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[1] (1821) [Altes Testament]
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385
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Rabsake lästert.

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Sanherib drohet dem Hiskia. 2 Köni

und die Bleche, die er selbst hatte überziehenlassen; und gab sie dem König von Assyrien.

17. Und * der König von Assyrien sandte Thar-than, und den Erzkämmerer, und den Rabsakevon Lachis, zum König Hiskia mit großer Machtgen Jerusalem, und sie zogen herauf. Und dasie hin tarnen, hielten sie an der Wassergrube beydem ober» Teich, der da liegt an der Straßeauf dem Acker des Walkmüllers;

* 2 Chr. 32 , 9 . Esaj. 20/ 1 .

18. Und riefen den König. Da kam herauszu ihnen Eliakim, der Sohn Hilkia, der Hof-meister, und Sebena, der Schreiber, und Joah,der Sohn Assaphs, der Kanzler.

19. Und der Erzschenke sprach zu ihnen: Lieber,sagt dem König Hiskia: So spricht der großeKönig, der König von Assyrien: Was ist dasfür ein Trotz, darauf du dich verlassest?

20. Meinest du, es sey noch Rath und Machtzu streiten? Worauf verlassest du denn nun dich,daß du abtrünnig von mir bist geworden?

21. Siehe, verlassest du dich auf diesen zersto-ßenen Rohrstab, auf Egypten? Welcher, so sichJemand darauf lehnet, wird er ihm in die Handgehen und sie durchbohren. Also ist Pharao,der König in Egypten, allen, die sich auf ihnverlassen.

22. Ob ihr aber wolltet zu mir sagen: Wirverlassen uns auf den Herrn, unser» Gott. Istes denn nicht der, deß Höhen und Altäre His-kia hat abgethan, und gesagt zu Juda und zuJerusalem: * Vor diesem Altar, der zu Jerusa-lem ist, sollt ihr anbethen?

* 2 Mos. 20/ 21. 3 Mos. 12 / L. 11.

23 . Nun gelobe meinem Herrn, dem Königevon Assyrien; ich will dir zwey tausend Rossegeben, daß du mögest Reiter dazu geben.

2^. Wie willst du denn bleiben vor dem ge-ringsten Herrn, einem meines Herrn Untertha-nen? Und verlassest dich auf Egypten, um derWagen und Reiter willen?

2Z. Meinest du aber, ich sey ohne den Herrnherauf gezogen, daß ich diese Stätte verderbe?Der Herr * hat mirs geheissen: Ziehe hinauf indieß Land, und verderbe es. * 2 Sam. 16/10.

26. Da sprach Eltakim, der Sohn Hilkia, undSebena, und Joah, zum Erzschenken: Rede mitdeinen Knechten auf Syrisch, denn wir verstehenes; und rede nicht mit uns auf Jüdisch vor denOhren des Volks, das auf der Mauer ist.

ge 18.

27. Aber der Erzschenke sprach zu ihnen: Hatmich denn mein Herr zu deinem Herrn oder zudir gesandt, daß ich solche Worte rede? Ja,zu den Männern, die auf der Mauer sitzen,daß sie mit euch ihren eigenen Mist fressen,und ihren Harn saufen.

28. Also stand der Erzschenke, und rief mitlauter Stimme auf Jüdisch, und redete, undsprach: Höret das Wort des großen Königs,des Königs von Assyrien.

29. So spricht der König: Laßt euch Hiskianicht aufsetzen (hintergchcn) / denn er vermag euchnicht zu erretten von meiner Hand.

30. Und laßt euch Hiskia nicht vertrösten aufden Herrn, daß er saget: Der Herr wird unserretten, und diese Stadt wird nicht in dieHände des Königs von Assyrien gegeben werden.

31. Gehorchet Hiskia nicht. Denn so sprichtder König von Assyrien: Nehmet an meineGnade, und kommet zu mir heraus; so sollJedermann * seines Weinstocks und seines Fei-genbaums essen, und seines Brunnens trinken;

* 1 KöN. - 1 / 2 S.

32 . Bis ich komme UN- hohle euch in einLand, das euerm Lande gleich ist, darinnenKorn, Most, Brot, Weinberge, Oehlbäume,Oehl und Honig ist; so werdet ihr leben blei-ben, und nicht sterben. Gehorchet Hiskia nicht;denn er verführet euch, daß er spricht: DerHerr wird uns erretten.

33. Haben auch die * Götter der Heiden einJeglicher sein Land errettet von der Hand desKönigs von Assyrien? * Esaj. 10/10. n.

3ii. Wo sind die Götter zu Hemath und Ar-phad? Wo sind die Götter zu Sepharvaim,Hena, und Jwa? Haben sie auch Samariaerrettet von meiner Hand?

35. Wo ist ein Gott unter aller Lande Göttern,die ihr Land haben von meiner Hand errettet,daß der Herr sollte Jerusalem von meiner Handerretten?

36. Das Volk aber schwieg stille, und ant-wortete ihm nichts; denn der König hatte gebo-then und gesagt: Antwortet ihm nichts.

37. Da kam Eliakim, der Sohn Hilkia, derHofmeister, und Sebena, der Schreiber, undJoah, der Sohn Assaphs, der Kanzler, zuHiskia mit zerrissenen Kleidern, und sagten ihman die Worte des Erzschenken.