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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
978
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9/8 Erfindung des h. Feuers. 2 Maccabaer 1. Gebeth Nehemiä.

den Aelteften, und Johannes, wünschen Aristo-bulo, des Königs Ptolemäus Schulmeister, dervon dem priefterlichen Stamm ist, und den an-dern Juden, so in Egypten sind, Glück und Heil,

i i. Wir danken Gott billig, daß er uns ausso großer Noth erlöset hat, die wir uns gegeneinen so mächtigen König wehren mußten.

12. Denn Gott hat unsere Feinde aus der hei-ligen Stadt weggetrieben bis gen Persien.

13 . Daselbst ward der König mit seinem unü-berwindlichen Heer im Tempel Naue erwürgetaus List der Priester Naue.

i/i. Denn da Antiochus dahin kam, samt sei-nen Freunden, zur Götiinn Diana , als wollteer sie freyen und alles Geld aus dem Tempel zurMorgengabe nehmen;

15 . Und da es die Priester der Nane hervortrugen, und er mit Etlichen in die Kapelle ge-gangen war; schlossen sie die Kirche hinter ihm zu,

16. Und warfen ihn und alle, die mit ihmwaren, mit Steinen zu tode. Darnach hiebensie ihn in Stücken, und warfen sie heraus.

17. Gott habe immer Lob, daß * er die Gott-losen so hat weggerichtet.

* 1 Ma«. 6 / 9 . 2 Matt. 9 / 5 .

1 8 . Demnach, weil wir auf" den fünf und zwan-

zigsten Tag des Monaths Casleu gedenken dieReinigung des Tempels zu begehen; haben wires euch wollen anzeigen, daß ihr auch mit unsdasselbe Fest begehet, wie man begehet denTag, daran Nehemia das Feuer gefunden hat,da er den Tempel und den Altar bauete undwieder opferte. "iMa-c.i,- 9 .

iy. Denn da unsere Väter in Persien wegge-führet worden; haben die Priester das * Feuervom Altar in eine tiefe trockne Grube verstecktund erhalten, daß es Niemand erführe.* e. 2, i.

20. Als mm nach etlichen Jahren Nehemianach dem Willen Gottes vom Könige heim ge-sandt ward, schickte er derselben Priester Nach-kommen , die das Feuer verborgen hatten, daßsie es wieder suchten. Aber wie sie uns berichtethaben, haben sie kein Feuer, sondern ein dickesWasser gefunden.

21. Dasselbe hat er sie heissen schöpfen, undbringen. Da es nun alles zum Opfer zugerü-stet war, hat Nehemia befohlen, sie sollten dasWasser über das Holz und das Opfer, das aufdem Holz lag, gießen.

22. Als sie dasselbe gethan hatten, und dieSonne wohl herauf gekommen war, und die

Wolken vergangen; ha zündete sich ein großesFeuer an, deß verwunderten sie sich alle. -

23. Da singen die Priester und das Volk anzu bethen, bis das Opfw verbrannt war. UndJonathas sang vor, die andern aber sprachenihm nach mit Nehemia.

27 ,. Dieß war aber das G«beih Nehemiä: Herr,unser Gott, der du alle Dinge geschaffen Haft,und bist schrecklich, stark und gerecht, und barm-herzig , und allein der rechte König und Ge-salbte ;

26. Der du allein alle Gaben gibst, der duallein gerecht, allmächtig und ewig bist, der du* Israel erlösest aus allem Uebel, der du unsereVäter erwählet und sie geheiliget hast;

* 1 Mos. 4«, 16. Ps. 130, 8.

26. Nimm das Opfer an für das ganze VolkIsrael, und bewahre und heilige dein Erbe.

27. Bringe uns Zerftreuete wieder zusammen;erlöse die, so den Heiden dienen müssen, undsiehe uns Verachtete an, davor Jedermann einGrauen hat: daß doch die Heiden erfahren, daßdu unser Gott scyst.

28. Strafe, die uns unterdrücken und mit gro-ßem Pochen uns alle Schande anlegen.

29. Pflanze dein Volk wieder an deinen heili-gen Ort, wie Mose gesagt hat.

30 . Darnach sangen die Priester Lobgesängedarzu, bis das Opfer verzehret ward.

31. Darnach hieß Nehemia das übrige Wasserauf die großen Steine gießen.

32. Da ging auch eine Flamme auf, aber sieward verzehret von der Flamme des Feuers aufdem Altar.

33. Dieß ist bald lautbar geworden, und vorden König der Perser gekommen, wie man andem Ort, wo man das Feuer versteckt hatte,Wasser gefunden und dasselbe die Opfer ange-zündet hätte.

3^. Da versuchte es der König auch, und ließden Ort anssondern und befrieden; (verwahren.)

3 Z. Und gab viel Geld dazu.

36 . Und des Nehemiä Gesellen nannten denOrt Nechpar, auf deutsch, Reinigung; etlichehießen ihn auch Nephthar.

Das 2. Capitel.

Don Verbergung der Vundcslade.

i.M)an findet auch in den Schriften, daß Je-remia, der Prophet, denen, so wegge-führet waren, geheissen habe, daß sie das *

Feuer sollten mitnehmen, wie oben angezeiget;

*«. 1,19.

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