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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
563
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Weissagung vom Psalm 89. 90. Reich Christi. 563

1 5 . Gerechtigkeit * und Gericht ist deines Stuhls

Festung, Gnade und Wahrheit stud vor deinemAngesicht. * Ps. 97,2.

16. Wohl dem Volk, das jauchzen kann. Herr,sie werden im Licht deines Antlitzes wandeln;

17. Sie werden über deinem Nahmen täglichfröhlich seyn, und in deiner Gerechtigkeit herrlichseyn.

18. Denn du bist der Ruhm ihrer Stärke,und durch deine Gnade wirst du unser Horn er-höhen.

19. Denn der Herr ist unser Schild; und derHeilige in Israel ist unser König.

20. Dazumahl redetest du im Gesicht zu deinemHeiligen, und sprachest: Ich habe einen Helderwecket, der helfen soll, ich habe erhöhet einenAuserwähiren aus dem Volk;

21. Ich * habe gefunden meinen Knecht David,ich habe ihn gesalbet mit meinem heiligen Oehl.

* i Sam. 16, 13.

22. Meine" Hand soll ihn erhalten, und mein

Arm soll ihn stärken. * Esaj. 4 ,, io.

23 . Die Feinde sollen ihn nicht überwältigen,und die Ungerechten sollen ihn nicht dämpfen.

2^. Sondern ich will seine Widersacher schlagenvor ihm her, und die ihn hassen, will ich plagen,

25 . Aber meine Wahrheit und Gnade soll beyihm seyn, und sein Horn soll in meinem Nahmenerhoben werden.

26. Ich will seine * Hand ins Meer stellen,und seine Rechte in die Wasser. * Ps. 72, 8 .

27. Er wird * mich nennen also: Du bistmein Vater, mein Gott und Hort, der mir hilft.

* 2 Sam. 7, 14.

28. Und ich will ihn zum * ersten Sohne ma-chen, allerhöchst unter den Königen auf Erden.

* Col. 1 , 13.

29. Ich Will ihm ewiglich behalten meine Gnade,und mein Bund soll ihm fest bleiben.

3 ». Ich will ihm " ewiglich Samen geben,und seinen Stuhl, so lange der Himmel währet,erhalten. * v. 3.

3 1. Wo aber seine Kinder mein Gesetz verlas-sen , und in meinen Rechten nicht wandeln,

32 . So sie meine Ordnungen entheiligen, undmeine Gebothe nicht halten;

33 . So will ich ihre Sünde mit der Rutheheimsuchen, und ihre Missethat mit Plagen,

3 L. Aber * meine Gnade will ich nicht von ihmwenden, und meine Wahrheit nicht lassen fehlen.

* Esaj. 34, 10 .

35 . Ich will meinen Bund nicht entheiligen,

und nicht" ändern, was aus meinem Munde ge-gangen ist. "4 Mos. 23,19.

36 . Ich habe einst geschworen bey meiner Hei-ligkeit: Ich will David nicht lügen;

37. Sein * Same soll ewig seyn, und seinStuhl vor mir, wie die Sonne;

" 2 Sam. 7, 16 . Ps. 72 , 17. Joh. 12 , 34.

38 . Wie der Mond soll er ewiglich erhaltenseyn, und gleichwie der Zeuge * in den Wolkengewiß seyn, Sela. * i Mos. 9, 13 . Esaj. 34, 9 .

39. Aber nun verstoßest du, und verwirfst,und zürnest mit deinem Gesalbten.

^0. Du verstörtst den Bund deines Knechts,und trittst seine Krone zu Boden.

^1. Du zerreissest alle seine Mauren, und lässestseine Festen zerbrechen.

>L2. Es rauben ihn alle, die vorüber gehen, erist seinen Nachbarn ein Spott geworden.

2 l 3 . Du erhöhest die Rechte seiner Widerwär-tigen, und erfreuest alle seine Feinde.

Auch hast du die Kraft seines Schwertsweggenommen, und lässest ihn nicht siegen imStreit.

^5. Du zerstörest seine Reinigkeit, und wirfstseinen Stuhl zu Boden.

^ 6 . Du verkürzest die Zeit seiner Jugend, undbedeckest ihn mit Hohn, Sela.

^ 7 . Herr, * wie lange willst du dich so garverbergen, und deinen Grimm wie Feuer bren-nen lassen? *Ps. 77 ,8.

^ 8 . Gedenke, wie "kurz mein Leben ist. Warumwillst du alle Menschen umsonst geschaffen haben?

* Ps. 90, 9. 10.

^ 9 . Wo ist Jemand, der da lebet, und denTod nicht sehe? Der seine Seele errettet aus derHöllen Hand? Sela.

50. Herr, wo ist deine * vorige Gnade, die duDavid geschworen hast in deiner Wahrheit?

* Ps. 83, 2.

51. Gedenke, Herr, an die Schmach deinerKnechte, die ich trage in meinem Schooß, vonso vielen Völkern allen,

52. Damit "dich, Herr, deine Feinde schmähen,

damit sie schmähen die Fußstapftn deines Ge-salbten. " Ps- 79 , 12.

53. " Gelobet sey der Herr ewiglich, Amen,

Amen. "Ps. 40, 17. Ps. 41, 14.

Der 90 . Psal m.

Von des menschlichcn LcbenS Hinfälligkeit.

1. Ein Gebeth Mose, des Mannes Gottes.

2. ^err Gott, du bist unsere Zuflucht für und^ für. Ehe denn " die Berge geworden,

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