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[1] (1821) [Altes Testament]
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883
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Wohlthaten an Israel. Weisheit 46. 1/. Egyptische Finsterniß. 88Z

stäupet; da sie durch t ungewöhnliche Regen,Hagel/ Gewässer/ denen sie nicht entgehen konn-ten/ verfolget/ und durchs Feuer aufgefressen

wurden. * 2 Mos. 2. s 2 Mos. 9, 23 . 23 .

17. Und das war das allerwunderltchste/ daßdas * Feuer am meisten im Wasser brannte/welches doch alles auslöschet. Denn die Weltstreitet für die Gerechten. '«. is, is.

18. Zuweilen that die Flamme gemach/ daßsie ja nicht verbrennete die Thiere / so unter dieGottlosen geschickt waren / sondern daß sie selbstsehen mußten / wie sie durch Gottes Gericht alsozerplaget würden.

is. Zuweilen aber brannte die Flamme imWasser über die Macht des Feuers / auf daß esdie Ungerechten umbrächte.

20. Dagegen nähretest du dein Volk * mit En-gelspeise / und sandtest ihnen Brot bereitet vomHimmel ohne Arbeit/ welches vermochte aller-lei) Lust zu gebe»/ und war einem Jeglichennach seinem Geschmack eben. *2M»s.i6,i4.

21. (Denn so man auf dich harret, das machtdeinen Kindern offenbar, wie süße du seyst.)Denn ein Jeglicher machte daraus / was er wollte;nachdem ihn Lust ankam, so oder so zu schmecken.

22. Dort aber blieb * auch der Schnee undSchloßen im Feuer, und zerschmolzen nicht,auf daß sie inne würden, wie das Feuer, so auchim Hagel brannte, und im Regen blitzte, derFeinde Früchte verderbete. * - Mos. 9, 24 .23.

2Z. Dasselbige Feuer, auf daß sich die Gerech-ten bekehreten, mußte es seiner eigenen Kraftvergessen.

. Denn "die Creatur, so dir, als dem Schöp-fer, dienet, ist heftig zur Plage über die Unge-rechten , und thut gemach zur Wohlthat über die,so dir trauen. *Sir. 4 », 30.

25. Darum ließ sie sich auch dazumahl in aller-

ley wandeln, und diente in der Gabe, welche allenährete, "nach eines Jeglichen Willen, wie er esbedurfte, * v. 21.

26. Auf daß deine Kinder lerneten, die du,Herr, lieb hast, daß nicht die gewachsenen Früchteden Menschen ernähren; sondern * dein Worterhält die, so an dich glauben. * § M»s.«, 3.

27. Denn das, so vom Feuer nicht verzehretward, das ward schlecht von einem geringen Glanzder Sonne warm, und zerschmelzte;

28. Auf daß kund würde, daß man, ehe dieSonne aufgehet, dir danken solle, und vor dichtreten, wenn das Licht aufgehet.

29 . Denn eines Undankbaren "Hoffnung wird

wie ein Reif im Winter zergehen, und wie einunnützes Wasser verfließen. * c. 15.

Das 17. Capitel.

Von der Egyptischcn Finsterniß.

1. Mroß und "unsäglich sind deine Gerichte,^ Herr. Darum fehlen auch die thörtch-

ten Leute. "Rom. 11,33.

2. Denn da sie meineten, das" heilige Volk zuunterdrücken, wurden sie, als die Ungerechten,

der Finsterniß Gebundene und der langen NachtGefangene; und als die Flüchtigen lagen sie unterden Dächern verschlossen von der ewigen Weisheit.

* e. 13, 14. -ß 2 Mos. 10, 21.

3. Und da sie meineten, ihre Sünden solltenverborgen, und unter einem blinden Deckel ver-gessen seyn ; wurden sie grausam zerstreuet, unddurch" Gespenste erschrecket. '-«»e. 24,37.

Denn auch der Winkel, darinnen sie waren,konnte sie nicht ohne Furcht bewahren. Da warGetöne um fie her, das sie erschreckte, und scheuß-liche Larven erschienen, davor sie sich entsetzten.

5. Und das Feuer vermochte mit keiner Machtihnen zu leuchten ; noch die Hellen Flammen derSterne konnten die elende Nacht Licht machen.

6. Es erschien ihnen aber wohl ein selbst brennen-des Feuer, voller Erschreckniß. Da erschrakensie vor solchem Gespenst, das doch nichts war;und dachten, es wäre noch ein ärgers dahinten,denn das sie sahen.

7. Das Gaukelwerk der schwarzen Kunst lagauch darnieder, und das Rühmen von ihrer Kunstward zum Spott.

8. Denn die sich unterwunden, die" Furcht und

Schreckniß von den kranken Seelen zu treiben,wurden selbst krank, daß man auch ihrer Furchtspottete. * 2 Mos. 9,11.

9. Und wenn sie schon keins solcher Schrecknißhätte erschreckt; so hätten sie doch mögen vor Furchtvergehen, da die Thiere unter sie fuhren, unddie Schlangen mit Haufen so zischten, daß sieauch in die Luft, welcher sie doch nicht entbehrenkonnten, nicht gerne sahen.

10. Denn daß einer so verzagt ist, dasmacht seine eigene Bosheit, die ihnüberzeugt und verdammet;

11. Und ein ' erschrocken Gewissen verstehet sichimmerdar des Aergsten. ' z Mos. 26,36.

12. Denn Furcht kommt daher, daß einer sichnicht trauet zu verantworten, noch keine Hülfeweiß.

13. Wo aber wenig Trost im Herzen ist, da

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