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[1] (1821) [Altes Testament]
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341
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Salomo

1 Könige 8 .

bethet.

341

18. Aber der Herr sprach zu meinem VaterDavid: Daß du im Sinn hast, meinem Nah-men ein Haus zu bauen, hast du wohl gethan,daß du solches vornahmest;iS. Doch du sollst nicht das Haus bauen, son-dern dein Sohn, der aus deinen Lenden kom-men wird, der soll meinem Nahmen ein Hausbauen.

20. Und der Herr hat sein Wort bestätiget,das er geredet hat. Denn ich bin aufgekom-men an meines Vaters Davids Statt, und sitzeauf dem Stuhl Israels, wie der Herr geredethat; und habe gebauet ein Haus dem Nahmendes Herrn, des Gottes Israels.

21. Und habe daselbst eine Stätte zugerichtetder Lade, darinnen der Bund des Herrn ist,

* den er gemacht hat mit unfern Vätern, da ersie aus Egyptenland führete. * 2 Mos. 20, i.

22. Und Salomo trat vor den Altar desHerrn gegen die ganze Gemeine Israel, und

* breitete seine Hände aus gen Himmel,

* 2 Chr. 6/ 12 .

23. Und sprach: Herr, Gott Israels, es istkein Gott, weder droben im Himmel, noch un-ten auf Erden, dir gleich, der du hältst denBund und Barmherzigkeit deinen Knechten, dievor dir wandeln von ganzem Herzen;

2^. Der du hast gehalten deinem Knechte,meinem Vater David, was du ihm geredet hast.Mit deinem Munde hast du es geredet, und mitdeiner Hand hast du es erfüllet, wie es stehetan diesem Tage.

25. Nun Herr, Gott Israels, halte deinemKnechte, meinem Vater David , * was du ihmgeredet Haft, und gesagt: Es sott dir nicht ge-brechen an einem Manne vor mir, der da sitzeauf dem Stuhl Israels; so doch, daß deine Kin-der ihren Weg bewahren, daß sie vor mir wan-deln, wie du vor mir gewandelt hast.

* 2 Sam. 7/ 16 . 1 Chr. 23, 10 .

26. Nun, Gott Israels, laß deine Wortewahr werden, die du deinem Knechte, meinemVater David, geredet hast.

27. Denn Meinest du auch, daß Gott aufErdenwohne? Siehe, * der Himmel und aller HimmelHimmel mögen dich nicht versorgen. Wie solltees denn dieß Haus thun, das ich gebanet habe?

* 2 Chr. 6, 18. Esaj, 66, 1 . Matth. 2, 34. 33. Ap. Gesch. 7, 49.

c. 17, 24.

28. Wende dich aber zum Gebeth deinesKnechts und zu seinem Flehen, Herr, meinGott, auf daß du hörest das Lob und Gebeth,das dein Knecht heute vor dir thut;

29. Daß deine * Augen offen stehen über dießHaus Nacht und Tag, über die Stätte, davon-i-du gesagt hast: Mein Nähme soll da seyn.Du wollest hören das Gebeth, das dein Knechtan dieser Stätte thut;

* Zach. 12, 4. -k-2 Mos. 20, 24. 3 Mos. 12, s. ii.

30. Und wollest erhören das Flehen deinesKnechts und deines Volks Israel, das sie hierthun werden an dieser Stätte deiner Wohnung,im Himmel, und wenn du es hörest, gnädigseyn.

31. Wenn Jemand wider seinen Nächsten sün-diget, und nimmt deß einen Eid auf sich, damiter sich verpflichtet; und der Eid kommt vordeinen Altar in diesem Hause:

32. So wollest D u hören im Himmel, undRecht schaffen deinen Knechten, den Gottlosenzu verdammen, und seinen Weg auf seinenKopf bringen; und dem Gerechten Recht zusprechen, ihm zu geben nach seiner Gerechtigkeit.

33. Wenn dein Volk Israel vor seinen Fein-den geschlagen wird , weil sie an dir gesündigethaben; und bekehren sich zu dir, und bekennendeinen Nahmen, und bethen und flehen zu dirin diesem Hause:

3^. So wollest Du hören im Himmel, undder Sünde deines Volks Israel gnädig seyn,und sie wieder bringen in das Land, das duihren Vätern gegeben hast.

35. Wenn der Himmel verschlossen wird, daßnicht regnet, weil sie an dir gesündiget haben;und werden bethen an diesem Ort, und deinenNahmen bekennen, und sich von ihren Sündenbekehren, weil du sie drängest:

36. So wollest Du hören im Himmel, undgnädig seyn der Sünde deiner Knechte und dei-nes Volks Israel, daß du ihnen den guten Wegweisest, darinnen sie wandeln, und lassest regnenauf das Land, das du deinem Volk zum Erbegegeben hast.

37. Wenn eine Theurung, oder Pestilenz,oder Dürre, oder Brand, oder Heuschrecken,oder Raupen im Lande seyn werden, oder seinFeind im Lande seine Thore belagert, oder irgendeine Plage oder Krankheit;

38. Wer dann bittet und flehet, es seyen sonstMenschen oder dein Volk Israel, die da gewahrwerden ihrer Plage, ein Jeglicher in seinemHerzen, und breitet seine Hände ans zu diesem

Hause; . ^

39. So wollest Du hören im Himmel, m demSitz, da du wohnest, und gnädig seyn, und