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Bd. 9 (1877) Geistchen - Hansemann
Entstehung
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199
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©etucBe. 199

bag ®. marfäl;nlidj mit eingegreuten ©efägbütt»bebt, fo bei beit Kohlrabi u. Kartoffeln. SagIßljlobm ber Sicotijleboiteit geigt innen gunäd^ftIßarend^ljin, metdjeg tbeitg burd) Oitertbeilung boit©ambiumgetten, tbeitg bitrd;Ouertt;eitung oonSag-gelten entgeht u. bann Sagparencbpm genanntwirb. Saffelbe wirb non bem Parencbbtn ber pro«ttnrinbe burd; ben primären Saft abgegreitgt. ®gtirb bann fpäter non ber Pbettogeitbilbung er«griffen (f. u.) u. in Periberin u. Sorfe Berman«lelt. Siegt alle, meuu aud; bie meiften Sicotp«fcbottett geigen biefen Sau; Bei einigen gibt egfrftrcute g-ibrobafalgränge im SOTart (Spctagineenu. pipcraceen), bei aitberen entgehen nadjeinaitbermehrere begrengte ©ambiitmriuge in ber ©peitrinbe(Phj-tolacca), bei ttocp aubereit entfielen foldje inber Protenrinbe (eingclitc 2fteitifpcrmaceen).

Sei beit SKonocotpleboneit fd;eiben ftd) bie ©am«tiuinftränge aug bem Urmeriftem gunädjft in ber(Diitte aug,bann folgen anberc gegen bie PeripherieBin. Sad; innen roirb äplent, nad; äugen pi;loemgebilbet, beibe ©«fpftente geben beiberfeitg tut*nterflidj in einanber über; bie Splembälfte nimmttooii ber SKitte nach bciben ©eiten an 2)täd;tigfeitab, mäbrenb bie Pblo'ömbälfte ftd; entgcgengefe^tnerbält. Sie gibrobafalftränge ftnb itad; augettbiegt gebräitgt, bie äufjerfte gebrängte ©djidjt berStränge begegnet bie ©renge gmifd;eti (Warf n.füinbe. ©o ift eg and; bei ben Palmen, hingegenift bie ©acpe anberg bei ben Srad)enbäutneit.fj>ier i[t uäntlid; außerhalb ber ©ambiuntgräiigeeine ringförmige ob. mantelförmige ©cgidjt fort«mäbrenb inSilbuugStbätigfeit, ber fog.SSeriftem«ring; er bilbet fortroäbrenb nettes, fecunbäregSDtarf« u. fRinbenparembpin; bin u. triebet ent«(leben in bent neuen SDJarJpareiicbbnt neue Sam«bimnjlränge, melcbe gibrorafalntaffen bitbett, je«bocb in ihrem Splent nur punttirte ©efäfje uttbleine ©piralgefäße ergctigen. Sa biefe Strängebiegt bei einanber liegen unb bon einanber nurburd; bünne 3 c Hfc^id;ten getrennt ftitb, fo bilbeufte fdjeiitbar einen fpolgring, melcger fortbaueritban Side guninnnt, mäbrenb bag gebilbete Diiubeit«paren^piit nad; unb nach burd; Peribermbilbungberlorcit gebt.

Sie percnnireuben SBurgeln geigen fpäterbin einenterlroürbige Übereiuftintmuitg in ihrem Sideu«tnaeggtbum mit beit ©tantmtbeilcit ber gleichenPßangen; in ihren erjien ©tabieit aber bieten fteeine egatafterigifebe u. conftante Serfebiebettbeitbar. ©g beginnt nämlich bie ©efäßbilbuitg aneinigen Punlten ber 'Peripherie n. febreitet nachbem ©entrunt ber Sßnrget bin fort u.bag gtt biefen«ntripetalen ©efäfjbünbclu gehörige ©ambiumliegt nidjt in rabiater 9iid;tnug außerhalb ber ®e»fäjje, fonbern in tangentialer 8iicgtmtg groifebenbenfelben. Söenn bie ©efäßbilbung int ©eutrumangelangt ift, meubet fte fteg nach äugen, bie erftenneuen ©efäße entgehen in ben Söiuleln gmifegenben gtterg gebilbeten grabligeu (Waffen. Sacg tt.nad; füllt ftd; ber gange (Raum mit ©efäßeit u.Progencgpmgettcn, eg entgeht ein gibronafal«cplinber. @o ig eg bei ben meiften Sicotgle«bonen. Sei ben SWonocotglcbonen h evv fdjt info»fern grögere DSannigfattigleit, atg bei beit eiltenein foliber ©ambimncglinber, bei aitberen ein ©ant«

biumring u. bei noch anbereit ©ambiumßräuge auber SBitrgelfpige anftreteit.

Sag Sittben«©. ig feiner ©ntftcgung nachprimär (periblem) ob. fecunbär (bag noit beit©antöiitnimaffett gebilbete pgloMn ber Sicotgle»boneit ob. bei ben Srad;cubäuitieit bag 0011 tSWerigentring gebilbete Sinbeu«©.). 3fm primärenSmbeit»®. bitben ftib bigmeiten eiitgeltte gell»jcgicgteit eigentl;ümli(b attg; fo gilbet man häufigunmittelbar unter ber ©pibermig @djid;teit non©olleitcggtn, bag ig ein ©., beffeit gellenait ben ©den fegr qttellunggfä(;ige Serbidmtgeitgeigen, bie gugleid; alten ait ber ©de gufammen«treffenbeu gettroänben angeboren; gemögttlicg ftnbbie gellen biefeg cottencggiitatifdjeit ©»glanggeßredt.Sigtneileit gnben ftd; auch iit biefetn ängerenSinbeit»©. ob. § g p o b e t nt a ©ruppeit non bag«ähnlichen gaferit; noch bäugger ftnb ©ruppen nongelten mit fel;r ftart nerbidten SBaitbungeit, nonfogeiianntem ©flerencgpm. Sei Pßangentbeilen,roeld;e für eilte längere Sauer begimmt ftnb, er«folgt in ber ©pibermig Jelbft ob. in beit barunterliegeitben ©d;icgten Korlbilbung, b. b- egentgeht bitreb mieberbolte, rafdj aitfeiitaitber [olgenbeSbeiluugeit eine ©d;id;t non rabiat aiigeorbnetengeHeit, beren bebnfame, elaftifcbe SfBättbe für Suftn. SBaffer febmer burebbringbar ftnb, u. beren Qin*halt meig nerfebminbet, fo bag bie gellen guleptnur mit Suft erfüllt ftnb. ©olcbeg Kor!«®, bilbetf«b einmal au nennnnbeten Sgangentbeilen, g.S.bei angefebnittenen Kartoffelfnollen, anberfeitgunter ber ©pibermig faftiger Organe. SBeitn imlebtereit gatte eilte continuirlid;e noit innen getsltacbroacbfenbe Korflage gebilbet mirb, fo nenntman fte Seribernt, biejenige gettfd)id;t aber,metebe fortbaueritb neue Korfgetten abfd)eibet,Sbetlogen ob. Korfcambinm, u. enblid; bie»jenige ©epiebt beg 92inbeit»©«g, non tneldjer biegetteit beg Sb e tt°g e ng abgegbieben merben,'Ph e Ii°b e rm. Sag iperiberm bient gum ©rfapber abgemorfeiten u. gerftörten ©pibermig. Seiben Sicotplebonen tt. ©oniferen merben bäuggin bem nott innen b^ nad;madjfenbeit fftinben»parencbpni roieberbott neue Sb e flog e nlametten er«geugt; getteitgä^en, metebe ftd; burd; bie net«fdjiebenften ©. ber Oiittbe (amb ber feemtbären)erftredeu, nermaubeln ftdb in SbMfogen, u. egmerben Korffd)icbten gebilbet, meldje aug ber Siiitbefdjitppeitförntige ob. gäcbenförmige ©tüde beraug«fdjiteiben, melcbe ncrtrodiien u. fpäter abfatten;bieg ig bie fog. Sorte. Siefe Sorlebilbung igbefoitberg in bie Singen fpringeito bei ber Slatanelt. bei ber Kiefer. Sei forlbilbeitbeit Sicotplcboneittreten auch bie fogenaniiten Senticeilen auf.Siefetben finben ft% norgitggmeife an ©teile ber©paltögnungeit tt. ftnb aitfaitgg alg braune ring»förmige, fpäter lippenförmige, bie ©pibermig burd;«bredjenbe äBulge gdbtbar, bereit ben ©patt aug«füttenbe getteit (gitttgeroebe) torfartig fiub.

Sie ©pibermig ob. Oberbaut ob. baghaut»©, (auch Sermatogen) begebt bei ben©efägpgaitgett meig aug einer eingigen, ober«gäd;lid;en gettenfebiebt, bie nur feiten burd; fpätereintretenbe Sb e 'iungeu parattet ber Oberfläche iitgmei ober mehr ©djidjteit gefpalteit mirb, g. S.bei 'piperaceen, Segonieit u. jicugarten. ©emöbn«