Ungeachteter König.
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König gegen Mittag und gegen Mitternacht. Daniel 11.
10. Aber seine Söhne werden erzürnen, undgroße Heere zusammenbringen; und der Einewird kommen, und wie eine Fluth daher fahren,und Jenen wiederum vor seinen Festen reizen.
11. Da wird der König gegen Mittag er-grimmen und ausziehen, und mit dem Königegegen Mitternacht streiten, und wird solchengroßen Haufen zusammenbringen, daß ihm jenerHaufe wird in sein.? Hand gegeben.
12. Und wird denselbigen Haufen wegführen:deß wird sich * sein Herz erheben, daß er soviele Tausende darnieder gelegt hat; aber damitwird er seiner nicht mächtig werden. * e. 8, 25.
13. Denn der König gegen Mitternacht wirdwiederum einen größer» Haufen zusammenbrin-gen, denn der vorige war; und nach etlichenJahren wird er daher ziehen mit großer Heers-kraft und mit großem Gut.
i^. Und zu derselbigen Zeit werden sich vielewider den König gegen Mittag setzen; auch wer-den sich etliche Abtrünnige aus deinem Volkerheben, und die Weissagung erfüllen, undwerden fallen.
15. Also wird der König gegen Mitternachtdaher ziehen, und Schütte machen, und festeStädte gewinnen; und die Mittags-Arme wer-den es nicht können wehren, und sein bestesVolk werden nicht können widerstehen:
16. Sondern er wird, wenn er an ihn kommt,seinen Willen schaffen; und Niemand wird ihmwiderstehen mögen. Er wird auch in das wer-the Land kommen, und wird es vollenden durchseine Hand.
17. Und wird sein Angesicht richten, daß er mitMacht seines ganzen Königreichs komme. Aberer wird sich mit ihm vertragen, und wird ihmseine Tochter zum Weibe geben, daß er ihnverderbe; aber es wird ihm nicht gerachen, undwird nichts daraus werden.
18. Darnach wird er sich kehren wider dieInseln, und derselbigen viele gewinnen. Aberein Fürst wird ihn lehren aufhören mit Schmä-hen, daß er ihn nicht mehr schmähe.
i s. Also wird er sich wiederum kehren zu denFesten seines Landes; und wird * sich stoßen undfallen, daß man ihn nirgend finden wird.
* e. 8, n.
20. Und an seine Statt wird einer aufkom-men, der wird in königlichen Ehren fitzen wieein Scherge (Geld-Messer); aber nach wenig Tagenwird er brechen, doch weder durch Zorn, nochdurch Streit.
21. An dessen Statt wird aufkommen einUngeachteter, welchem die Ehre des Königreichsnicht bedacht war; der wird kommen, und wirdihm gelingen, und das Königreich mit süßenWorten etnnehmen.
22. Und die Arme, die wie eine Fluth daherfahren, werden von ihm, wie mit einer Fluth,überfallen und zerbrochen werden; dazu auchder Fürst, mit dem der Bund gemacht war.
23. Denn nachdem er mit ihm befreundet ist,wird er listig gegen ihn handeln, und wird her-auf ziehen, und mit geringem Volk ihn über-wältigen,
24. Und wird ihm gelingen, daß er in diebesten Städte des Landes kommen wird; undwird es also ausrichten, das seine Väter nochseine Voreltern nicht thun konnten mit Rauben,Plündern und Ausbeuten; und wird nach denallerfestesten Städten trachten, und das eineZeitlang.
25. Und er wird seine Macht und sein Herzwider den König gegen Mittag erregen mit gro-ßer Heerskraft. Da wird der König gegenMittag gereizet werden zum Streit, mit einergroßen mächtigen Heerskraft; aber er wird nichtbestehen, denn es werden Verräthereyen widerihn gemacht.
26. Und eben die sein Brot essen, die werdenIhn helfen verderben, und sein Heer unterdrü-cken , daß gar viele erschlagen werden.
27. Und beyder Könige Herz wird denken, wiesie einander Schaden thun; und werden doch überEinem Tisch fälschlich mit einander reden. Eswird ihnen aber fehlen, denn das Ende ist nochauf eine andere Zeit bestimmet.
28. Darnach wird er wiederum heimziehenmit großem Gut, und sein Herz richten widerden heiligen Bund; da wird er etwas ausrich-ten, und also heim in sein Land ziehen.
29. Darnach wird er zu gelegener Zeit wiedergegen Mittag ziehen; aber es wird ihm zumandern Mahl nicht gerachen, wie zum erstenMahl.
30. Denn es werden Schiffe aus Chitim widerihn kommen, daß er verzagen wird und umkeh-ren muß. Da wird er wider den heiligen Bundergrimmen, und wird es ausrichten; und wirdsich umsehen, und an sich ziehen, die den heiligenBund verlassen.
31. Und es werden seine Arme daselbst stehen;die werden das Heiligthum in der Feste ent-
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