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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
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552
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552 Christi Gebeth in seinem Leiden. Psalm 69. 70. 71.

Geveth um Hülfe.

13. Die' im Thor fitzen, waschen von mir,und in den Zechen finget man von mir.

* Hiob 30/ 9. Klagl. 3/ 63.

14. Ich aber bethe, Herr, zu dir zur ange-nehmen Zeit; Gott, durch deine große Güte,erhöre mich mit deiner treuen Hülfe.

15 . Errette mich aus dem Koth , daß ich nichtversinke, daß ich * errettet werde von meinenHassern, und aus dem tiefen Wasser

. Daß ' mich die Wafferfluth nicht ersäufe,und die Tiefe nicht verschlinge, und das Lochder t Grube nicht über mir zusammen gehe.

* Ps 124/ 4. 1- Ps. 33/ 24.

17. Erhöre mich, Herr, denn deine Güte isttröstlich, wende dich zu mir, nach deiner großenBarmherzigkeit,

18 . Und * verbirg dein Angesicht nicht vor dei-

nem Knechte; denn mir ist angst, erhöre micheilend. * Ps. 102 / s.

19 . Mache dich zu meiner Seele, und erlösesie; erlöse mich um meiner Feinde willen.

20. Du weißt * meine Schmach, Schande undScham; meine Widersacher sind alle vor dir.

* Ps 44/ 16.

21. Die Schmach bricht mir mein Herz, undkränket mich. Ich warte, ob es Jemand jam-merte, aber da ist Niemand; und auf* Tröster,aber ich finde keine. ' magi. i, 2 . 9 .

22. Und sie * geben mir Galle zu essen, undEssig zu trinken, in meinem großen Durst.

* Matth. 27/ 34. 48.

23. ' Ihr Tisch müsse vor ihnen zum Strickwerden, zur Vergeltung und zu einer Falle.

* Rom. 11/ 9.

24. Ihre Augen müssen finster werden, daß sie* nicht sehen; und ihre Lenden laß immer wanken.

* Esaj. 6/ 9.

25 . Giesse deine Ungnade auf fie, und deingrimmiger Zorn ergreiffe fie.

26. "IhreWohnung müsse wüste werden, undsey Niemand, der in ihren Hütten wohne.

' Ap. Gesch. 1/ 20.

27 . Denn fie verfolgen, den du ' geschlagen

hast, und rühmen, daß du die Deinen übelschlagest. * Emi. 33/ 4 .

28. Laß fie in * eine Sünde über die andere

fallen, daß fie nicht kommen zu deiner Gerech-tigkeit. * Rom. 1, 24.

29. Tilge fie aus dem * Buch der Lebendigen,

daß fie mit den Gerechten nicht angeschriebenwerden. * Pha. 4/ 3 .

30. Ich aber bin elend, und mir ist wehe.Gott, deine Hülfe schütze mich.

31. Ich * will den Nahmen Gottes loben miteinem Liede, und will ihn hoch ehren mit Dank.

' Ps. 143/ 1/ 2.

32. Das wird dem Herrn besser gefallen, denn* ein Farr, der Hörner und Klauen hat.

* Ps. 30/ 9.13.

33. Die Elenden sehen es, und freuen fich;und die Gott suchen, denen wird * das Herz leben.

* Ps. 22, 27.

34. Denn der Herr höret die Armen, und ver-achtet seine Gefangenen nicht.

35. Es lobe * ihn Himmel, Erde und Meer ,und alles , das sich darinnen reget. * Ps. i4s, 1.

36. Denn Gott wird * Zion helfen, und die

Städte Juda bauen, daß man daselbst wohne,und fie besitze. * Ps. ^/ 20.

37. Und der * Same seiner Knechte wird fie

ererben, und die seinen Nahmen lieben, werdendarinnen bleiben. '.Ps 102,29.

Der 70. Psalm.

Davids Bitte um Hülfe wider die Feinde.

1. Ein Psalm Davids, vorzufingen zum * Ge-dächtnis * Ps- 38, 1.

2. ßUle, * Gott, mich zu erretten, Herr, mir

^ zu helfen. ' Ps. ri, 12.

3. Es ' müssen fich schämen, und zu Schandenwerden, die nach meiner Seele stehen; fie müssenzurück kehren, und gehöhnet werden, die mirUebels wünschen, »Ps 33,4. Ps. 4», 13.

4. Daß fie müssen wiederum zu Schandenwerden, die da über mich schreyen: Da, da!

5. Freuen * und fröhlich müssen seyn an dir,die nach dir fragen; und die dein Heil lieben,immer sagen : Hochgelobet sey Gott! 'Ps. 33,27.

6. Ich aber bin elend und arm. Gott, eilezu mir, denn du bist mein Helfer und Erretter;mein Gott, verziehe nicht.

Der 71. Psalm.

Gcbeth um Errettung.

1. ^err, ich traue auf dich; laß mich nimmer-

mehr zu Schanden werden.

2. Errette mich ' durch deine Gerechtigkeit,und hilf mir aus, neige deine Ohren zu mir,

UNd hilf Mir. 'Dan. 9,16.

3. Sey mir' ein starker Hort, dahin ich im-mer fliehen möge, der du zugesagt hast mir zuhelfen; denn du t bist mein Fels und meine Burg.

' Ps 61, 4. Ps. 18, 2. 3. '

4. Mein Gott, hilf mir aus der Hand desGottlosen, aus der Hand des Ungerechten undTyrannen.

5 . Denn