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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
843
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Beruf der Heiden. Zephanja 2 .ich will dich umbringen, daß Niemand mehr da

wohnen soll. "Jer. 47,1.

6 . Es sollen am Meer hinab eitel Hirtenhäuserund Schafhürden seyn.

7. Und dasselbe soll den Uebrigen vom Hause

Inda zu Theil werden, daß sie darauf weidensollen. Des Abends sollen sie sich in den HäusernAskalons lagern, wenn sie nun der Herr, ihrGott, wiederum heimgesucht und' ihr Gefängnißgewendet hat. -Jer. 29,14.

8 . Ich habe die Schmach Moabs, und dasLästern der Kinder Ammon gehöret, damit siemein Volk geschmähet, und auf desselbigen Gren-zen sich gerühmet haben.

9. Wohlan, so wahr ich lebe, spricht der HerrZebaoth, der Gott Israels: Moab soll wie' So-dom, und die Kinder Ammon wie Gomorrawerden; ja wie ein Nesselstrauch und Salzgrube,und eine ewige Wüsteney. Die Uebrigen meinesVolks sollen sie rauben, und die Ueberbliebenenmeines Volks sollen sie erben. *1 Mos. 19,24.

10. Das soll ihnen begegnen für ihre Hoffart,daß sie des Herrn Zebaoth -Volk geschmähet,und sich gerühmet haben.

11. Schrecklich wird der Herr über sie seyn,denn er wird alle Götter auf Erdenvertilgen; und sollen ihn anbethen alleInseln unter den Heiden, ein Jeglicheran seinem Ort.

12. Auch sollt ihr Mohren durch mein Schwerterschlagen werden.

13. Und er wird seine Hand strecken über Mit-ternacht, und Assur umbringeu. Ninive wirder öde machen / dürre wie eine Wüste;

1 4 . Daß ' darinnen sich lagern werden allerlei-

Thiere unter den Heiden; auch s Rohrdommelund Igel werden wohnen auf ihren Thürmen,und werden in den Fenstern singen, und die Rabenauf den Balken; denn die Cedernbretter sollenabgerissen werden. * Ls«,. 21. c. 34,11.

-k Ps. 102, 7.

15. Das ist die fröhliche Stadt, die so sicherwohuete, und sprach in ihrem Herzen: Jch bius,und keine mehr. Wie ist sie so wüste geworden,daß die Thiere darinnen wohnen? Und wer vor-über gehet, pfeifet sie an und klappet mit derHand über sie.

Das 3. Capitel.

Klage und Drohung wider das ungehorsame Jerusalem. Trost derGläubigen in dem Messt«.

i.M ehe der scheußlichen, unfläthigen, tyran-Nischen Stadt!

3 . Klage und Drohung. Trost der Gläubigen. 8 43

2. Sie will nicht gehorchen, noch sich züchtigenlassen; sie will auf den Herrn nicht trauen,noch sich zu ihrem Gott halten.

3. Ihre * Fürsten find unter ihnen brüllendeLöwen; und ihre Richter Wölfe am Abend, dienichts lassen bis auf den Morgen überbleiben.

* Ez. 22, 27. Mich. 3, n.

Ihre Propheten find leichtfertig, und Ver-ächter; ihre Priester entweihen das Heiligthum,und deuten das Gesetz freventlich.

s. Aber der Herr, der unter ihnen ist, lehretwohl recht und thut kein Arges. Er läßt alleMorgen seine Rechte öffentlich lehren, und läßtnicht ab; aber die bösen Leute wollen sich nichtschämen lernen.

6 . Darum will ich diese Leute ausrotten, ihreSchlösser verwüsten und ihre Gassen so leer ma-chen, daß Niemand darauf gehen soll; ihreStädte sollen zerstöret werden, daß Niemandmehr da wohne.

7 . Ich ließ dir sagen: Mich sollst du fürchten,und dich lassen züchtigen; so würde ihre Woh-nung nicht ausgerottet und derer keins kommen,damit ich sie heimsuchen werde. Aber' sie findfleißig, allerley Bosheit zu üben. * Jer. 4,22.

8 . Darum , spricht der Herr, müßet ihr wie-derum meiner auch harren, bis ich mich aufmachezu seiner Zeit; da ich auch rechten werde, unddir Heiden versammeln, und die Königreiche zu-haufbringen, meinen Zorn über sie zu schütten,ja allen Zorn meines Grimms. Denn alle Weltsoll durch meines Eifers Feuer verzehret werden.

9. Alsdann will ich den Völkern an-ders predigen lassen'mit freundlichenLippen, daß sie alle sollen des HerrnNahmen an rufen, und ihm dienen ein-trächtige ch. ' Es«j. 40,2. Hof. 2,14.

10. Man wird mir meine Attbelher, nähm-lich die Zerftreueten von jenseit des Wassers im* Mohrenland , herbringen zum Geschenk.

* Gcsch. 8/ 27.

11. Zu derselbigen Zeit wirst du dich nicht mehrschämen alles deines Thuns, damit du wider michübertreten hast; denn ich will die stolzen HeiligenHon dir thun, * daß du nicht mehr sollst dicherheben um meines heiligen Berges willen.

* Jer. 7/ 4.

12. Jchwill in dir lassen ' überbleibenein armes geringes Volk, die werdenauf des Herrn Nahmen trauen.

*Esaj. 1/9. Ez. 6/8.

13. Die Uebrigen in Israel werden kein BöfeS

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