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388 Gesandte von Babel. Manasse König , 2 Könige 20. 21. thut große Gräuel.
und * der Schatten ging hinter sich zurück zehnStufen am Zeiger Ahas, die er war niederwärtsgegangen. * Esaj. 38 , 8 .
12. Zu der Zeit * sandte Berodach Baladan,der Sohn Baledans/ König zu Babel, Briefeund Geschenke zu Hiskia; denn er hatte ge-höret, daß Hiskia krank war gewesen.* Esaj.V,i.
13. Hiskia aber war fröhlich mit ihnen, undzeigte ihnen das ganze Schatzhaus, Silber,Gold, Spezerey, und das beste Oehl, und dieHarnischkammer, und alles, was in seinen Schä-tzen vorhanden war. Es war nichts in seinemHause und in seiner ganzen Herrschaft, dasihnen Hiskia nicht zeigte.
i^i. Da kam Jesaia, der Prophet, zu demKönige Hiskia und sprach zu ihm: Was habendiese Leute gesagt? Und woher sind sie zu dirgekommen? Hiskia sprach: Sie sind aus fernenLanden zu mir gekommen von Babel.
iZ. Er sprach: Was haben sie gesehen indeinem Hause? Hiskia sprach: Sie haben allesgesehen, was in meinem Hause ist; und ist nichtsin meinen Schätzen, das ich ihnen nicht gezeigethätte.
16. Da sprach Jesaia zu Hiskia: Höre desHerrn Wort:
17 . Siehe, es kommt die Zeit, daß* alleswird gen Babel weggeführet werden aus deinemHause, und was deine Väter gesammelt habenbis auf diesen Tag; und wird nichts übrigge-lassen werden, spricht der Herr. *c. 24,13.14.
18. Dazu die Kinder, die von dir kommen,
die du zeugen wirst, werden genommen werden,daß sie * Kämmerer seyen im Pallast des Königszu Babel. * Dan. 1,3.
19. Hiskia aber sprach zu Jesaia: * Das ist
gut, das der Herr geredet hat. Uud sprachweiter: Es wird doch Friede und Treue seynzu meinen Zeiten. *1 Sam. 3,18.
20. Was mehr von Hiskia zu sagen ist, undalle seine Macht, und was er gethan hat, undder Teich und die Wasserröhren, damit er Was-ser in die Stadt geleitet hat, siehe, das ist'geschrieben in der Chronica der Könige Juda.
* 2 Chr. 29, 1. c. 32 , Zo.
21. Und Hiskia entschlief mit seinen Vätern.
Und * Manasse, sein Sohn, ward König anseine Statt. *«.21,1.
Das 21. Capitel.
Geschichte Manasse und Amon/ der Könige Juda.
1.Ananasse war zwölf Jahre alt, da er *König ward, und regierte fünf und
fünfzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutterhieß Hephziba. * 2 Chr. 33 , 1 .
2. Und er that, das dem Herrn übel gefiel,nach * den Gräueln der Heiden, die der Herrvor den Kindern Israel vertrieben hatte;
* c. 17, 3i.
3. Und verkehrete sich und bauete die Höhen,die sein Vater Hiskia hatte abgethan, undrichtete Baal Altäre auf, und machte Haine,wie Ahab, der König Israels, gethan hatte,und bethete an allerley Heer am Himmel, unddienete ihnen;
Und bauete Altäre im Hause des Herrn,davon der * Herr gesagt hatte: Ich will meinenNahmen zu Jerusalem setzen. *3M»s. 12 , 3 .
5. Und er bauete allen Heeren am Himmel
* Altäre, in beyden Höfen am Hause des Herrn.
* c. 23, 12 .
6. Und ließ * seinen Sohn durchs Feuer gehen,
und achtete auf Vogelgeschrey und Zeichen, undhielt Wahrsager und Zeichendeuter; und thatdeß viel, das dem Herrn übel gefiel, damit erihn erzürnete. *3M°s.i8,2i.
7. Er setzte auch einen Haingötzen, den er ge-macht harte, in das Haus, von welchem derHerr zu David und zu Salomo , seinem Sohne,
* gesagt hatte: In diesem Hause und zu Jerusa-lem , die ich erwählet habe aus allen StämmenIsraels, will ich meinen Nahmen setzen ewiglich,
* 1 Kön. 8, 20 . c. 9/ 3.
8. Und will den Fuß Israels nicht mehr be-wegen lassen vom Lande, das ich ihren Väterngegeben habe; so doch, so sie halten und thunnach allem, das ich gebothen habe, und nachallem Gesetz, das mein Knecht Mose ihnengebothen hat.
9. Aber sie gehorchten nicht; sondern Manasseverführte sie, daß sie ärger thaten, denn dieHerden, die der Herr vor den Kindern Israelvertilget hatte.
10. Da redete der Herr durch seine Knechte,die Propheten, und sprach:
11. Darum, * daß Manasse, der König Juda,hat diese Gräuel gethan, die ärger sind, dennalle Gräuel, so die Amoriter gethan haben,die vor ihm gewesen sind, und hat auch Juda-ksündigen gemacht mit seinen Götzen;
* k. 23, 26. 2 Chr. 33, 9. Zer. 13, 4. 1- 1 Kön. 12/ 30.
12. Darum spricht der Herr, der Gott Israels,also: Siehe, ich will Unglück über Jerusalemund Juda bringen, daß, * wer es hören wird,dem sollen seine beyden Ohren gellen;
* i Sam. 3, ii. Zer. 19/ 3.