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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
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299
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Saul fragt eine Zauberinn. 1 Samuelis 28. 29. David ausgemustert. 299

12. Da mm das Weib Samuel sah, schrie sielaut, und sprach zu Saul: Warum hast dumich betrogen? Du bist Saul.

13. Und der König sprach zu ihr: Fürchte dichnicht, was stehest du? Das Weib sprach zuSaul: Ich sehe Götter (eine Göttergestalt) heraufsteigen aus der Erde.

1-4. Er sprach: Wie ist er gestaltet? Siesprach: Es kommt ein alter Mann herauf, undist bekleidet mit einem seidenen Rock. Da ver-nahm Saul, daß es Samuel war, und neigtesich mit seinem Antlitz zur Erde, und bethetean.

is. Samuel aber sprach zu Saul: Warumhast du mich unruhig gemacht, daß du michherauf bringen lassest? Saul sprach: Ich binsehr geängstet, die Philister streiten wider mich,und * Gott ist von mir gewichen und antwortetmir nicht, weder durch Propheten, noch durchTräume; darum habe ich dich lassen rufen,daß du mir weisest, was ich thun soll.

* Nicht. 16/ 20.

16. Samuel sprach: Was willst du mich fra-

gen, weil der* Herr von dir gewichen, und deinFeind geworden ist? ' c. i6, n.

17. Der Herr wird dir thun, wie er durch

mich geredet hat, und wird das * Reich von dei-ner Hand reissen, und David, deinem Nächsten,geben. * c. i-/ 28.

18. Darum, daß du der Stimme des Herrnnicht gehorchet, und den Grimm seines Zornsnicht ausgerichtet hast wider * Amalek; darumhat dir der Herr solches jetzt gethan.

* c./ 18. 19.

19. Dazu wird der Herr Israel mit dir auch

geben in der Philister Hände. * Morgen wirstdu und deine Söhne mit mir seyn. Auch wirdder Herr das Heer Israels in der Philister Händegeben. * c. 3i/ 6.

20. Da fiel Saul zur Erde, so lang er war,und erschrak sehr vor den Worten Samuels,daß keine Kraft mehr in ihm war; denn er hattenichts gegessen den ganzen Tag und die ganzeNacht.

21. Und das Weit ging hinein zu Saul, und

sah, daß er sehr erschrocken war, und sprach zuihm: Siehe, deine Magd hat deiner Stimmegehorchet, und * habe meine Seele in meineHand gesetzt, daß ich deinen Worten gehorchet,die du zu mir sagtest. * c-19/ 3.

22. So gehorche auch nun du deiner MagdStimme. Ich will dir einen Bissen Brot vor-

setzen, daß du essest, daß du zu Kräften kom-mest, und deine Straße gehest.

23. Er aber wegerte sich, und sprach: Ichwill nicht essen. Da nöthigten ihn seine Knechteund das Weib, daß er ihrer Stimme gehorchte.Und er stand auf von der Erde, und setzte sichaufs Bette.

2-1. Das Weib aber hatte daheim ein gemästetKalb; da * eilete sie und schlachtete es, undnahm Mehl, und knetete es, und buk es unge-säuert, *1 Mos. 18/6.

25. Und brachte es herzu vor Saul, und vorseine Knechte. Und da sie gegessen hatten; stan-den sie auf, und gingen die Nacht.

Das 29. Capitel.

David wird von den Philistern zuriickgeschickt.

1. A>ie Philister aber versammelten alle ihre^ Heere zu * Aphek; und Israel lagerte

sich zu Ain in Jesreel. * c. ^ i.

2. Und die Fürsten der Philister gingen dahermit Hunderten und mit Tausenden; David aberund seine Männer gingen hinten nach bey Achis.

3. Da sprachen die Fürsten der Philister:Was sollen diese Ebräer? Achis sprach zu ihnen:Ist nicht das David, der Knecht Sauls, desKönigs Israels, der nun bey mir gewesen istJahr und Tag, und habe nichts an ihm ge-funden, seit der Zeit er abgefallen ist, bisher?

-1. Aber die Fürsten der Philister wurden zor-nig auf ihn, und sprachen zu ihm: * Laß denMann umkehren, und an seinem Ort bleiben,da du ihn hin bestellet hast, daß er nicht mituns hinab ziehe zum Streit, und unser Wider-sacher werde im Streit. Denn woran könnteer seinem Herrn bessern Gefallen thun, dennan den Köpfen dieser Männer? *iChr. 13/19.

s. Ist er nicht der David, von dem sie * san-gen am Reigen: Sau! hat tausend geschlagen,David aber zehn tausend? * c. 18/ 7. c. 21, n.

6. Da rief Achis David, und sprach zu ihm:So wahr der Herr lebet, ich halte dich fürredlich, und dein Ausgang und Eingang mitmir im Heer gefällt mir wohl, und habe nichtsArges an dir gespüret, seit der Zeit du zu mirgekommen bist, bisher; aber du gefällst den Für-sten nicht.

7. So kehre nun um, und gehe hin mit Frie-den, auf daß du nicht übel thuest vor den Auge»der Fürsten der Philister.

8. David aber sprach zu Achis: Was * habe ichgethan, und was Haft du gespüret an deinem

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