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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
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829
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' Geistliche Hungersnoth.

AMos 8. 9

Droh,und Verheissung. 829

ein Ende haben, daß wir Getreide verkaufen, Nachkommen mit dem Schwert erwürgen, daßund * der Sabbath, daß wir Korn feil haben keiner entsiiehen, noch einiger davon entgehen soll,mögen, und den Epha rtngern, und den Sekelsteigern, und die Wage fälschen;

* Neh. w/ 3i. e. 13/ is.

6. Ans daß wir die Armen um Gel-, UN- dieDürftigen * um ein paar Schuh unter uns drin-gen; und Spreu für Korn verkaufen? * c. 2 / 6.

7. Der Herr hat geschworen wider die HoffartJakobs: Was gilt es, ob ich solcher ihrer Werkeewig vergessen werde?

8. Sollte nicht um solches willen das Land er-beben müßen, und alle Einwohner trauern? Jaes soll ganz, wie "mit einem Wasser, überlaufenwerden, und weggeführet und überschwemmetWerden, wie mit dem Fluß in Egypten.

* c. 9/ s.

s. Zu derselbigen Zeit, spricht der Herr Herr,will * ich die Sonne im Mittage untergehen lassen,und das Land am Hellen Tage lassen finster werden.

* J-r. IS, 9.

10. Ich will * eure Feyertage in Trauern, undalle eure Lieder in Wehklagen verwandeln; ichwill über alle Lenden den Sack bringen, un-alle Köpfe kahl machen; und will ihnen einTrauern schaffen, wie man über einen einigenSohn hat; und sollen ein jämmerlich Ende neh-

MeN. * Zer. 6/ 26 . Zach. 12 , 10 . Luc. 7, 12 .

11. Siehe, es kommt die Zeit, spricht-er Herr Herr, daß ich einen Hungerin dasLand schicken werde; nicht einenHunger nach Brot, oder Durst nachWasser, sondern * nach dem Wort desHerrn zu hören, *iS->m. 3/i.

12. Daß fie hin und her, von einemMeer zum andern, von Mitternachtgegen Morgen umlaufen, und desHerrn Wort suchen, und doch nichtfinden werden.

13. Zu der Zeit werden schöne Jungfrauenund Jünglinge verschmachten vor Durst,

1-4. Die jetzt schwören bey dem Fluch Samaria,und sprechen : So wahr dein Gott zu Dan lebet,so wahr die Weise zu Berseba lebet. Denn fiesollen also fallen, daß fie nicht wieder aufstehenmögen.

Das 9. Capitel.

Weissagung von Christo und seiner Kirche.

l.^ch sah den Herrn auf dem Altar stehen,^ und er sprach: Schlage au den Knauf,daß die Pfosten beben; denn ihr Geiz soll ihnenallen aus ihren Kopf kommen, und will ihre

2. Und * wenn fie sich gleich in die Hölle ver-

grüben , soll fie doch meine Hand von dannenhohlen; und wenn fie gen Himmel führen, willich fie doch herunter stoßen; ' Ps. 139, s.

3. Und * wenn fie sich gleich versteckten oben aufdem Berge Carmel, will ich fie doch daselbstsuchen und herab hohlen; und wenn fie sich vormeinen Augen verbürgen im Grunde des Meers,so will ich doch den Schlangen befehlen, die fiedaselbst stechen sollen; "Obad. 4.

Und wenn fie vor ihren Feinden hin gefan,gen gingen, so will ich doch dem Schwert be-fehlen, daß es fie daselbst erwürgen soll. Denn

* ich will meine Augen über ihnen halten zumUnglück, und nicht zum Guten. * Zer. 44, n.

s. Denn der Herr Herr Zebaoth ist ein solcher,wenn er ein Land anrühret, so zerschmelzet es,daß alle Einwohner trauern müßen; daß es sollganz über fie herlaufen, wie ein Wasser, undüberschwemmet werden, wie mit dem Fluß inEgypten.

6. Er ist es, der seinen Saal in dem Himmelbauet und seine Hütte auf der Erde gründet; er

* ruft das Wasser im Meer und schüttet es aufdas Erdreich; t er heißt Herr.

* c. S/ 8. -j -2 Mos. 6/ 3.

7. Seyd ihr Kinder Israel mir nicht gleich wiedie Mohren, spricht der Herr? * Habe ich nichtIsrael aus Egyptenland geführet, und die Phi-lister aus Caphthor und die Syrer aus Kir?

* Zer. 47/ 4.

8. Stehe, die Augen des Herrn Herrn sehenauf ein sündiges Königreich, daß ich es vom Erd-boden ganz vertilge; wiewohl ich das Haus Ja-kobs nicht gar vertilgen will, spricht der Herr.

9. Aber doch stehe, ich will befehlen, und dasHaus Israel unter allen Heiden * sichten lassen ;gleichwie man mit einem Siebe sichtet, und dieKörnlein sollen nicht auf die Erde fallen.

* Luc. 22 / 31.

10. Alle Sünder in meinem Volk sollen durchdas Schwert sterben, die da" sagen: Cs wird dasUnglück nicht so nahe seyn, noch uns begegnen.

* c. 6/ 3.

11. Zn derselbigen Zeit * will ich diezerfallene Hütte Davids wieder auf-richten, und ihre Lücken verzäunen,und was abgebrochen ist, wieder auf-riü'ten; und will fie bauen wie fie vor-

zeiten gewesen i st, * Gcsch. is, 16. Zer. 24/ 6. c. 3i, 3s.