Druckschrift 
[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
310
Einzelbild herunterladen
 

310 David ist gutthätig gegen 2 Samuelis 8

und er 'schaffte Recht und Gerechtigkeit allemVolk. * 1 Chr. 19, 14.

16. "Joab, -er Sohn ZeruJa, war über das

Heer; Josaphat aber, der Sohn Ahiluds, warKanzler; * c. -w, 2z.

17. Zadok, der Sohn Ahitobs, und Ahimeleck,der Sohn AbJathars, waren Priester, Serajawar Schreiber;

18. Benaja, der Sohn Jojada, war über die' Chrethi und Plethi; und die Söhne Davidswaren Priester (StM-dimer.) * e. i§,i 4 .

Das 9. Capitel.

Gutthätigkeit Davids gegen MephiBoseth.

1. Nnd David sprach: Ist auch noch Jemand^ übergeblieben von dem Hause Sauls, daß

ich Barmherzigkeit an ihm thue, um Jonathanswillen?

2. Es war aber ein Knecht vom Hause Sauls,der hieß Ziba, den riefen fie zu David. Undder König sprach zu ihm: Bist du Ziba? Ersprach: Ja, dein Knecht.

3 . Der König sprach: Ist noch Jemand vomHause Sauls, daß ich Gottes Barmherzigkeitan ihm thue? Ziba sprach zum Könige: ' Es ist«och da ein Sohn Jonathans, lahm an Fußen.

* c. 4, 4.

Der König sprach zu ihm: Wo ist er? Zibasprach zum Könige: Siehe, er ist zu Lodabar,im Hause ' Machirs, des Sohnes Ammiels.

* e. 17, 27.

5 . Da sandte der König David hin, und ließihn hohlen von Lodabar, aus dem Hause Ma-chirs, des Sohnes Ammiels.

6 . Da nun MephiBoseth, der Sohn Jona-thans, des Sohnes Sauls, zu David kam;fiel er auf sein Angestcht, und bethete an. Da-vid aber sprach: MephiBoseth! Er sprach:Hier bin ich, dein Knecht.

7 . David sprach zu ihm: Fürchte dich nicht;denn ich will Barmherzigkeit an dir thun umJonathans, deines Vaters, willen, und willdir allen Acker deines Vaters Sauls wiederge-ben ; du aber sollst täglich auf meinem Tischdas Brot essen.

8 . Er aber bethete an, und sprach: Wer binich, dein Knecht, daß du dich wendest zu einemtodten Hunde, wie ich bin?

s. Da rief der König Ziba, den KnabenSauls, und sprach zu ihm: Alles, was Saulsgewesen ist und seines ganzen Hauses, habe ichdem Sohne deines Herrn gegeben. "

9.10. MevhiVoseth. Davids Knechte geschändet.

io. So arbeite ihm nun seinen Acker, du,und deine Kinder und Knechte, und bringe esein, daß es deines Herrn Sohnes Brot sey,daß er sich nähre; aber MephiBoseth, deinesHerrn Sohn, soll täglich das Brot essen aufmeinem Tisch. Ziba aber hatte fünfzehn Söhneund zwanzig Knechte.

i i. Und Ziba sprach zum Könige: Alles, wiemein Herr, der König, seinem Knechte gebothenhat, so soll sein Knecht thun. Und Mephi-Boseth * esse auf meinem Tisch, wie des KönigsKinder eins. *«.19,23.

12. Und MephiBoseth hatte einen kleinenSohn, der hieß Micha. Aber alles, was imHause Ziba wohnete, das dienete MephiBoseth.

i z. MephiBoseth aber wohnete zu Jerusalem,denn er täglich auf des Königs Tisch, und

* hinkte mit seinen beyden Füßen. * c. 4, 4 .

Das 10. Capitel.

Die Ammoniter verhöhnen Davids Knechte, und werden geschlagen.

1. Nnd es begab sich darnach, "daß der König" der Kinder Ammon starb, und sein

Sohn Hanon ward König an seine Statt.

* 1 Chr. 20, 1.

2. Da sprach David: Ich will Barmherzig-keit thun an Hanon, dem Sohne Nahas, wiesein Vater an mir Barmherzigkeit gethan hat.Und sandte hin, und ließ ihn trösten durch seineKnechte über seinen Vater. Da nun die KnechteDavids ins Land der Kinder Ammon kamen,

3 . Sprachen die Gewaltigen der Kinder Am-mon zu ihrem Herrn Hanon: Meinest du, daßDavid deinen Vater ehre vor deinen Augen, daßer Tröster zu dir gesandt hat? Meinest du nicht,daß er darum hat seine Knechte zu dir gesandt,

* daß er die Stadt erforsche und erkunde und

umkehre? * c. 3, n.

4 . Da nahm Hanon die Knechte Davids,und beschor ihnen den Bart halb, und schnitteihnen die Kleider halb ab bis an den Gürtel,und ließ fie gehen.

s. Da das David ward angesagt, sandte erihnen entgegen; denn die Männer waren sehrgeschändet. Und der König ließ ihnen sagen:Bleibet zu Jericho, bis euer Bart gewachsen,so kommt dann wieder.

6 . Da aber die Kinder Ammon sahen, daßfie vor David * stinkend waren geworden; sand-ten fie hin und dingeten die Syrer des HausesRehobs, und die Syrer zu Zoba, zwanzig tau-send Mann Fußvolks, und von dem König