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[1] (1821) [Altes Testament]
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463
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Tempelbau gehindert,

E s r a 5.

und wieder fortgesetzt.

463

Arach, von Babel, von Susan, von Deha,und von Elam,

io. Und die andern Völker, welche der großeund berühmte Asnaphar * herüber gebracht, undsie gesetzet hat in die Städte Samarta, undandere diesseit des Wassers, und in Canaan.

* 2 Kön. 17, 24.

i i. Und dieß ist der Inhalt des Briefes,den sie zu dem Könige Arthasastha sandten:Deine Knechte, die Männer diesseit des Was-sers und in Canaan.

12. Es sey kund dem König, daß die Juden,die von dir zu uns herauf gekommen sind genJerusalem, in die aufrührische und böse Stadt,bauen dieselbige, und machen ihre Mauern,und führen sie aus dem Grunde.

13 . So sey nun dem König kund, wo dieseStadt gebauet wird und die Mauern wiedergemacht; so werden sie Schoß, Zoll und jähr-liche Zinse nicht geben, und ihr Vornehmen wirdden Königen Schaden bringen.

i^. Nun wir aber alle dabey sind, die wirden Tempel zerstöret haben, haben wir dieSchmach des Königs nicht länger wollen sehen;darum schicken wir hin, und lassen es dem Königzu wissen thun,

15 . Daß man lasse suchen in den Chronikendeiner Väter, so wirst du finden in denselbenChroniken und erfahren, daß diese Stadt auf-rührisch und schädlich ist den Königen und Län-dern, und machen, daß andere auch abfallen vonAlters her; darum die Stadt auch zerstöret ist.

16. Darum thun wir dem König zu wissen,daß, wo diese Stadt gebauet wird und ihreMauern gemacht; so wirft du vor ihr nichtsbehalten diesseit des Wassers.

17. Da sandte der König eine Antwort zu Re-hum, dem Kanzler, und Simsai, dem Schreiber,und den Andern ihres Raths, die in Samariawohneten, und den Andern jenseit des Wassers:Friede und Gruß!

18. Der Brief, den ihr uns zugeschickt habt,ist öffentlich vor mir gelesen.

io. Und ist von mir befohlen, daß man suchensollte. Und man hat gefunden, daß diese Stadtvon Alters her wider die Könige sich empörethat und Aufruhr und Abfall darinnen geschiehst.

20. Auch sind mächtige Könige zu Jerusalemgewesen, die geherrscht haben über alles, dasjenseit des Wassers ist , daß ihnen Zoll, Schoß,und jährliche Zinse gegeben worden.

21. So thut nun nach diesem Befehl. Wehret

denselben Männern, daß die Stadt nicht gebauetwerde, bis daß von mir der Befehl gegeben werde.

22. So sehet nun zu, daß ihr nicht hinlässigherinnen seyd, damit nicht Schaden entstehedem König.

23 . Da nun der Brief des Königs Arthasasthagelesen ward vor Rehum und Simsai, demSchreiber, und ihrem Rath; zogen sie eilendhinauf gen Jerusalem zu den Juden, und weh-rten ihnen mit Macht und Gewakt.

2^. Da hörete auf das Werk am Hause Gotteszu Jerusalem, und blieb nach bis ins andereJahr Darius, des Königs in Persien.

Das 5. Capitel.

Fortsetzung des Tcmpelbaues.

1. ^s weissagten aber die Propheten, * Hag-^ gai und 1-Sacharja, der Sohn Jddo, zu

den Juden, die in Juda und Jerusalem waren,im Nahmen des Gottes Israels.

* Hag. 1, i. -s Zach. 1, i.

2. Da machten sich auf Serubabel, der SohnSealthiels, und Jesua, der Sohn Jozadaks,und singen an zu bauen das Haus Gottes zuJerusalem, und mit ihnen die Propheten Gottes,die sie stärkten.

3. Zu der Zeit kam zu ihnen Thathnai, derLandpfleger diesseit des Wassers, und Sthar-Bosnai, und ihr Rath, und sprachen also zuihnen: Wer hat euch befohlen, dieß Haus zubauen, und seine Mauern zu machen?

Da sagten wir ihnen, wie die Männerhießen, die diesen Bau thäten.

5. Aber das * Aug ihres Gottes kam auf die

Attesten der Juden, daß ihnen nicht gewehretward, bis daß man die Sache an Darius ge-langen ließe, und darüber eine Schrift wiederkäme. * - Mos. ii, 12.

6. Dieß ist aber der Inhalt des BriefesThathnai, des Landpflegers diesseit des Wassersund StharBosnai und ihr Rath von Apharsach,die diesseit des Wassers waren, an den KönigDarius.

7 . Und die Worte, die sie zu ihm sandten,lauten also: Dem König Darius allen Frieden!

8. Es sey kund dem König, daß wir in dasJüdische Land gekommen sind zu dem Hause desgroßen Gottes, welches man bauet mit allerlei)Steinen, und Balken leget man in die Wände,und das Werk gehet frisch von Statten unterihrer Hand.

9. Wir aber haben die Attesten gefragt, und