Salomo stirbt.
1 Könige 11. 12.
Rehatzeams Räthe.
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38. Wirst*du nun gehorchen allem, das ichdir gebiethen werde, und in meinen Wegen wan-deln, und thun, was mir gefällt, daß du haltestmeine Rechte und Gebothe, wie mein KnechtDavid gethan hat; so will ich mit dir seyn,und dir ein beständiges Haus bauen, wie ichDavid gebauet habe, und will dir Israel geben.
* c. s, 4 .
39. Und will den Samen Davids um deßwillendemüthigen, doch nicht ewiglich.
40. Salomo aber trachtete Ierobeam zu töd-ten. Da machte sich Ierobeam auf, und flohin Egypten zu * Sisak, dem Königein Egypten,und blieb in Egypten, bis daß Salomo starb.
* e. 14/ 25.
41. Was mehr von Salomo zu sagen ist, undalles, was er gethan hat, und seine Weisheit,das ist geschrieben' in der Chronica von Salomo.
* 2 Chk. 9 / 29 .
42. Die * Zeit aber, die Salomo König war zuJerusalem über ganz Israel, ist vierzig Jahre.
' 2 Chr. 9 , 30 .
43. Und * Salomo entschlief mit seinen Vätern,
und ward begraben in der Stadt Davids, seinesVaters. Und sein Sohn Rehabeam ward Königan seine Statt. *2Cbr. 9,31.
Das 12. Cavitel.
Zerthcilung des Reichs Salomons.
1. Nnd * Rehabeam zog gen Sichern; denn^ das ganze Israel war gen Sichern ge-kommen , ihn zum Könige zu machen.
* 2 Chr. 10/ 1.
2. Und Ierobeam, der Sohn Nebats, hörete
das, da er noch in Egypten war, * dahin ervor dem Könige Salomo geflohen war, undblieb in Egypten. *c. ii/4o.
3. Und sie sandten hin, und ließen ihn rufen.Und Ierobeam sammt der ganzen Gemeine Is-rael kamen, und redeten mit Rehabeam, undsprachen:
4. Dein Vater hat unser Joch zu hart gemacht;so mache du nun den harten Dienst und dasschwere Joch leichter, das er uns aufgeleget hat;so wollen wir dir unterthänig seyn.
5. Er aber sprach zu ihnen: Gehet hin bis anden dritten Tag, so kommt wieder zu mir. Unddas Volk ging hin.
6. Und der König Rehabeam hielt einen Rathmit den Aeltesten, die vor seinem Vater Salomostanden, da er lebte, und sprach: Wie rathetihr, daß wir diesem Volk eine Antwort geben?
7. Sie sprachen zu ihm: Wirst du heute diesemVolk einen Dienst thun, und ihnen zu Willenseyn, und sie erhören, und ihnen gute Wortegeben; so werden sie dir unterthänig seyn deinLebenlang.
8. Aber er verließ der Aeltesten Rath, den sieihm gegeben hatten, und hielt einen Rath mitden Jungen, die mit ihm ausgewachsen warenund vor ihm standen.
9. Und er sprach zu ihnen: Was rathet ihr,daß wir antworten diesem Volk, die zu mir ge-sagt haben: Mache das Joch leichter, das deinVater auf uns geleget hat?
10. Und die Jungen, die mit ihm ausgewach-sen waren, sprachen zu ihm: Du sollst zu demVolk, das zu dir sagt: Dein Vater hat unserJoch zu schwer gemacht, mache du es uns leich-ter, also sagen: Mein kleinster Finger soll dickerseyn, denn meines Vaters Lenden.
11. Nun, mein Vater hat auf euch ein schweresJoch geladen, ich aber will es noch mehr übereuch machen; mein Vater hat euch mit Peitschengezüchtiget, ich will euch mit Skorpionen züch-tigen.
12. Also kam Ierobeam sammt dem ganzenVolk zu Rehabeam, * am dritten Tage; wie derKönig gesagt hatte und gesprochen: Kommtwieder zu mir am dritten Tage. *». 3.
13. Und der König gab dem Volk eine harteAntwort, und verließ den Rath, den ihm dieAeltesten gegeben hatten;
14. Und redete mit ihnen nach dem Rath derJungen, und sprach: Mein Vater har euerJoch schwer gemacht, ich aber will es noch mehrüber euch machen; mein Vater hat euch mitPeitschen gezüchtiget, ich aber will euch mit Skor-pionen züchtigen.
15. Also gehorchte der König dem Volk nicht;
denn es war also gewandt von dem Herrn,auf daß er * sein Wort bekräftigte, das erdurch Ahia von Silo geredet hatte zu Ierobeam,dem Sohne Nebats. * c. ", 31.
16. Da * aber das ganze Israel sah, daß derKönig sie nicht hören wollte; gab das Volk demKönige eine Antwort, und sprach: i- Was habenwir denn Theil an David, oder Erbe am SohneJsai? Israel, hebe dich zu deinen Hütten. Sosiehe nun du zu deinem Hause, David. Alsoging Israel in seine Hütten,
* Spr. 13 /1. 1 - 2 Sam. 20/ 1 .
17. Daß Rehabeam regierete nur über die Kin-der Israel, die in den Städten Juda wohneten.