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Nehemia bethet
Nehemia 1. 2.
zu Gott.
^3. Unter den Kindern Nebo: Jejel, Ma- Diese hatten alle fremde Weiber genommen;thithja, Sabad, Sebina , Jaddai, Joel und und waren etliche unter denselben Weibern, dieBenaja. Kinder getragen hatten.
Das Buch
Das 1. Capitel.
Nehemiä Gebeth für die Kinder Israel.
r. (?Veß Geschichten Nehemiä, des
Sohnes Hachalja. Es geschah imMonath Chislev des zwanzigsten Jahrs, daßich war zu Susan auf dem Schloß;
2 . Kam Hanani, einer meiner Brüder, mitetlichen Männern aus Juda. Und ich fragtesie, wie es den Juden ginge, die errettet undübrig waren von dem Gefängniß, und wie eszu Jerusalem ginge?
3. Und sie sprachen zu mir: Die Uebrigen
von dem Gefängniß sind daselbst im Lande ingroßem Unglück und Schmach; die * MauernJerusalems sind zerbrochen, und ihre Thore mitFeuer verbrannt. *2Chr.s6,i9.
Da ich aber solche Worte hörete; * saßich und weinete, und trug Leid zween Tage,und fastete und bethete vor dem Gott vom Him-mel , ' Lira 9/ 3.
s. Und sprach: Ach Herr, Gott vom Himmel,
" großer und schrecklicher Gott, -!- der da hältden Bund und Barmherzigkeit denen, die ihnlieben und seine Gebothe halten;
* c. 14. -s Dan. 9, 4.
6. Laß doch deine Ohren aufmerken und deine' Augen offen seyn, daß du hörest das Gebethdeines Knechts, das ich nun vor dir bethe Tagund Nacht, für die Kinder Israel, deine Knechte,und bekenne die Sünde der Kinder Israel, diewir an dir gethan haben; und ich und meinesVäters Haus haben auch gesündiget.*iKön. 8 , 2 s.
7. Wir sind verrückt worden, daß wir nichtgehalten haben die Gebothe, Befehle undRechte, die du gebothen hast deinem KnechteMose.
8. Gedenke aber doch des Worts, das dudeinem * Knechte Mose gebothest, und sprachest:Wenn ihr euch vergreifet, so will ich euch unterdie Völker streuen. * 6 Ms. 28 / 64. r. 30 , i.
9. Wo ihr euch aber bekehret zu mir und haltetmeine Gebothe und thut sie, und ob ihr * ver-stoßen wäret bis an der Himmel Ende; so willich euch doch vo» dannen versammeln, und will
N e h e m i a.
euch bringen an den Ort, den ich erwählet habe/daß mein s Nähme daselbst wohne.
* L Mos. 30/ 4. 6 Mos. 12 / 11 .
10 . Sie sind doch ja deine Knechte und deinVolk, die du erlöset hast durch deine große Kraftund mächtige Hand.
11. Ach Herr, laß deine Ohren aufmerkenauf das Gebeth deines Knechts, und auf dasGebeth deiner Knechte, die da begehren deinenNahmen zu fürchten; und laß deinem Knechteheute gelingen, und gib ihm Barmherzigkeit vordiesem Manne. Denn ich war des KönigsSchenke.
Das 2. Capitel.
Nehemia erlangt Gewalt und Briefe / Jerusalem zu baue».
1. ?Hm Monath Nisan, des zwanzigsten Jahrs^ des Königs Arthasastha, da Wein vor
ihm stand, hob ich den Wein auf, und * gabdem König; und ich fah traurig vor ihm.
* 1 Mos. 40, 13. 21 .
2 . Da sprach der König zu mir: Warumstehest du so übel? Du bist ja nicht krank? Dasist es nicht, sondern du bist schwermüthig. Ichaber fürchtete mich gar sehr,
3. Und sprach zum König: Der König lebe
ewiglich, sollte ich nicht übel sehen? Die Stadt,da das Haus des Begräbnisses meiner Väter ist,liegt wüste und * ihre Thore sind mit Feuer ver-zehret. * c. 1, 3.
Da sprach der König zu mir: Was forderstdu denn? Da bath ich den Gott vom Himmel,
Z. Und sprach zum König: Gefällt es demKönig und deinen Knechten vor dir, daß dumich sendest in Juda zu der Stadt des Begräb-nisses meiner Väter, daß ich sie baue?
6. Und der König sprach zu mir, und die Kö-nigin«, die neben ihm saß: Wie lang wird deineReise währen? und wann wirft du wieder kom-men ? Und es gefiel dem König, daß er michhinsendete. Und ich setzte ihm eine bestimmteZeit,
7. Und sprach zum König: Gefällt es dem Kö-nig, so gebe er mir Briefe an die Landpfleger