Kinder von Bären zerrissen. Joram. 2 Köni
gemacht, es soll hinfort kein Tod, noch Un-fruchtbarkeit daher kommen.
22. Also ward das Wasser gesund, bis aufdiesen Tag, nach dem Wort Elisa, das er redete.
23 . Und er ging hinauf gen BethEl. Undals er auf dem Wege hinan ging; kamen kleineKnaben zur Stadt heraus, und spotteten ihn,und sprachen zu ihm: Kahlkopf, komm herauf!Kahlkopf, komm herauf!
2^. Und er wandte sich um, und da er sie sah,fluchte er ihnen im Nahmen des Herrn. Da' kamen zween Bären aus dem Walde, undzerrissen der Kinder zwey und vierzig. *«. 17, 25.25. Von dannen ging er auf den * Berg Car-mel, und kehrete um von dannen gen Samaria.
* c. 4/ n.
Das 3. Capitel.
Zorams Regierung, Krieg und Sieg wider die Moabiter.
1. ^oram, * der Sohn Ahabs, ward König^ über Israel zu Samaria, im achtzehnten
Jahr Josaphats, des Königs Juda; und regiertezwölf Jahre, * c. 1,17.
2. Und that, das dem Herrn übel gefiel, dochnicht wie sein Vater und seine Mutter. Denner lhat weg die Säule Baals, die sein Vatermachen ließ.
3 . Aber er blieb hangen * an den SündenJerobeams, des Sohns Nebats, der Israelsündigen machte, und ließ nicht davon.
* 1 Kön. 15 , 26 .
- 4 . Mesa aber, der Moabiter König, hatteviele Schafe, und zinsete dem Könige IsraelsWolle von hundert tausend Lämmern, und vonhundert tausend Widdern.
5. Da aber Ahab todt war, siel der MoabiterKönig ab vom Könige Israels.
6 . Da zog zu derselben Zeit aus der KönigJoram von Samaria, und ordnete das ganzeIsrael,
7. Und sandte hin zu Josaphat, dem Könige
Juda, und ließ ihm sagen : Der Moabiter Kö-nig ist von mir abgefallen, komm mit mir zustreiten wider die Moabiter. Er sprach: Ichwill hinauf kommen, "ich bin wie du, und meinVolk wie dein Volk, und meine Rosse wiedeine Rosse. * 1 Kön. 22, 4 .
8 . Und sprach: Durch welchen Weg wollenwir hinauf ziehen? Er sprach: Durch den Wegin der Wüste Edom.
9. Also zog hin der König Israels, der KönigJuda, und der König Edoms. Und da sie
; e 2. 3.Josaphat. 365
sieben Tagereisen zogen, hatte das Heer und dasVieh, das unter ihnen war, kein Wasser.
10. Da sprach der König Israels: O wehe!Der Herr hat diese drey Könige geladen, daßer sie in der Moabiter Hände gebe.
11. Josaphat * aber sprach: Ist kein Prophetdes Herrn hier, daß wir den Herrn durch ihnrathftagen? Da antwortete einer unter denKnechten des Königs Israels, und sprach: Hierist t Elisa, der Sohn Saphats, der Eliä Was-ser auf die Hände ggß. *iKön. 22,5. -i-1 Kon. 19, is-
12. Josaphat sprach: Des Herrn Wort ist beyihm. Also zogen zu ihm hinab der König Is-raels , und Josaphat, und der König Edoms.
13 . Elisa aber sprach zum Könige Israels:
* Was hast du mit mir zu schaffen? Gehe hinzu den Propheten deines Vaters, und zu denPropheten deiner Mutter. Der König Israelssprach zu ihm: Nein: denn der Herr hat diesedrey Könige geladen, daß er sie in der Moabi-ter Hände gäbe. * 1 Kon. ,7, i 8 .
1^1. Elisa sprach: So wahr der Herr Zebaothlebet, vor dem ich stehe; wenn ich nicht Josa-phat, den König Juda, ansähe, ich wollte dichnicht ansehen noch achten.
15. So bringet mir nun einen Spielmann.Und da der Spielmann auf den Saiten spielte,kam die Hand des Herrn auf ihn;
16. Und er sprach: So spricht der Herr:Machet hier und da Gräben an diesem Bach.
17. Denn so spricht der Herr: Ihr werdetkeinen Wind noch Regen sehen; dennoch sollder Bach voll Wasser werden, daß ihr und euerGesinde, und euer Vieh trinket.
18. Dazu ist das ein Geringes vor dem Herrn,er wird auch die Moabiter in eure Händegeben,
19. Daß ihr schlagen werdet alle fesicn Städte,und alle auserwählten Städte, und werdet fallenalle guten Bäume, und werdet verstopfen alleWasserbrunnen, und werdet allen guten Ackermit Steinen verderben.
20. Des Morgens aber, wenn man Speis-opfer opfert; siehe, da kam ein Gewässer desWeges von Edom, und füllete das Land mitWasser.
21. Da aber alle Moabiter höreten, daß dieKönige herauf zogen wider sie zu streiten; be-riefen sie alle, die zur Rüstung alr genug unddarüber waren, und traten an die Grenze.
22. Und da sie sich des Morgens frühe auf-machten , und die Sonne aufging auf das Ge-