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[1] (1821) [Altes Testament]
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767
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Ahala'und Ahaliba als Vorbilder Hesekiel 22. 23. der Sünden Samariä und Jerusalems. -767

Elenden , und * thun den Fremdlingen Gewaltund Unrecht. *». 7 .

30. Ich suchte * unter ihnen , ob Jemand sicheine Mauer machte und wider den Riß stündegegen mich für das Land, daß ich es nicht ver-derbet : aber ich fand keinen. * c. 13, 6 . Es-a. 64 / 7.

31 . Darum * schüttete ich meinen Zorn über sie,und mir dem Feuer meines Grimms machte ichihrer ein Ende, und gab ihnen also ihren Ver-dienst ? auf ihren Kopf, sprich der Herr Herr.

* c. 21 , 31 . 1 - c. 16/ 43 .

Das 23 . Capitel.

Vergleichung der Königreiche Juda und Israel mit zwo Huren.

1. Nnd des Herrn Wort geschah zu mir,^ und sprach:

2. Du Menschenkind, es waren zwey Weiber,Einer Mutter Töchter.

3. Die trieben Hurerey in Egypten in ihrerJugend; daselbst ließen sie ihre Brüste begreifenund die Zitzen ihrer Jungfrauschaft betasten.

Die Große heißt Ahala, und ihre SchwesterAhaliba. Und ich nahm sie zur Ehe, und sie* zeugeten mir Söhne und Töchter. Und Ahala7 heißt Samaria, und Ahaliba Jerusalem.

* c. 16/ 46 . ch c. 16/ 20.

Z. Ahala trieb Hurerey, da ich sie genommenhatte, und brannte gegen ihre Buhlen, nähm-lich gegen die * Assyrer, die zu ihr kamen;

* c. 16, 28.

o. Gegen die Fürsten und Herren, die mitSeiden gekleidet waren, und alle junge lieblicheGesellen; nähmlich gegen die Reiter und Wagen.

7 . Und buhlete mit allen schönen Gesellen inAssyrien, und verunreinigte sich mit allen ihrenGötzen , wo sie auf einen entbrannte.

8 . Dazu verließ sie auch nicht ihre Hurereymit Egypten, die bey ihr gelegen waren vonihrer Jugend auf, und die Brüste ihrer Jung-frauschaft betastet, und große Hurerey mit ihrgetrieben hatten.

9 . Da * übergab ich sie in die Hand ihrer Buh-

len , den Kindern Affur, gegen welche sie branntevor Lust. * c. 16/ 37.

10. Die deckten ihre Scham auf, und nahmenihre Söhne und Töchter weg; sie aber todtetensie mit dem Schwert. Und es kam aus, daßdiese Weiber gestraft wären.

11. Da* aber ihre Schwester Ahaliba sah;entbrannte sie noch viel ärger, denn jene, undtrieb Hurerey mehr, denu ihre Schwester.

* c. 16, LI.

12. Und entbrannte gegen die Kinder Assur;nähmlich die Fürsten und Hcrrcit, die zu ihrkamen wohl gekleidet, Reiter und Wagen, undalle junge liebliche Gesellen.

13. Da sah ich, daß sie alle beyde gleicherWeise verunreiniget waren.

1^. Aber diese trieb ihre Hurerey mehr. Dennda sie sah gewählte Männer an der Wand inrother Farbe, die Bilder der Chaldäer,

15. Um ihre Lenden gegürtet, und bunte Kogel

(Tm-b-n) auf ihren Köpfen, und alle gleich anzu-seheu wie gewaltige Leute; wie denn die KinderBabels, und die * Chaldäer tragen in ihremVaterlande; * c. 16,2s.

16. Entbrannte sie gegen sie, so bald sie ihrergewahr ward, und schickte Botschaft zu ihnenin Chaldäa.

17. Als mm die Kinder Babels zu ihr kamen,bey ihr zu schlafen nach der Liebe; verunreinigtensie dieselbe mit ihrer Hurerey, und sie verunrei-nigte sich mit ihnen, daß sie ihrer müde ward.

18. Und da beydes, ihre Hurerey und Scham,so gar offenbar war; ward ich ihrer auch über-drüssig, wir ich ihrer Schwester auch war müdegeworden.

19. Sie aber trieb ihre Hurerey immer mehr;und gedachte an die * Zeit ihrer Jugend , da siein Egyptenland Hurerey getrieben hatte;

* c. 16/ 22. 60.

20. Und entbrannte gegen ihre Buhlen, wel-cher* Brunst war wie der Esel und der Hengste

BrUNft. *Jcr. L/ 8 . E;. 22, 11.

21. Und bestelletest deine Unzucht wie in deinerJugend , da dir in Egypten * deine Brüste be-griffen , und deine Zitzen betastet wurden. * v. 3.

22. Darum, Ahaliba, so spricht der HerrHerr: Siehe, ich will*deine Buhlen, derer dumüde bist geworden, wider dich erwecken undwill sie rings umher wider dich bringen;

* c. 16, 37.

23. Nähmlich die Kinder Babels und alle Chal-däer mit Hauptleuten, Fürsten und Herren , undalle Assyrer mit ihnen ; die schöne junge Mann-schaft, alle Fürsten und Herren, Ritter undEdle, und allerley Reiter.

2^. Und * werden über dich kommen, gerüstetmit Wagen und Rädern und mit großem HaufenVolks; und werden dich belagern mit Tauschen,Schildern und Helmen um und um. Denenwill ich das Recht befehlen, daß sie dich richtensollen nach ihrem Recht. * 21/ 22. Luc. 19/ 43.

25. Ich will meinen Eifer über dich gehen