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Trost der Verfolgten.
Psalm 41-4 !.
Zustand der Kirche.
13. Mich aber erhältst du um meiner Fröm-
migkeit willen, und stellest mich vor dein Ange-sicht * ewiglich. * i Chr. is, 27
14. Gelobet *sey der Herr/ der Gott Israels/von nun an bis in Ewigkeit. Amen / Amen.
* Ps. 72, 18 . Luc. 1/ 68.
Der 42. Psalm.
Elend lind Trost der Verfolgten.
1. Eine Unterweisung der* Kinder Korah, vor-zusingen. * i Chr. 27, i. 2 Chr. 20 , 19 .
2 . M^ie der * Hirsch schreyet nach frischem
Wasser/ so schreyet meine Seele Gott/zu dir. * Pf. 22 , 1 .
3. Meine * Seele dürstet nach Gott/ nach demlebendigen Gott. Wann werde ich dahin kom-men / daß ich Gottes Angesicht schaue?
* Pf 143, 6.
Meine Thränen sind meine Speise Tag undNacht/ weil man täglich zu mir sagt: * Wo istnun dein Gott? ' Ps. 79, 10 .
s. Wenn ich denn deß inne werde/ so schütteich mein Herz heraus bey mir selbst; denn ichwollte gern hingehen mit dem Haufen, und mitihnen wallen zum Hause Gottes, mit Frohlockenund Danken, unter dem Haufen, die da feyern.
6. Was * betrübst du dich, meine Seele, und
bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; dennich werde ihm noch danken, daß er mir hilft mitseinem Angesicht. *Ps. 43 , 3 .
7. Mein Gort, betrübt ist meine Seele inmir; darum gedenke ich an dich, im Lande amJordan und Hermonim, auf dem kleinen Berge.
8. Deine * Finthen rauschen daher, daß hiereine Tiefe und da eine Tiefe brausen; alle deineWasserwogen und Wellen gehen über mich.
* Ps. 69, 3.
y. Der Herr hat des Tages verheißen seineGüte, und des Nachts singe ich ihm, und bethezu Gott meines Lebens.
io. Ich sage zu Gott, meinem Fels: Warum* hast du meiner vergessen? i- Warum muß ichso traurig gehen, wenn mein Feind mich dränget?
"Ps. 13, 2. st-Ps.43, S.
i i. Es ist als ein Mord in meinen Beinen,daß mich * meine Feinde schmähen, wenn sietäglich zu mir sagen: Wo ist nun dein Gott?
" Ps 119, 42.
12 . Was * betrübst du dich, meine Seele,und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott;denn ich werde ihm noch danken, daß er meinesAngesichts Hülfe und mein Gott ist.
' Ps. 43/3. Ps 1/6, 7.
Der 43. Psal m.
Anrufung Gottes, -es höchsten Richters.
1. Wichte * mich, Gott, und führe meine
Sache wider das unheilige Volk, underrette mich von den falschen und bösen Leuten.
* Ps. 26, 1.
2 . Denn Du bist der Gott meiner Stärke;
* warum verstoßest du mich? Warum lassest dumich so traurig gehen, wenn mich mein Feinddränget? * Ps. 44, io.
3. Sende dein Licht und deine Wahrheit, daßsie mich leiten, und bringen zu * deinem heiligenBerge, und zu deiner Wohnung. * Ps i§, i.
Daß ich hineingehe zum Altar Gottes, zudem Gott, der * meine Freude und Wonne ist,und dir, Gott, aufder Harfe danke, mein Gott.
* Ps. 63, 6.
s. Was * betrübst du dich, meine Seele, undbist so unruhig in mir? Harre auf Gott; dennich werde ihm noch danken, daß er meines An-gesichts Hülfe, und mein Gott ist.
* Ps 42, 6. 12. Ps. 116, 7.
Der 44. Psalm.
Allgemeiner Zustund und Gedeih der Heiligen.
1. Eine Unterweisung der * Kinder Korah,
vorzusingen. * i Chr. 7, 37 .
2 . Mott, wir haben es mit unfern Ohren ge-
^ höret, unsere * Väter haben es uns er-zählet, was du gethan hast zu ihren Zeiten vorAlters. *3M°s. 6, 21 .
3. Du hast mit deiner Hand die * Heiden ver-trieben , aber sie Haft du eingesetzet; du hast dieVölker verderbet, aber sie hast du ausgebreitet.
* 3 Mos. 7, 1 .
Denn sie haben das Land nicht eingenommendurch ihr Schwert, und ihr Arm half ihnennicht, sondern deine Rechte, dein Arm, unddas Licht deines Angesichts; denn du hattestWohlgefallen an ihnen.
6. Gott, du bist derselbe mein König, der duJacob Hülfe verheißest.
6. Durch dich wollen wir unsere Feinde zer-stoßen ; in deinem Nahmen wollen wir unter-treten, die sich wider uns setzen.
7. Denn ich * verlasse mich nicht auf meinenBogen, und mein Schwert kann mir nicht helfen;
* Ps. 20, 8.
8. Sondern du hilfst uns von unfern Feinden,und machst zu Schanden, die uns hassen.
9 . Wir wollen täglich rühmen von Gott, unddeinem Nahmen danken ewiglich, Sela.