Buch der
Psalm 103. 104.
Natur.
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i t. Denn so hoch der Himmel über der Erdeist, läßt er seine Gnade walten über die, so ihnfürchten.
12. So fern der Morgen ist vom Abend, läßter unsere Übertretung von uns seyn.
13. Wie sich ein Vater über Kinder erbarmet,so erbarmet sich der Herr über die, so ihn furchten.
i^. Denn er kennet, was für ein Gemächtewir sind; er gedenket daran, daß wir Staub sind.
15. Ein Mensch ist in seinem Leben'wie Gras,er blühet wie eine Blume auf dem Felde;
* 1 Pct- 1 , 24 .
16. Wenn der Wind darüber geht, so ist sie
nimmer da, und' ihre Stätte kennet sie nichtmehr. * Ps. 37, io.
17 . Die' Gnade aber des Herrn währet vonEwigkeit zu Ewigkeit über die, so ihn fürchten;und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind,
* Klagt. 3, 22. Luc. 1, 20 .
18. Bey denen, die seinen Bund halten, undgedenken' an seine Gebothe, daß sie darnach thun.
* Ps. 22 , 10 .
19. Der Herr hat' seinen Stuhl im Himmelbereitet, und sein Reich herrschet über Alles.
' Ps. S, 8.
2v. Lobet den Herrn, ihr seine Engel, ihrstarken Helden, die ' ihr seinen Befehl aus-richtet, daß man höre die Stimme seines Worts.
* Dan. 7, io.
21. Lobet den Herrn, alle seine'Heerschaaren,seine Diener, die ihr seinen Willen thut.
* Joel 2, ii.
22. Lobet den Herrn, alle seine Werke, anallen Orten seiner Herrschaft. Lobe den Herrn,meine Seele.
Der 404. Psalm.
Lob Gottes aus dem Buch der Natur.
1. Hobe * den Herrn, meine Seele. Herr,^ mein Gott, du bist sehr herrlich; du bist
schön und prächtig geschmückt. "Ps. 103 , 1 . 22 .
2. ' Licht ist dein Kleid, das du anhast; du -k-breitest aus den Himmel wie einen Teppich;
" 1 Joh. 1 , 2 . -f- Esaj. 40 , 22. «. 44 , 24 .
3 . Du wölbest es oben mit Wasser; du fahrestauf den Wolken, wie auf einem Wagen; undgehest auf den Fittigen des Windes;
" 4 . Der ' du machest deine Engel zu Winden,und deine Diener zu Feuerflammen ; * Ebr. i, 7.
6 . Der du das Erdreich gründest auf feinenBoden, haß es bleibet immer und ewiglich.
6 . Mit der Tiefe deckest du es, wie mit einemKleide, und Wasser stehen über den Bergen.
7 . Aber von deinem Schelten fliehen sie, vondeinem ' Donner fahren sie dahin.
" Hiob 37, 4. 2 . Ps. 18 , 14 12 .
8 . Die Berge gehen hoch hervor , und die Brei-ten setzen sich herunter, zum Ort, den du ihnengegründet hast.
9 . Du hast ' eine Grenze gesetzt, darüber kom-men sie nicht, und müssen nicht wiederum dasErdreich bedecken. *1 Mos. 1,9, Hiob 38 ,11. Spr. 8,29.
10. Du ' lassest Brunnen quellen in den Grün-
den, daß die Wasser zwischen den Bergen hin-fiießen, ' Ps. 74,12.
11. Daß alle Thiere auf dem Felde trinken,und das Wild seinen Durst lösche.
12. Andenselben sitzen die Vögel des Himmels,und singen unter den Zweigen.
13. Du ' feuchtest die Berge von oben her; dumachst das Land voll Früchte, die duschaffest.
* Ps. 62, 11.
1^. Du ' lassest Gras wachsen für das Vieh,und Saat zu Nutz den Menschen, daß du Brotaus der Erde bringest; "Ps. 147, 8 .
15. Und daß ' der Wein erfreue des MenschenHerz, und seine Gestalt schön werde vom Oehl;und das Brot des Menschen Herz stärke;
" Nicht 9 , 13 .
16. Daß die Bäume des Herrn voll Saftsstehen; die Cedern Libanons: die er gepflanzethat.
17. Daselbst nisten die Vögel, und die Reigerwohnen auf den Tannen.
1 8 . Die hohen Berge sind der Gemsen Zuflucht,und die Steinklüfte der Kaninichen.
19. Du machst den Mond, das Jahr darnachzu theilen; die Sonne weiß ihren Niedergang.
20. Du machst Finstcrniß, daß es Nacht wird;da regen sich alle wilde Thiere:
21. Die jungen Löwen, die da brüllen nachdem Raube, und ihre Speise suchen von Gott.
22. Wenn aber die Sonne aufgehet, 'heben siesich davon, und legen sich in ihre Löcher.
* Hiob 37 , 8 .
23. So gehet dann der Mensch aus an seineArbeit, und an sein Ackerwerk, bis an denAbend.
2^. Herr, wie find deine Werke so groß undviel? Du hast sie alle weislich geordnet, unddie Erde ist voll deiner Güter.
25. Das Meer, das so groß und weit ist,da wimmelt es ohne Zahl beydes große und kleineThiere.
26. Daselbst gehen die Schiffe; da sind ' Wall-
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