Götzen find eitel.
Iesaia
seyd. Trotz / thut Gutes oder Schaden, so wollenwir davon reden, und mit einander schauen.2^. Siehe, ihr seyd aus nichts, und euerThun ist auch aus nichts; und euch wählen istein Gräuel.
25. Ich aber erwecke Einen von Mitternacht,und kommt vom Aufgang der Sonne. Erwird ihnen meinen Nahmen predigen; und wirdüber die Gewaltigen gehen, wie über Leimen;und wird den Koth treten, wie ein Töpfer.
26. Wer kann etwas verkündigen von Anfang?So wollen wir es vernehmen; oder weissagenzuvor? So wollen wir sagen: Du redest recht.Aber da ist kein Verkündiger, keiner, der etwashören ließe, keiner, der von euch ein Worthören möge.
27. Ich bin der Erste, der zu Zion sagt:
Siehe, da ist es; und ich * gebe Jerusalem Pre-diger. "Matth. 23/34.
28. Dort aber schaue ich, aber da ist Niemand;und sehe unter sie, aber da ist kein Rathgeber;ich frage fie, aber da antworten sie nichts.
2y. Siehe, es ist alles eitel Mühe und nichtsmit ihrem Thun; ihre * Götzen sind Wind und
eitel. *Ps. S6/3. Jer. 10,3. 14.
Das 42. Capitel.
Christi Gütigkeit/ der Juden Undank, i
1. Atehe, das ist * mein Knecht, ich^erhalte ihn; und mein Auser-wählter, an ** welchem meine SeeleWohlgefallen hat. Ich habe ihm meinen tGeist gegeben, er wird das Recht unter dieHeiden bringen. "ME. 12,18. "* ME. 17. c. 17/
2 Pct. 1/ 17. -s Esaj. 11/ 2.
2. Er wird nicht schreyen noch rufen, undseine Stimme wird man nicht hören auf denGassen.
3. Das * zerstoßene Rohr wird er
nicht zerbrechen, und das glimmendeTocht wird er nicht auslöschen. Erwird das Recht wahrhaftiglich haltenlehren. "Matth. 12,20.
Er wird nicht mürrisch noch gräulich seyn,auf daß er auf Erden das Recht anrichte; unddie Inseln werden auf sein Gesetz warten.
5. So spricht Gott, der Herr, der die Himmelschaffet und auebreitet, der die Erde macht undihr Gewächs , der dem Volk, so darauf ist, denOdem gibt, und den Geist denen, die daraufgehen :
6 . Ich der Herr, habe dich gerufen mit Ge-
42 . Der Herr ist Gott und drohet zu strafen. 659
rechtigkeir, und habe dich bey deiner Hand ge-fastet, und habe dich behüthet, und habe dichzum Bund unter das Volk gegeben, zum'Lichtder Heiden ; " c. 9,2. c. 49/ 6 . Luc. 2,32.
7 . * Daß du sollst öffnen die Augen der Blin-
den, und die Gefangenen aus dem Gefängnißführen, und die da sitzen in der Finsteruiß, auSdem Kerker. "GM.26/18.
8. Ich der Herr, das ist mein Nähme;'und will meine Ehre keinem anderngeben, noch meinen Ruhm den Götzen.
" c. 48 / 11.
9. Siehe, was kommen soll, verkündige ichzuvor, und verkündige Neues; ehe denn es auf-gehet, lasse ich es euch hören.
10. Singet dem Herrn ein neues Lied, seinRuhm ist an der Welt Ende; die im Meerfahren, und was darinnen ist, die Inseln, unddie darinnen wohnen.
j i. Rufet laut, ihr Wüsten und die Städtedarinnen, sammt den Dörfern, da Kedar wohnet.Es jauchzen, die im Felsen wohnen, und rufenvon den Höhen der Berge.
12. Laßt sie * dem Herrn die Ehre geben,und seinen Ruhm in den Inseln verkündigen.
" Offcnb. 14 / 7.
43. Der Herr wird ausziehen wie ein Riese,er wird den Eifer aufwecken wie ein Kriegs-mann ; er wird jauchzen und tönen, er wirdseinen Feinden obliegen.
4^. Ich ' schweige wohl eine zeitlang, und binstille, und enthalte mich. Nun aber will ich,wie eine Gebärerin», schreyen; ich will fie ver-wüsten , und alle verschlingen; 37,11. Ps. -o, 21.
4 5. Ich will Berge und Hügel verwüsten, undalles ihr Gras verdorren; und will die Wasser-ströme zu Inseln machen, und die Seen aus-trocknen.
4 6 . Aber die Blinden will ich auf dem Wegeleiten, den sie nicht wissen; ich will sie fuhrenauf den Steigen, die sie nicht kennen; ich willdie Finsterniß vor ihnen her zum Licht machen,und das' Höckerichte zur Ebene. Solches willich ihnen thun, und fie nicht verlassen.
* «. 40 / 4 .
47. Aber die sich auf Götzen verlassen, und* sprechen zum gegossenen Bilde: Ihr seyd unsereGötter; die sollen zurück kehren, und zu Schan-den werden. * c § 4 /11.17. Ps. 6 ,11. Es. i/ 29.
4 8 . Höret, ' ihr Tauben; und schauet her,ihr Blinden , daß ihr sehet. * c. 43/«.
19. Wer ist so blind, als mein Knecht? Und
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