann u. bie ftd) »om Statt lebiglid) burd)iBre uitbeftimmte Stellung unterfd)cibet. ®Barafter»iftifd) für bie SpibermiS ber ©tengeltt)cile tt.Stätter, namentlich ber oberirbifdjen, ftttb bieSpaltöffnungen. ®ie SntfteBung berfelbenerfolgt in ber Sßeife, baß jiterft nad) einmaligerob. meBrmaliger SE^eituugeiner jungen SpibermiS*jeUe eine aD^uttergelle abgefdpebett wirb, t»eld)e ftd)burd) eine }entred)t auf ber Slattflädje fte^enbeSßattb in 2 gleidje @d)we[ter3ellen t^eilt; in ber©djeibewanb biefer beiben gellen tritt halb eine©pattung in 2 Sametten eilt, wetdje in ber SBeifeanSmaiBfett, bag sroifdjen ben beiben fogettauitten©dfitiegäeileit ber ©paltöffnung eine in beräftitte enge, augett u. innen erweiterte ©palte gu©taube lommt, welche in einen Qntercettularrauinmünbet, ber ftd) unter ben ©d)ließ3etlen burd)äluSeinanberwcidjcn ber SParencBBinäetten bilbet;bie ©djließgelten ber ©paltöffnung fiitb »or benübrigen gellen ber SpiöcrmiS aud) burd) ihren©e^alt an ®BboropB»ll u. ©tärle auSgeseidptet.Sie ©paltöffnungeu ftnb immer ba am päufigfteit,wo ein lebhafter SluStaufd) ber ©afe 5Wifd)en berfPftanje u. ber umgebenben Sitft ftattfiubet, bis»weiten gätjlt man auf eilten □mm einer Statt»ftädje 200—500 u. meljr ©paltöffuuugeit. gljreSdnorbnung rietet fi<B ltad) ber ©eftalt ber ®pi=bermiSäellen;beibenaÄonocotpleboitenftitb fie häufigin geraben fReiheit, bei beit ©icotplebonen u.garnen meift unregelmäßig toert^eilt.
l) gartoid. 2) Engter.
©ehiefic (hierbei 2 ©afelit, ©ernebe I.u. II.),©efammtitame gewiffer burd) Serfdjlittgung »ongäben gebitbeter flädjenartiger ©toffe. SRait utt»terfd)eibet »oit ben @»n bie gled)tarbeiteu,ferner bie ©trid» ober SBirfarbeiten. @d)onnäher fleht ben @»it ber Süll, bei welchem ftd)mehrere gäben gu meift fecBSedigeit SKafdjeit »er*fdjlittgen. Überhaupt ftnb baS gledjteit u. baS©tridcit »out Sieben nicht fdjarf gu uitterfdjeibeit;eS gibt Übergänge, bei wetten es »om UfuS ab»Bängt, moI)iit mau fie §u gä^len I;at. Sei ben
eigentlichen @*it ftnb faft ftetS swei befoitbereSitten »oit gäben »orhanbett, welche ftd) meiftred)twinfelig burdjfreusen u. »on beiten bie einenbie Sette u. bie aitbereit ber®infd)tag genanntwerben, ©ie ßettfäben ftitb bann nebeneiuanberauf eine SBalje, ftettbaum, gcwidelt, werbenburd) Slbwidelung »on ber SBatje gu einer gladjeauSgebreitet u., nad)bem ber ®infd)tag Btttbitrd)*geftpoffen worben, wirb ber fertige ©toff auf einegweite SBalge, geugbaunt, aufgewicfelt. ©aS®urd)fd)iegen feer Sette mittels beS EinfdjtageSgefd)ieBt im Sillgemeinen auf folgeitbe Strt: ©ieSettfäben werben gunt ®B e ‘t alt ^ ber früher ge*bilbeten ©bene biinB ©enlung ober §ebung ent*ferut u. gwifdöen bie gefeitlteit u. geBobenen $ett<fäben wirb ber ©iuftBlagfaben gelegt. Um bieÄettfäbeu ä» fenten tt. 51t B c & ell f ift jeher ber*felbcit bitrcB eilten SRiitg, SiBcuange, gezogen,paffirt; baS Si(3enauge befiubet fitB an einemfentredjt laitfeitbeii gaben, Si(3e, unb bie Sereinig*uitg fämmtlid)er Cipeit Beißt ber Sa mm, oberber ^aritifcB. ®er ©inftBlag befiubet fttB aufeine ©pule gewidelt in einem Apparat, mittelsbeffett er bitrcB bie Sette geworfen, gefdjoffenwirb, bem ©d)ii(3eit* ober SBeberfcf)iff. ®ie§ebuitg u. ©ciituitg ber Settfäbeit gefd)ieBt meiftburcB Satten, ©ritte. Um bie aitfeinanberfolgen*beit @infd)tagfäben, ©cfjüffe, bicBt aneiitanber3U legen, angufdjlageit, bient eine penbelartigeSorricBtung, bie Sabe, in WeldBer ein feines©itter, »01t fen!red)teit ©taBlftäbeit, StietB, ft(Bbefiubet, bur^ beffen ©palten mieberum bieffiett*fabelt gesogen ftnb (biefeS ®nrtBäieBen B e 'ßt3tietl)fted)en). Um bie Slrt eines ©*§ ju »erbeut*IttBett, geichnet matt baS Silb beS SItufterS oberbie Sotrone, bie fpaffiruitg u. bie ©ritte.®urd) bie Setradjtung beS giteiitaitbergreifeitSbiefer 3 geidptungen, wirb jebeS ©. beutlitB bar»geftellt. Sffiilt mau 3. S. nur einfatB mittels©JurcBlreuänng »01t gäben ohne Utebenäwed eilteglädje bilbeit, fo wirb malt [äntmtticBe Settfäbenin eilten Satnm »ott 2 giügeln pafftreit unb2 ©ritte aitmenbeu. ©er erfte ©ritt jenft bannben 1., 3., 5. u. f. W. itettfaben u. Bebt ben 2.,4., 6. u. f. m.; nun wirb eingefdjoffen. ®eräweite ©ritt feitft ben 2., 4., 6. u. f. W. Settfabenu. Bebt ben 1., 3., 5. n. f. t». Sei gortfeBungbiefer Slrbeit wirb burdj bie SurtBlrenjung berSette u. beS GtiitfcBlageS, Seinwaubbinbung,eine glä^e gebilbet werben, ©urd) gig. 1 wirbbiefeS ®. »erbeutlitBt. ©ie gwifdjetträuute jwiftBenje 2 Siuieit beS SilbeS bcjeidjiteit einen ibett*ober ©infcBtagfaben, baS auSgefüllte Ouabrat be*beutet, bag ber fiettfaben über bem ®iitf(Blagfabenliegt (einen ©eder Bat), bei ben leeren ©teilenbedt ber ©d)uß. ©ie fpafftrnng ift auf 2 glügel,u. bie Streife geigen, wie bie gäben paffirt finb.©ie ©ritte, Weldje eigentlich unter bem ©tuBlliegen, beult man ftd) naiB rechts empor geBobenunb bie anSgefüttten £tuabrate geigen, wetd)erglügel geBoben wirb. SMitunter gibt mau audBburd) ben UtietBftanb an, wieöielgäben groifchen2 DtietBftäben liegen.
SöaS nun bie gabrifation betrifft, fo tBeilt manbie @. in ©toffe, ©ainmte, Sauber unb©ajen u. ieöe bieferSlbtBeilungeu gerfäCtt wieber
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