H84 Nehemiä Eifer wegen Nehemia 13. Sabbathschänderey.
und aus den Leviten Pedaja, und unter ihreHand Hanan, den Sohn Sachurs, des SohnesMathanja; denn sie wurden für treu gehalten ,und ihnen ward befohlen, ihren Brüdern aus-zutheilen.
i^. "Gedenke, mein Gott, mir daran, undtilge nicht aus meine Barmherzigkeit, die ich anmeines Gottes Hause und an seiner Huth gethanhabe. "v. 31. Ps. 25/7. Ps. 106,4.
15 . Zu derselben Zeit sah ich in Juda Keltertreten auf den Sabbath, und Garden hereinbringen, und Esel beladen mit Wein, Trauben,Feigen und allerley Last zu Jerusalem bringenauf den Sabbathtag. Und ich bezeugte sie desTages, da sie die" Fütterung verkauften.
* c. io, 31. Amos 8, 3.
16. Es wohneten auch Tyrer darinnen; diebrachten Fische und allerley Waare, und ver-kauften es auf den Sabbath den Kindern Judaund Jerusalems.
17. Da " schalt ich die Obersten in Juda,und sprach zu ihnen : Was ist das böse Ding ,das ihr thut, und brechet den Sabbathtag?
* V. 11. 23.
18. Thaten nicht unsere Väter also, und unserGott führete alles dieß Unglück über uns undüber diese Stadt? Und ihr machet des Zorns überIsrael noch mehr, daß ihr den Sabbath brecbet.
19. Und da die Thore zu Jerusalem aufgezo-gen waren vor dem Sabbath; hieß ich die Thü-ren zuschließen und befahl, man sollte sie nichtaufthun, bis nach dem Sabbath. Und ich be-stellete meiner Knaben etliche an die Thore, daßman keine Last herein brächte am Sabbathtage.
20. Da blieben die Krämer und Verkäufer mitallerley Waare über Nacht draußen vor Jeru-salem, einmahl oder zwey.
21. Da zeugte ich ihnen, und sprach zu ihnen:Warum bleibet ihr über Nacht um die Mauer?Werdet ihr es noch eins thun, so will ich dieHand an euch legen. Von der Zeit an kamen siedes Sabbaths nicht.
22. Und ich sprach zu den Leviten, die reinwaren, daß sie kämen und hütheten der Thore,zu heiligen den Sabbathtag. Mein Gott, 'ge-denke mir deß auch, und schone meiner nach dei-ner großen Barmherzigkeit. ' Ps. 23,7.
23. Ich sah auch zu der Zeit Juden, dieWeiber nahmen von Asdod, Ammon undMoab.
2^. Und ihre Kinder redeten die Hälfte As-dodisch, und konnten nicht Jüdisch reden, sondernnach der Sprache eines jeglichen Volks.
25. Und ich schalt sie, und fluchte ihnen, undschlug etliche Männer, und raufte sie, und nahmeinen Eid von ihnen bey Gott: Ihr " sollt eureTöchter nicht geben ihren Söhnen, noch ihreTöchter nehmen euern Söhnen, oder euch selbst.
*3Mos. 7, 3. Eft. s, 2.
26. Hat nicht Salomo, der König Israels,daran gesündiget? Und war doch in vielen Hei-den kein König ihm gleich ; und er war seinemGott lieb, und Gott setzte ihn zum König überganz Israel, noch " machten ihn die ausländi-schen Weiber zu sündigen. * 1 Ken. 11,3.
27. Habt ihr das nicht gehöret, daß ihr solchesgroße Uebel thut, euch an unserm Gott zu ver-greifen mit ausländischem Weibernehmen?
28. Und Einer aus den Kindern Jojada, desSohnes Eliasrbs, des Hohenpriesters, hatte sichbefreundet mit Saneballat, dem Horoniten;aber ich jagte ihn von mir.
29. Gedenke an sie, mein Gott, die des Prie-sterthums los find geworden, und des Bundesdes Priefterthums, und der Leviten.
30. Also reinigte ich sie von allen Ausländi-schen, und stellete die Huth der Priester undLeviten, einen Jeglichen zu seinem Geschäfte;
31. Und zu opfern das Holz zu bestimmtenZeiten, und die Erstlinge. " Gedenke meiner,mein Gott, im Besten.
* c. L, IS. «. 13, 14. 22. Ps. 23, 7. Ps. 106, 4.