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[1] (1821) [Altes Testament]
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506
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506

Hiob antwortet

Hiob 21. 22.

Zophar.

-ecken möchte. Es wird ihn ein * Feuer verzehren,das nicht aufgeblasen ist; und wer übrig ist inseiner Hütte, dem wird es übel gehen.

* L Mos. 32, 22.

27. Der Himmel wird seine Missethat eröffnen,und die Erde wird sich wider ihn setzen.

28. Das Getreide in seinem Hause wird weg-geführet werden, zerstreuet am Tage seinesZorns.

2s. Das 'ist der Lohn einesgottlosenMenschenbey Gott, und das Erbe seiner Rede bey Gott.

* c. 21 .

Das 21. Capitel.

Hiob widerlegt die Rede Zophar- vom Glück und Straft der Gottlosen.

i.^>iob antwortete, und sprach:

2. Höret doch zu meiner Rede, undlasset euch rathen.

3. Vertraget mich, daß ich auch rede, undspottet darnach meiner.

2,. Handle ich denn mit einem Menschen, daßmein Muth hierinnen nicht sollte unwillig seyn?s. Kehret euch her zu mir; ihr werdet sauersehen, und die Hand auf das Maul legenmüßen.

6. Wenn ich daran gedenke; so erschrecke ich,und Zittern kommt mein Fleisch an.

7. Warum ' leben denn die Gottlosen, werdenalt und nehmen zu mit Gütern?

* Ps, 73, 3. Zer. 12 , 1 .

8. Ihr Same ist sicher um sie her, und ihreNachkömmlinge sind bey ihnen.

s. Ihr Haus hat Frieden vor der Furcht,und Gottes Rutbe ist nickt über ihnen,io. Seine Ochsen lässct man zu, und mißräthihm nicht; seine Kuh kalbet, und ist nicht un-fruchtbar.

i i. Ihre jungen Kinder gehen aus, wie eineHerde , und ihre Kinder löcken (h«»ftn).

12. Sie jauckzen mit Pauken und Harfen,und find fröhlich mit Pfeifen.

13. Sie werden alt bey guten Tagen, underschrecken kaum einen Augenblick vor der Hölle.

i^. Die doch sagen zu Gott:' Hebe dich vonuns, wir wollen von deinen Wegen nicht wissen;

* e. 22, 17. Ps. io, 4.

is. Wer ist der Allmächtige, daß wir ihmdienen sollten ? Oder * was find wirs gebessert,so wir ihn anrufen? *Mal. s, 14.

16. Aber siehe, ihr Gut stehet nicht in ihren

Händen; darum ' soll der Gottlosen Sinn fernevon mir seyn. * c. 22,18.

17. Wie wird die * Leuchte der Gottlosen ver-

löschen, und ihr Unglück über sie kommen ; Erwird Herzeleid austheilen in seinem Zorn.

* c. 18, 6. Ps. 73, 18.

1 8 . Sie werden seyn ' wie Stoppeln vor dem

Winde, und wie Spreu, die der Sturmwindwegführet. *Ps. 1 , 4 . Ps. 3s,L.

19. Gott behält desselben Unglück auf seineKinder. Wenn er es ihm vergelten wird, sowird man es inne werden.

20. Seine Augen werden sein Verderben sehen,und vom Grimm des Allmächtigen wird ertrinken.

21. Denn wer wird Gefallen haben an seinemHause nach ihm? Und die Zahl seiner Monathewird kaum halb bleiben.

22. Wer will Gott lehren, der auch die Ho,hen richtet?

23. Dieser stirbt frisch und gesund in allemReichthum und voller Genüge,

2^!. Sein Melkfaß ist voll Milch, und seineGebeine werden gemästet mit Mark;

25. Jener aber stirbt mit betrübter Seele,und hat nie mit Freuden gegessen:

26. Und liegen gleich mit einander in derErde, und Würmer decken sie zu.

27. Siehe, ich kenne eure Gedanken wohl,und euer frevelhaftes Vornehmen wider mich.

28. Denn ihr sprechet: Wo ist das Haus desFürsten? Und wo ist die Hütte, da die Gottlo,sen wohneten?

29. Redet ihr doch davon, wie der gemeinePöbel; und merket nicht, was jener Wesen be,deutet.

30. Denn * der Böse wird behalten auf denTag des Verderbens, und ans den Tag desGrimms bleibet er. *2 Per. 2 , 9 .

31. Wer will sagen, was er verdienet, wennman es äußerlich anfiehet? Wer will ihm ver,gelten, was er thut?

32. Aber er wird zum Grabe gerissen, und mußbleiben bey dem Haufen.

33 . Es gefiel ihm wohl * der Schlamm des

Bachs, und alle Menschen werden ihm nachge,zogen; und derer, die vor ihm gewesen sind,ist keine Zahl. "Hab. 2 ,6.

3 ^. Wie tröstet ihr mich so vergeblich, undeure Antwort findet sich unrecht.

Das 22. Capitel.

Eliphas ziehet Hiobs Frömmigkeit abermahl in Zweifel.

antwortete Eliphas von Theman, und^ sprach: