Druckschrift 
[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
535
Einzelbild herunterladen
 

Danksagung für Gottes Freundlichkeit. P sa l m 34 . 35 . Gebeth um Errettung v.d.Feinden. 535

Der 34 . Psalm.

Danksagung für Gottes Freundlichkeit.

i. Ein Psalm Davids, da * er seine Geberdeversteuere vor Abimelech, der ihn von sich trieb,und er wegging. *i Sam. 21,13.

2.^-ch * will den Herrn loben allezeit, sein

Lob soll immerdar in meinem Munde seyn.

- Ps. 104, 33.

3. Meine Seele soll sich * rühmen des Herrn,daß die Elenden hören,, und sich freuen.

* Zer. 9, 24.

Preiset mit mir den Herrn, und lasset unsmit einander seinen Nahmen * erhöhen. * Ps. 145, 1.s. Da ich den Herrn suchte, * antwortete ermir, und errettete mich ans aller meiner Furcht.

* Esaj. 65, 24.

6 . Welche ihn ansehen und anlaufen, dererAngesicht wird nickt zu Schanden.

7. Da dieser Elende rief, hörete der Herr,und half ihm aus allen seinen Nöthen.

8. Der * Engel des Herrn lagert sich um dieher, so ihn fürchten, und hilft ihnen aus.

" 1 Mos. 32, 1. 2. Ps. 91, 11.

9. Schmecket und sehet, wie freundlich derHerr ist. ' Wohl dem, der auf ihn trauet.

* Ps. 2, 12. Ps. 40, 5.

10. Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen;denn * die ihn fürchten , haben keinen Mangel.

* Ps. 37, 19.

11. Die Reichen müssen darben und hungern;aber die den Herrn suchen, haben keinen Man-gel an irgend einem Gut.

12. * Kommt her, Kinder, höret nur zu; ichwill euch die Furcht des Herrn lehren.

* Ps. 6b, 16.

13. "Wer ist, der gut Leben begehret, und gern

gute Tage hätte? " 1 M. 3/10.

1^. Behüthe deine Zunge vor Bösem, unddeine Lippen, daß sie nicht falsch reden.

15. Laß " vom Bösen, und thue Gutes; sucheFrieden und jage ihm nach.

* Esaj. 1, 16. Ps. 37, 27.

16. Die" Augen des Herrn sehen auf die Ge-rechten, und seine Ohren auf ihr Schreyen:

* Hiob 36, 7. Ps. 33, 18.

17 . Das Antlitz aber des Herrn sieht über die,

so Böses thun, daß er " ihr Gedächlniß ausrottevon der Erde. " Hiob 18,17.

18. Wenn die (Gerechten) schreyen, so höretder Herr, und errettet sie aus aller ihrer Noth.

19. Der" Herr ift nahe bey denen, die zerbro-chenes Herzens sind, und hilft denen, die zer-schlagenes Gemüth haben. " Luc. is, 13.

20. Der Gerechte muß viel leiden; aber derHerr hilft ihm aus dem allen;

21. Er bewahret ihm alle seine Gebeine, daßderer nicht Eins zerbrochen wird.

22. Den " Gottlosen wird das Unglück tödten;

und die den Gerechten hassen, werden Schuldhaben. " Ps. 32,10.

23. Der Herr erlöset die Seele seiner Knechte;und alle, die auf ihn trauen, werden " keineSchuld haben. * Ps. 37,33.

Der 35 . Psalm.

Gebeth mn Errettung von der Feinde Grausamkeit.

1. Ein Psalm Davids.

H^err, hadere mit meinen Haderern; sireitewider meine Bestreiter.

2. Ergreife den Schild und Waffen, und *mache dich auf, mir zu helfen. " Ps. 12, 6 .

3 . Zucke den Spieß, und schütze mich widermeine Verfolger. Sprich zu meiner Seele: Ichbin deine Hülfe I

Es" müssen sich schämen und gehöhnet wer-den, die nach meiner Seele stehen; es müssenzurück kehren, und zu Schanden werden, die mirübel wollen. " Ps. 70,3.

5. Sie müssen werden wie Spreu " vor demWinde, und der Engel des Herrn stoße sie weg.

* Ps. 1, 4. Ps. 83, 14.

6 . Ihr Weg müsse finster und schlüpfrig werden,und der Engel des Herrn verfolge sie.

7 . Denn sie haben mir ohne Ursach gestelletihre Netze, zu verderben, und haben ohne Ursachmeiner Seele Gruben zugerichtet.

8 . Er müsse" unversehens überfallen werden,und sein Netz, das er gestellet hat, müsse ihnfangen, und müsse darinnen überfallen werden.

* Ps. 7, 16. Dan. 6, 24.

9. Aber meine Seele müsse sich freuen desHerrn, und fröhlich seyn auf seine Hülfe.

10. Alle meine Gebeine müssen sagen: Herr,wer ift deines gleichen? Der * du den Elendenerrettest von dem, der ihm zu stark ist, undden Elenden und Armen von seinen Räubern.

* Hiob 36, 15.

11. Es treten frevelhafte Zeugen auf, diezeihen mich, deß ich nicht schuldig bin.

12. Sie" thun mir Arges um Gutes, mich inHerzeleid zu bringen. *Ps. 38,21.

13. Ich aber, wenn sie krank waren, zogeinen Sack an, that mir wehe mir Fasten,und bethete von Herzen stets;

Ich hielte mich, als wäre es mein Freund