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[1] (1821) [Altes Testament]
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678
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678 Verherssung über Jerusalem. Iesaia 65. 66.

Trost der Elenden.

12. Wohlan, ich will euch zählen zum Schwert,daß ihr euch alle bücken müsset zur Schlacht;darum, * daß ich rief, und ihr antwortetetnicht, daß ich redete, und ihr höretet nicht;sondern thatet, was mir übel gefiel, und er-wahletet , das mir nicht gefiel. ' Svr. i, 24 .

13. Darum spricht der Herr Herr also: *

Siehe, meine Knechte sollen essen, ihr abersollt hungern; fiehe, meine Knechte sollen trin-ken, ihr aber sollt dürsten; fiehe, meine Knechtesollen fröhlich seyn, ihr aber sollt zu Schan-den werden; * c. n, i. Ps. 22,27. MM. 6 .

1^. Siehe, meine Knechte sollen vor gutemMuth jauchzen, ihr aber sollt vor Herzeleidschreyen und vor Jammer heulen,

15. Und sollt euer» Nahmen lassen meinenAuserwählten zum Schwur; und der Herr HerrWird dich tödten, und seine Knechte mit' einemandern Nahmen nennen: 'c. 62,2. Off. 2,17.

16. Daß, welcher sich segnen wird auf Erden,der wird sich in dem rechten Gott segnen; undwelcher schwören wird auf Erden, der wird *bey dem rechten Gott schwören ; denn der vori-gen Angst ist vergessen, und sind von meinenAugen verborgen. * s?r. 4,2. c. 12,16.

17. Denn fiehe, ich will * einen neuenHimmel und neue Erde schaffen; daßman der vorigen nicht mehr gedenkenwird, noch zu Herzen nehmen.

* c. 66 / 22. 2 Pct. 3 / 13 .

1 8 . Sondern sie werden sich * ewiglich freuenund fröhlich seyn über dem, das ich schaffe.Denn siehe, ich will Jerusalem schaffen zurWonne, und ihr Volk zur Freude. ' c. 33,10.

19. Und ich will fröhlich seyn über Jerusalem,und mich freuen über mein Volk; und soll nichtmehr darinnen gehöret werden die Stimme desWeinens, noch die Stimme des Klagens.

20. Es sollen nicht mehr da seyn Kinder, dieihre Tage nicht erreichen, oder Alte, die ihreJahre nicht erfüllen; sondern die Knaben vonhundert Jahren sollen sterben, und die Sündervon hundert Jahren sollen verflucht seyn.

21. Sie werden Häuser bauen und bewohnen;

sie werden * Weinberge pflanzen, und derselbigenFrüchte essen. * c. 62, 8 .

22. Sie sollen nicht bauen, daß ein anderer

bewohne, und nicht pflanzen, daß ein andereresse. Denn die Tage meines Volks werden seyn,' wie die Tage eines Baums; und das Werkihrer Hände wird alt werden bey meinen Aus-erwählten. * Ps- ^ 3.

23. Sie sollen * nicht umsonst arbeiten, nochunzeitige Geburt gebären, denn sie sind der Sameder Gesegneten des Herrn, und ihre Nachkom-men mit ihnen. * c. 61.8.

22,. Und soll geschehen, ehe sie * rufen, willich antworten; wenn sie noch reden, will ichhören. * c. 30/19. c. 58/ 9.

25. "Wolf und Lamm sollen weiden zugleich,der Löwe wird Stroh essen, wie ein Rind,und die Schlange soll Erde essen. Sie werdennicht schaden noch verderben auf meinem ganzenheiligen Berge, spricht der Herr. * e. 11/ 6-9.

Das 66. Capitel.

Ausbreitung des wahren Gottesdienstes.'

1. A0 spricht der Herr: * Der Himmel ist^ mein Stuhl, und die Erde meine Fuß-bank; was ist es denn für ein Haus, das ihrmir bauen wollt? Oder welches ist die ff Stätte,da ich ruhen soll? * 1 K->n. 8/ 27 . 2 Chr. 6, 18 .

Matth. 5/ 34. 33. Gcsch. 7/ 49. c. 17/ 24. -j- Ps. 132/ 14.

2. Meine Hand hat alles gemacht, was da ist,spricht der Herr. Ich * sehe aber an denElenden, und der zerbrochenes Geistesist, und ff der sich fürchtet vor meinem

Wort. * Ps. 34/19. Ps. 51/ 19. Esaj. 57/ 15. 1 - Ps. 119/ 161 .

3. Denn wer einen Ochsen schlachtet, ist ebenals der einen Mann erschlüge. Wer ein Schafopfert, ist als der einem Hund den Hals bräche.Wer Speisopfer bringt, ist als der Saublutopfert. Wer des Weihrauchs gedenket, ist alsder das Unrecht lobt. Solches erwählen sie inihren Wegen, und ihre Seele hat Gefallen anihren Gräueln.

Darum will ich auch erwählen, das sie ver-spotten ; und was sie scheuen , will ich über siekommen lassen: darum, daß ' ich rief, undNiemand antwortete, daß ich redete, und siehöreten nicht, und thaten, was mir übel gefiel,und erwähleten, das mir nicht gefiel.

* Spr. 1/ 24.

5. Höret des Herrn Wort, die ihr euch fürch-tet vor seinem Wort: Eure Brüder, die euchhassen und * sondern euch ab um meines Nahmenswillen, sprechen: Laßt sehen, wie herrlich derHerr sey, laßt ihn erscheinen zu eurer Freude;die sollen zu Schanden werden. * Luc. 6/ 22 .

6. Denn man wird hören eine Stimme desGetümmels in der Stadt, eine Simme vomTempel, eine Stimme des Herrn, der seineFeinde bezahlet.

7. Sie gebieret, ehe ihr wehe wird; sie ist