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[1] (1821) [Altes Testament]
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650
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650 Gott hilft wider Assur. Nichtige Hülfe Iesaia 30-32. Egyptens. Reich Christi.

heiligen Festes/ und euch von Herzen freuen/als wenn man mit der Pfeife gehet zum Bergedes Herrn, zum Hort Israels.

30. Und der Herr wird seine herrliche Stimmeschallen lassen, daß man sehe seinen ausgereck-ten Arm mit zornigem Drohen/ und mit * Flam-men des verzehrenden Feuers, mit Strahlen /mit starkem Regen / und mit Hagel. ' c. 29,6.

31. Denn Assur wird erschrecken * vor der Stim-me des Herrn, der ihn mit der Ruthe schlägt.

* Ps. 29/ 4. 7.

32. Denn es wird die Ruthe ganz durchdrin-gen , und wohl treffen, wenn sie der Herr überihn führen wird, mit Pauken und Harfen / undallenthalben wider sie streiten.

33. Denn die Grube ist von gestern her zuge-richtet ; ja dieselbige ist auch dem Könige berei-tet/ tief und weit genug; so ist die Wohnungdarinnen, Feuer und Holz die Menge. DerOdem des Herrn wird sie anzünden, wie einSchwefelstrom.

Das 31. Capitel.

Nichtige Hülfe der Egypter. Göttlicher Sieg wider die Assyrer.

1. M!ehe denen, die hinab ziehen in Egypten

um Hülfe, und verlassen sich auf Rosse,und hoffen auf Wagen, daß derselbigen vielesind, und auf Reiter, darum, daß sie sehr starkfind, und halten sich nicht zum Heiligen in Is-rael , und fragen nichts nach dem Herrn.

2. Er aber ist weise, und bringet * Unglückherzu, und wendet seine Worte nicht; sondernwird sich aufmachen wider das Haus der Bösen,und wider die Hülfe der Uebelthäter. *Amos3,6.

3. Denn Egypten ist Mensch und nicht Gott,und ihre Rosse sind Fleisch und nicht Geist. Undder Herr wird seine Hand ausrecken, daß derHelfer strauchele, und der, dem geholfen wird,falle, und alle mit einander umkommen.

Denn so spricht der Herr zu mir: Gleichwieein Löwe und ein junger Löwe brüllet über seinemRaube, wenn der Hirten Menge ihn anschreyet,so erschrickt er vor ihrem Geschrey nicht, und istihm auch nicht Leid vor ihrer Menge; also wird* der Herr Zebaoth hernieder fahren, zu streitenauf dem Berge Zion und auf seinem Hügel.

* Off. 19/ 11.

5. Und der Herr Zebaoth wird Jerusalem be-schirmen, wie die Vogel thun mit Flügeln,schützen, erretten, darinnen umgehen, und aus-helfen.

6. Kehret * um, ihr Kinder Israel, die ihr

sehr abgewichen seyd. 3/12.

7. Denn zu der Zeit wird ein * Jeglicher seinesilberne und goldene Götzen verwerfen, welcheeuch eure Hände gemacht hatten zur Sünde.

* c. 2 / 20. c 27 / 9. c. 3 o, 22.

8. Und Assur soll fallen, nicht durch * Manns-Schwert , und soll verzehret werden, nicht durchMenschen - Schwert; und wird doch vor demSchwert fliehen, und seine junge Mannschaftwird zinsbar werden; - c. 17,12. c. 37, 36. En. 19,33.

9. Und ihr Fels wird vor Furcht wegziehen,und seine Fürsten werden vor dem Panier dieFlucht geben, spricht der Herr, der zu ZionFeuer, und zu Jerusalem einen Herd hat.

Das 32. Capitel.

Beständige Glückseligkeit des Reichs Christi.

1. jMehe, es wird ein * König regieren, Ge-^ rechtigkeit anzurichten, und Fürsten wer-den herrschen, das Recht zu handhaben,

* Her. 23 , s. 6. c. 33 , 15 . 16.

2. Daß Jedermann seyn wird als einer, dervor dem Winde bewahret ist, und wie einer,der vor dem Platzregen verborgen ist, wie dieWasserbäche am dürren Ort, wie der * Schatteneines großen Felsen im trockenen Lande;

* c. 23 , 4 .

3. Und der Sehenden Augen werden sich nichtblenden lassen, und die Ohren der Zuhörerwerden aufmerken,

Und die Unvorsichtigen werden Klugheitlernen, und der Stammelnden Zunge wird fer-tig und reinlich reden.

s. Es wird nicht mehr ein Narr Fürst heissen,noch ein Geiziger Herr genannt werden.

6. Denn ' ein Narr redet von Narrheit, undsein Herz gehet mit Unglück um, daß er Heuche-ley anrichle, und predige von dem Herrn Jrr-sal, damit er die hungrigen Seelen aushungere,und den Durstigen das Trinken wehre.

* Spr. 13 , 16. c. 13 , 2.

7. Denn des * Geizigen Regieren ist eitelSchaden; denn er erfindet Tücke, zu verderbendie Elenden mit falschen Worten, wenn er desArmen Recht reden soll. * Spr. 29,4.

8. Aber die Fürsten werden fürstliche Gedan-ken haben, und darüber halten.

9. Stehet auf, ihr stolzen Frauen, höret meineStimme; ihr Töchter, die ihr so sicher seyd,nehmet zu Ohren meine Rede:

10. Es ist um Jahr und Tag zu thun, sowerdet ihr Sichern zittern; denn es wird keineWeinernte, so wird auch kein Lesen werden.

11 . Erschrecket, ihr stolzen Frauen, zittert,