676 Christi Kampf und Sieg. Iesaia 63. 64. Preis göttlicher Wohlthaten.
8. Der Herr hat geschworen bey seiner Rech-ten, und bey dem Arm seiner Macht: Ich willdein Getreide nicht mehr ' deinen Feinden zuessen geben, noch deinen Most, daran du ge-arbeitet hast, die Fremden trinken lassen.
* c. 65, 21. 22. Nicht. 6, 3.
s. Sondern die, so es einsammeln, sollen esauch essen und den Herrn rühmen: und die ihneinbrtngen, sollen ihn trinken in den Vorhöfenmeines Heiligthums.
io. Gehet hin, gehet hin * durch die Thore,bereitet dem Volk den Weg; machet Bahn,machet Bahn, räumet die Steine auf; werfetein Panier auf über die Völker.
* e. 57, 14. Ps. 68, 5.
i i. Siehe, der Herr läßt stch hören, bis ander Welt Ende. ' Saget der Tochter Zion:Siehe, dein Heil kommt; stehe, ff sein Lohn istbey ihm, und seine Vergeltung ist vor ihm.
* Zach. 9, 9. ff Esaj. 4o, 10 . Off. 22 , 12 .
12 . Man wird sie nennen das heilige Volk,die * Erlöseten des Herrn ; und dich wird manheissen die besuchte und unverlaffene Stadt.
* c. 35, io. c. 5i, ii.
Das 63. Capitel.
Christi Kampf und Sieg.
1. AHer ist der, so von Edom kommt, mit^ röthlichen Kleidern von Bazra? Der
so geschmückt ist in seinen Kleidern, und einhertritt in seiner großen Kraft? Ich bin es, * derGerechtigkeit lehret und ein Meister bin zu helfen.
* «. 45, 19.
2 . Warum ist denn * dein Gewand so rothfarb,und dein Kleid wie eines Keltertreters?
* Offenb. 19, 13.
3. Ich trete die Kelter allein , und ist Niemandunter den Völkern mit mir. Ich habe sie gekel-tert in meinem Zorn, und zertreten in meinemGrimm. Daher ist ihr Vermögen auf meineKleider gespritzet, und ich habe alles mein Ge-wand besudelt.
>1. Denn ich habe einen * Tag der Rache mirvorgenommen; das Jahr, die Meinen zu erlö-sen , ist gekommen. * «. Ich 9. c. 34, 8. Jer. 51, 6.
s. Denn ich sah mich um, und da war keinHelfer; und ich war im Schrecken, und Nie-mand enthielt mich: sondern * mein Arm mußtemir helfen, und mein Zorn enthielt mich.
* e. 59, 16.
6. Darum habe ich die Völker zertreten inmeinem Zorn, und habe sie trunken gemacht in
meinem Grimm, und ihr Vermögen zu Bodengestoßen.
(Anfang des 64. CapitelS.)
will der Güte des Herrn gedenken unddes Lobes des Herrn in allem, das unsder Herr gethan hat, und des großen Guts andem Hause Israel, das er ihnen gelhan hatdurch seine Barmherzigkeit und große Güte.
8. Denn er sprach: Sie find ja mein Volk,Kinder, die nicht falsch sind. Darum war erihr Heiland.
9 . Wer sie ängstigte, der ängstigte ihn auch;und ' der Engel, so vor ihm ist, half ihnen.Er erlösete sie, darum , daß ** er sie liebere undihrer schonete. Er nahm sie auf, ff und trugsie allezeit von Alters her.
* 2 Mos. 32, 34. ** Eph. 5, 25. -f Es. -46, 4.
10. Aber*sie erbitterten und entrüsteten seinen
heiligen Geist : darum ward er ihr Feind, undstritt wider sie. * Eph. 4,30.
11 . Und er gedachte wieder an die vorige Zeit,an den Mose, so unter seinem Volk war. Woist denn nun, der sie * aus dem Meer führete,sammt dem Hirten seiner Herde? Wo ist, derseinen heiligen Geist unter sie gab? *2Mos.i4,3o.
12 . Der Most bey der rechten Hand führete,durch seinen herrlichen Arm? Der die Wassertrennete vor ihnen her, auf daß er ihm einenewigen Nahmen machte?
13. Der sie führete durch die Tiefe; wie dieRosse in der Wüste, die nicht straucheln?
i-L. Wie das Vieh, so in das Feld hinabgeht, welches der Odem des Herrn treibt: alsohast du auch dein Volk geführet, auf daß dudir einen herrlichen Nahmen machtest.
15 . So * schaue nun vom Himmel, und sieheherab von deiner heiligen herrlichen Wohnung.Wo ist nun dein Eifer, deine Macht? Deinegroße ff herzliche Barmherzigkeit hält sich hartgegen mich. * - Mos. 26,15. -f «»-. 4,78.
16 . Bist Du doch unser Vater. DennAbraham weiß von uns nicht, und Is-rael kennet uns nicht. Du aber, Herr,* bist unser Vater und unser Erlöser;von Alters her ist das dein Nähme.
* 5 Mos. 32, 6.
17 . Warum lässest du uns, Herr, irren vondeinen Wegen, und unser Herz verstocken, daßwir dich nicht fürchten? Kehre wieder um deinerKnechte willen, um der Stämme willen deinesErbes.
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