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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
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345
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Kostbare Stücke. 4 ti ig e 10. 11. Salomons Abgötterey. 315

Das 11. Capitel.

16. Und der König Salomo * ließ machen zweyhundert Schilde vom besten Golde, sechs hundertStücke Gold that er zu einem Schilde; *«. i«, 26.

17. Und drey hundert Tartschen vom bestenGolde, je drey Pfund Gold zu einer Tartsche(kleinesSchild.) Und der König that sie in das Hausvom Walde Libanon.

1 3 . Und der König machte * einen großen Stuhlvon Elfenbein, und überzog ihn mit dem edelstenGolde. * 2 Chr. 9, 17.

19 . Und der Stuhl hatte sechs Stufen, unddas Haupt am Stuhl war hinten rund. Undwaren Lehnen auf beyden Seiten des Sitzes,und zween Löwen standen an den Lehnen.

20. Und zwölf Löwen standen auf den sechsStufen, auf beyden Seiten. Solches ist niegemacht in keinen Königreichen.

21. Alle Trinkgefäße des Königs Salomonswaren golden, und alle Gefäße im Haufe vomWalde Libanon waren auch lauter Gold; denndes Silbers achtete mau zu den Zeiten Salo-mons nichts.

22. Denn das Meerschiff des Königs, das aufdem Meer mit dem Schiff Hirams fuhr, kamin dreyen Jahren einmahl, und brachte Gold,Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen.

23 . Also ward der König Salomo * größer

mit Reichthum und Weisheit, denn alle Königeauf Erden. * 2 Chr. 1,1.

2^. Und alle Welt begehrete Salomo zu sehen,daß sie die Weisheit höreten, die ihm Gott insein Herz gegeben hatte.

25. Und Jedermann brachte ihm Geschenke,silberne und goldene Geräthe, Kleider und Har-nische, Würze, Rosse, Maulthiere jährlich.

26. Und * Salomo brachte zu Haufe Wagenund Reiter, daß er hatte tausend und vierhundert Wagen, und -k zwölf tausend Reiter,und ließ sie in den Wagenstädten, und bey demKönige zu Jerusalem. * 2 Chr. 1,14. 1-1 Kon. 4,26.

27. "Und der König machte, daß des Silberszu Jerusalem so viel war, wie die Steine, undCedernholz so viel, wie die wilden Feigenbäumein den Gründen. * 2 Chr. 1, 13. c. s, 27.

28. Und man brachte dem Salomo Pferdeaus Egypten, und allerley Waare, und dieKaufleute des Königs kauften dieselbige Waare,

29. Und brachten es aus Egypten heraus, jeeinen Wagen um sechs hundert Silberlinge, undein Pferd um hundert und fünfzig. Also brachteman sie auch allen Königen der Hethiter, undden Königen zu Syrien durch ihre Hand.

Salomons Weiber, Abgötterey, Feinde und Tod.

i.Isber der König Salomo liebte viele * aus-^ ländische Weiber, die Tochter Pharaons,und Moabitische, Ammonitische, Edomilische,Zidonitische und Hethitische, * 3 Ms. 17,17.

2. Von solchen Völkern, * davon der Herrgesagt hatte den Kindern Israel: Gehet nichtzu ihnen, und lasset sie nicht zu euch kommen;sie werden gewiß eure Herzen neigen ihren Göt-tern nach. An diesen hing Salomo mit Liebe.

* 2 Mos. 34, 16. 3Ms. 7, 3.

Z. Und er hatte sieben hundert Weiber zuFrauen, und drey hundert Kebsweiber; undseine * Weiber neigten sein Herz. ' 21,25.

Und da er nun alt war, neigten seineWeiber sein Herz fremden Göttern nach, daßsein Herz nicht ganz war mit dem Herrn, sei-nem Gott, wie das Herz seines Vaters Davids.

5. Also wandelte Salomo Astharoth, demGott derer von Zidon, nach, und Mileom, demGräuel der Ammoniter.

6. Und Salomo that, das dem Herrn übelgefiel, und folgte nicht gänzlich dem Herrn,wie sein Vater David.

7. Da bauete Salomo eine * Höhe Camos,dem Gräuel der Moabiter, auf dem Berge,der vor Jerusalem liegt, und Molech, demGräuel der Ammoniter. * 4 Mos. 21,29.2 Kön. 22, 13.

8. Also that Salomo allen seinen ausländischenWeibern, die ihren Göttern räucherten undopferten.

9. Der Herr aber ward zornig über Salomo,

daß sein Herz von dem Herrn, dem Gott Is-raels, geneiget war, der ihm' zweymahl erschie-nen war, ' e. 3, 3. c. s, 2.

10. Und ihm solches gebothen hatte, daß ernicht andern Göttern nachwandelte; und docher nicht gehalten hatte, was ihm der Herr ge-bothen hatte.

11. Darum sprach der Herr zu Salomo:Weil solches bey dir geschehen ist, und "hast mei-nen Bund und meine Gebothe nicht gehalten,die ich dir gebothen habe; so will -k ich auch dasKönigreich von dir reisten, und deinem Knechte

geben. * c. 13, 21. -s 1 Sam. 13, 28.

12. Doch bey deiner Zeit will ich es nichtthun, um deines Vaters Davids willen; sondernvon 'der Hand deines Sohnes will ich es reissen.

' «. 12, 19.

13. Doch will ich nicht das ganze Reich ab-