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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
664
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Gesetzpredigt.

66! Unglück über Babel. Iesaia 16. 47. 48.

und sage: Mein Anschlag beziehet / und ich lhuealles, was mir gefällt.

ii. Ich rufe einen Vogel vom Aufgang, undeinen Mann, der meinen Anschiag rhue, ausfernem Lande. Was ich sage, das lasse ichkommen; was ich denke, das thue ich auch.

(Anfang des 47. CapitelS.)

i2.Höret mir zu, ihr' von stolzen Herzen, die^ ihr ferne seyd von der Gerechtigkeit.

* Pf 131 / 1 .

i Z. Ich habe meine Gerechtigkeit nahe gebracht,sie ist nicht ferne, und * niein Heil säumt sich nicht;denn ich will zu Zion das Heil geben, und inIsrael meine Herrlichkeit. * Luc. 2, Zo.

Das 47. Capitel.

Zerstörung des tyrannischen Babels.

1. Hierunter, Jungfrau, du Tochter Babel,

^ setze dich in den Staub, setze dich aufdie Erde; denn die Tochter der Chaldäer hatkeinen Stuhl mehr. Man wird dich nicht mehrnennen: Du Zarte und Lüstlinn.

2. Nimm die * Mühle, und mahle Mehl;stechte deine Zöpfe aus, entblöße den Fuß, ent-decke den Schenkel, wate durchs Wasser,

* 2 Mos. 11/ 3.

3 . Daß * deine Scham aufgedeckt, und deineSchande gesehen werde. Ich will mich rächen,und soll mirs kein Mensch abbitten. * Nah. 3,3.

(Solches thut) unser Erlöser, welcher heißtder Herr Zebaoth, der Heilige in Israel.

5 . Setze dich in das Stille, gehe in die Fin-sterniß, du Tochter der Chaldäer; denn du sollstnicht mehr heissen: Frau über Königreiche.

6 . Denn da ich über mein Volk zornig warund entweihete mein Erbe , übergab ich sie indeine Hand; aber du bewiesest ihnen keine Barm-herzigkeit , auch über die Alten machtest du deinJoch allzuschwer.

7 . Und dachtest: Ich bin eine Königin» ewig-lich. Du hast solches bisher noch nicht zu Her-zen gefastet, noch daran gedacht, wie es mitihnen hernach werden sollte.

8 . So höre nun dieß, die du in Wollust lebestund so sicher sitzest, und * sprichst in deinem Her-zen: Ich bins, und keine mehr; ich werdekeine Witwe werden, noch unfruchtbar seyn.

' Offenb. 18/ 7 .

9 . Aber * es werden dir solche alle beyde kom-men plötzlich auf Einen Tag, daß du Witweund unfruchtbar seyst; ja vollkommlich werdensie über dich kommen, um der Menge willen

deiner Zauberer, und um deiner Beschwörerwillen, derer ein großer Haufe bey dir ist.

* e. 31/ 19. Off. 18/ 8.

10. Denn du haß dich - auf deine Bosheit ver-

lassen , da du dachtest, man siehet mich nicht;deine Weisheit und Kunst hat dich gestürzt; undsprichst in deinem Herzen : Ich bins, und sonstKeine. * c. 30,12.

11. Darum wird über dich ein Unglück kom-men , daß du nicht weißt, wenn es daher bricht;und wird ein Unfall auf dich fallen, den du nicktversöhnen kannst: denn es wird plötzlich ein Ge-tümmel über dich kommen, deß du dich nicht ver-stehest.

12. So tritt nun auf mit deinen Beschwörern

und mit der Menge * deiner Zauberer, unterwelchen du dich von deiner Jugend auf bemühethast; ob du dir möchtest rathen, ob du möchtestdich stärken. * Dan. 2/ 2.

13. Denn du bist müde vor der Menge deinerAnschläge. Laß hertreten, und dir helfen dieMeister des Himmclskaufs und die Sterngucker,die nach den Monathen rechnen, was über dichkommen werde.

1^. Siehe, sie sind wie Stoppeln, die dasFeuer verbrennet; sie können ihr Leben nichterretten vor der Flamme: denn es wird nichteine Glut seyn, dabey man sich wärme, oderein Feuer, darum man sitzen möge.

15. Allo sind sie, unter welchen du dich be-mühet hast, deine Handthierer von deiner Ju-gend auf, ein jeglicher wird seines Ganges hierund daher gehen, und hast keinen Helfer.

Das 48 . Capitel.

Des Volks Sünde wird gestraft, Gottes Ehre gepriesen.

i.is^öret das, ihr vom Hause Jakobs, dieihr heisset mit Nahmen Israel, und ausdem Wasser Juda geflossen seyd; die ihr schwö-ret bey dem Nahmen des Herrn und gedenketdes Gottes in Israel, aber nicht in der * Wahr-heit noch Gerechtigkeit. *L-r. 4 , 2 .

2. Denn sie nennen sich aus der heiligen Stadt;und trotzen auf den Gott Israels, der da heißtHerr Zebaoth.

3 . Ich habe es zuvor verkündiget dieß Zukünf-tige , aus meinem Munde ist es gekommen, undich habe es lassen sagen; ich thue es auch plötz-lich , daß es kommt.

^1. Denn ich weiß, daß du * hart bist; und deinNacken ist eine eiserne Ader, und deine Stirn ist

ehern. ' Zer. 3/3. Ezech. 2/4.

Ick