590
Loblied.
P sa l m 149. 150. Vermahnung zum Lobe Gottes.
Alle * seine Heiligen sollen loben ; die KinderIsrael, das Volk, das ihm dienet, Halleluja!
* Ps. 149/ 1. S.
D e r 149. Psalm.
Loblied.
4. Halleluja.
ginget * dem Herrn ein neues Lied, die Ge-^ meine der Heiligen soll ihn loben.
* Ps. 96/ 1. Ps. 98/ 1.
2 . Israel freue sich desi, * der ihn gemacht hat;die Kinder Zion seyen fröhlich über ihren König.
* Ps. 100/ Z.
3. Sie sollen loben seinen Nahmen im Rei-gen, mit Pauken und Harfen sollen sie ihm spielen.
Denn * der Herr hat Wohlgefallen an sei-nem Volk, er hilft den Elenden herrlich.
* Ps. 147, 11 . Spr. 11/ 20 .
5. Die Heiligen sollen fröhlich seyn, und preisenund rühmen auf ihren Lagern.
6. Ihr Mund soll Gott erhöhen, und sollenscharfe Schwerter in ihren Händen haben;
7. Daß sie Rache üben unter den Heiden,Strafe unter den Völkern;
8. Ihre Könige zu binden mit Ketten, undihre Edlen mit eisernen Fesseln;
9. Daß sie ihnen thun das Recht, davon ge-schrieben ist. Solche Ehre werden alle seineHeiligen haben, Halleluja.
Der 150. Psalm.
Vermahnung zum Lobe Gottes.
i Halleluja!
Oobet den Herrn in seinem Heiligthum; lobetihn in der Feste seiner Macht;
2 . Lobet ihn in seinen Thaten; * lobet ihn in
seiner großen Herrlichkeit; ' Ps. i4-, 6.
3. Lobet ihn mit Posaunen; " lobet ihn mit
Psalter und Harfen; * Ps. 98,5.
Lobet ihn mit Pauken und Reigen; lobetihn mit Saiten und Pfeifen;
s. Lobet ihn mit Hellen Cymbeln; lobet ihnmit wohlklingenden Cymbeln.
6. Alles, * was Odem hat, lobe den Herrn,Halleluja! * Off. 13.
Die Sprü ch eDas 1. Capitcl.
Wodurch die Weisheit erlanget oder gehindert werde.
1. (?^ieß find die Sprüche * Salomons, des-^9 Königs Israels, Davids Sohnes,
* 1 Kön. 2/ 12 .
2 . Zu lernen Weisheit und Zucht, Verstand,
3. Klugheit, Gerechtigkeit, * Recht und Schlecht,
* Ps. 26, 21.
Daß die Albernen witzig, und die Jüng-linge vernünftig und vorsichtig werden.
s. Wer weise ist, der höret zu, und bessertsich; und werverständig ist, der läßt ihm rathen,
6. Daß er vernehme die Sprüche, und ihreDeutung, die Lehre der Weisen, und ihreBey-spiele.
7. ' Des Herrn Furcht ist Anfang zu lernen.Die Ruchlosen verachten Weisheit und Zucht.
' c. 19, 10. Ps. 111 , 10.
8. Mein * Kind, gehorche der Zucht deines
Vaters, und verlaß nicht das Geboth deinerMutter. ' -. 6, 20 .
9. Denn solches ist ein schöner Schmuck dei-nem Haupt, und eine Kette an deinem Halse.
10. Mein' Kind, wenn dich die bösen Bubenlocken, so folge nicht. * c. 23 , 17 .
11 . Wenn sie sagen: Gehe mit uns, wir wollen
Salomons.
* auf Blut lauern, und denen Unschuldigenohne Ursach nachstellen ; * Mich. /, 2 .
12. Wir wollen sie * lebendig verschlingen,
wie die Hölle, und die Frommen, als die hin-unter in die Grube fahren; * Ps. 124 , 3 .
13 . Wir wollen großes Gut finden; wir wollenunsere Häuser mit Raub füllen;
1 ^. Wage es mit uns; es soll unser allerEin Beutel seyn.
15 . Mein Kind wandle den Weg nicht mitihnen; wehre deinem Fuß vor ihrem Pfad.
16 . Denn * ihre Füße laufen zum Bösen, undeilen Blut zu vergießen. * Rom. 3 , 13 .
17. Denn es ist vergeblich, das Netz auswer-fen vor den Augen der Vögel.
18. Auch lauern sie selbst unter einander aufihr Blut, und stellet einer dem andern nach demLeben.
19. Also thun alle Geitzige, daß Einer demAndern das Leben nimmt.
20 . Die Weisheit klagt draußen, und läßt sichhören auf den Gaffen;
21 . Sie ' ruft in der Thür am Thor, vorne
unter dem Volk; sie redet ihre Worte in derStadt: * 8, 1 .