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[1] (1821) [Altes Testament]
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836
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836 Gott gefällige Opfer. Micha 5. 6. 7. Wenig fromme Leute.

Lerne Widerwärtigen, daß alle deine Feinde mä-ßen ausgerottet werden,s. Zu derselbigen Zeit, spricht der Herr, willich deine Rosse von dir Lhun, und deine Wagenumbringen;

io. Und will die Städte deines Landes aus-rotten , und alle deine Festen zerbrechen;

i i. Und will die Zauberer bey dir ausrotten,daß keine Zeichendeuter bey dir bleiben sollen.

12. Ich ' will deine Bilder und Götzen vondir ausrotten, daß du nicht mehr sollst anbethendeiner Hände Werk. * Es. M, 22. Zach. 13,2.

13. Und will deine Haine zerbrechen, und deineStädte vertilgen.

1^. Und ich will Rache üben mit Grimm undZorn an allen Heiden, so nicht gehorchen wollen.

Das 6. Capitel.

Von den Opfern, so Gott gefallen.

1. ^öretdoch, was der Herr sagt: Mache dich^ auf, und schilt die Berge, und laß die

Hügel deine Stimme hören.

2. Höret ihr Berge, wie der Herr strafen will,samt den starken Grundfesten der Erde; denn derHerr will sein Volk schelten, und will Israelstrafen.

3 . Was habe ich dir gethan, mein Volk? Undwomit habe ich dich beleidiget? Das sage mir.

Habe * ich dich doch aus Egyptenland gefüh-ret, und aus dem Diensthause erlöset, und vordir her gesandt Mose, Aaron und Mirjam.

* 2 Mos. 12 , 37 . 4 i.

5. Mein Volk, denke doch daran, was * Ba-l-ak, der König in Moab, vorhatte, und wasihm Bileam, der Sohn Beors, antwortete,von Sittim an bis gen Gilgal; daran ihr jamerken solltet, wie der Herr euch alles Gutesgethan hat. *^0522,3.6.7.

6 . Womit soll ich den Herrn versöhnen? MitBücken vor dem hohen Gott? Soll ich mit Brand-spfcrn und jährigen Kälbern ihn versöhnen?

7. Meinest du, der Herr habe Gefallen anviel tausend Widdern? Oder am Oehl, wennes gleich unzähliche Ströme voll wären? Odersoll ich meinen ersten Sohn für meine Übertre-tung geben? Oder meines Leibes Frucht für dieSünde meiner Seele?

8 . Es ist dir gesagt, Mensch, was gutist, und was der Herr von dir for-dert, nähmlich: Gottes Wort halten,und Liebe üben, und demüthig seynvor deinem Gott.

9 . Es wird des Herrn Stimme über die Stadtrufen; aber wer deinen Nahmen fürchtet, demwird es gelingen. Höret ihr Stämme, wasgeprediget wird.

10. Noch bleibet unrecht Gut in des GottlosenHause, und der feindselige geringe Epha.

11. Oder sollte ich die Unrechte Wage, undfalsches Gewicht im Sekel billigen,

12. Durch welche ihre Neichen viel Unrechtsthun ? Und ihre Einwohner gehen mit Lügen um,und haben falsche Zungen in ihrem Halse.

13. Darum will Ich dich auch anfangen zuplagen, und dich um deiner Sünde willen wüstemachen.

1^. Du sollst nicht genug zu essen haben, undsollst verschmachten. Und was du erhaschest,soll doch nickt davon kommen; und was davonkommt, will ich doch dem Schwert überantworten.

15. Du * sollst säen, und nicht ernten; du sollstOel keltern, und dich mit demselben nicht salben;und Most keltern, und nicht Wein trinken.

* 3 Mos. 28 , 38.

1 6 . Denn man hält die Weise * Amri, und alleWerke des Hauses Ahabs, und folgt ihrem Rath.Darum will ich dich zur Wüste machen, und ihreEinwohner, daß man sie anpfeifen soll; und solltmeines Volks Schmach tragen.

* 1 Kön. 16/ 23 . 29. so.

Das 7. Capitel.

Wenig Fromme sind zu finden.

1. Asch, es gehet mir wie einem, der im Wein-^ berge nachlieset, da man keine Trauben

findet zu essen, und wollte doch gerne der bestenFrüchte haben.

2. Die frommen Leute sind weg in diesem Lande;und die Gerechten sind nicht mehr unter den Leu-ten. Sie * lauern alle aufs Blut; ein Jeglicherjagt den andern, daß er ihn verderbe;

* Spr. 1/ 11 .

3 . Ur-d meinen, sie thun wohl daran, wenn sieBöses thun. Was der Fürst will, das sprichtder Richter, daß er ihm wieder einen Dienst thunsoll. Dis Gewaltigen rathen nach ihrem Mnth-willen, Schaden zu thun, und drehen es, wie siewollen.

- 4 . Der Beste unter ihnen ist wie ein Dorn, undder Redlichste wie eine Hecke. Aber wenn der Tagdeiner Prediger kommen wird, wenn du heimge-sucht sollst werden, da werden sie dann nicht wissen,wo aus.

5. * Niemand glaube feinem Nächsten, Niemand