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Davids Todschlag. 2 Samuelis 11. 12.
Nathan strafet David.
Weibe läge? So wahr du lebest und deine Seelelebet, ich thue solches nicht. *i Sam. 4, i.
12. David sprach zu Uria: So bleib heuteauch hier, Morgen will ich dich lassen gehen.So blieb Uria zu Jerusalem des Tages, unddes andern dazu.
13. Und David lud ihn, daß er vor ihm aßund trank; und machte ihn trunken. Und desAbends ging er aus, daß er sich schlafen legteauf sein Lager, mit seines Herrn Knechten; undging nicht hinab in sein Haus.
14. Des Morgens schrieb David einen Briefzu Joab, und sandte ihn durch Uria.
i s. Er schrieb aber also in den Brief: StelletUria an den Streit, da er am härtesten ist, undwendet euch hinter ihm ab, daß er erschlagenwerde und sterbe.
16. Als nun Joab um die Stadt lag; stelleteer Uria an den Ort, da er wußte, daß streit-bare Männer waren.
17. Und da die Männer der Stadt herausfielen, und stritten wider Joab; fielen etlichedes Volks von den Knechten Davids, und Uria,der Hethiter, starb auch.
18. Da sandte Joab hin, und ließ David an-sagen allen Handel des Streits.
19. Und geboth dem Bothen, und sprach:Wenn du allen Handel des Streits hast aus-geredet mit dem Könige,
20. Und stehest, daß der König erzürnet, undzu dir spricht: Warum habt ihr euch so nahezur Stadt gemacht mit dem Streit? Wissetihr nicht, wie man pfleget von der Mauer zuschießen?
21. Wer schlug Abimelech, den Sohn Jerub-beseths? * Warf nicht ein Weib ein Stück voneiner Mühle auf ihn von der Mauer, daß erstarb zu Thebez? Warum habt ihr euch so nahezur Mauer gemacht? So sollst du sagen: DeinKnecht Uria, der Hethiter, ist auch todt.
' Nicht. 9/ 63.
22. Der Bothe ging hin, und kam, und sagtean David alles, warum ihn Joab gesandthatte.
23. Und der Bothe sprach zu David: DieMänner nahmen überhand wider uns und fielenzu uns heraus auf das Feld, wir aber warenan ihnen bis vor die Thür des Thors;
24. Und die Schützen schossen von der Mauerauf deine Knechte, und tödteten etliche von desKönigs Knechten; dazu ist Uria, dein Knecht,der Hethiter, auch todt.
25. David sprach zum Bothen: So sollst duzu Joab sagen: Laß dir das nicht übel ge-fallen; denn das Schwert frißt jetzt diesen,jetzt jenen. Haltet an mit dem Streit wider dieStadt, daß du sie zerbrechest; und seyd getrost.
26. Und da des Uria Weib hörete, daß ihrMann Uria todt war; trug fie Leid um ihrenHauswirth.
27. Da sie aber ausgetrauert hatte, sandteDavid hin, und ließ sie in sein Haus hohlen,und sie ward sein Weib, und gebar ihm einenSohn. Aber die That gefiel dem Herrn übel,die David that.
Das 12. Capitel.
Nathans Büßpredigt.
1 lind der Herr sandte Nathan zu David.
Da er zu ihm kam, sprach er zu ihm:Es waren zween Männer in einer Stadt, einerreich, der andere arm.
2. Der Reiche hatte sehr viele Schafe undRinder:
3. Aber der Arme hatte nichts, denn ein einigeskleines Schäflein, das er gekauft hatte; und ernährere es, daß es groß ward bey ihm und beyseinen Kindern zugleich ; es aß von seinem Bis-sen, und trank von seinem Becher, und schliefin seinem Schooß, und er hielt es wie eineTochter.
4. Da aber dem reichen Mann ein Gast kam;schönste er zu nehmen von seinen Schafen undRindern, daß er dem Gast etwas zurichtete,der zu ihm gekommen war, und nahm dasSchaf des armen Mannes und richtete es zudem Mann, der zu ihm gekommen war.
5. Da ergrimmete David mit großem Zornwider den Mann, und sprach zu Nathan: Sowahr der Herr lebet, der Mann ist ein Kinddes Todes, der das gethan hat;
6. Dazu *soll er das Schaf vierfältig bezahlen,
darum, daß er solches gethan, und nicht ge-schonet hat. * 2 Ms. 22,1.
7. Da sprach Nathan zu David: * Du bist der
Mann. So spricht der Herr, der Gott Is-raels: Ich habe dich zum Könige gesalbet überIsrael, und habe dich errettet aus der HandSauls , * 1 Kon. 20 , 40.
8. Und habe dir deines Herrn Haus gegeben,dazu seine Weiber in deinen Schooß, und habedir das Haus Israel und Juda gegeben; undist das zu wenig, will ich noch dieß und dasdazu thun.
s. War-