Goliath tritt auf.
1 Samuelis 16. 17.
21. Also kam David zu Saul, und dienetevor ihm, und er * gewann ihn sehr lieb, under ward sein Waffenträger. *«.18,1.2.
22. Und Saul sandte zu Jsai, und ließ ihmsagen: Laß David vor mir bleiben, denn erhat Gnade gefunden vor meinen Augen.
23 . Wenn nun der Geist Gottes über Saulkam, so nahm David die Harfe und spieletemit seiner Hand; so erquickte stch Saul, undes ward besser mit ihm, und der böse Geistwich von ihm.
Das 17. Capitel.
Davids Streit mit dem Riesen Goliath.
1. Aie Philister sammelten ihre Heere zum^ Streit, und kamen zusammen zu Socho
in Inda, und lagerten sich zwischen Socho undAseka, am Ende Damim.
2. Aber Saul und die Männer Israel kamenzusammen, und lagerten sich im Eichgrunde,und rüsteten sich zum Streit gegen die Philister.
3. Und die Philister standen auf einem Bergejenseits, und die Israeliten auf einem Bergediesseits, daß ein Thal zwischen ihnen war.
> 4 . Da trat hervor aus den Lägern der Phili-ster ein Riese, mit Nahmen Goliath, von Gath,sechs Ellen und eine Hand breit hoch;
5. Und hatte einen ehernen Helm auf seinemHaupt, und einen schuppichten Panzer an, unddas Gewicht seines Panzers war fünf tausendSekel Erz;
6 . Und hatte eherne Beinharnische an seinenSchenkeln, und einen ehernen Schild auf seinenSchultern.
7. Und der Schaft seines Spießes war wieein Weberbaum, und das Eisen seines Spießeshatte sechs hundert Sekel Eisen, und sein Schild-träger ging vor ihm her.
8 . Und er stand, und rief zu dem Zeuge Is-raels, und sprach zu ihnen: Was feyd ihr aus-gezogen, euch zu rüsten in einen Streit? Binich nicht ein Philister, und ihr Sauls Knechte?Erwählet Einen unter euch, der zu mir herabkomme.
9. Vermag er wider mich zu streiten undschlägt mich , so wollen wir eure Knechte seyn;vermag ich aber wider ihn und schlage ihn,so sollt ihr unsere Knechte seyn, daß ihr unsdienet.
10. Und der Philister sprach: Ich habe heu-tiges Tages dem Zeuge Israels * Hohn gespro-
David im Lager. 285
chen; gebt mir Einen, und laßt uns mit einan-der streiten. * 2 Kon. is, 4.16.
11. Da Saul und ganz Israel diese Rede desPhilisters höreten; entsetzten sie sich, und fürch-teten sich sehr.
12. David aber war * eines Ephratischen Man-
nes Sohn, von Bethlehem Juda, der hießJsai, der hatte acht Söhne, und war ein alterMann zu Sauls Zeiten, und war betagt unterden Männern. *«. ie, 1.
13. Und die drey größesten Söhne Jsai warenmit Saul in den Streit gezogen, und hießenmit Nahmen : Eliab, der Erstgeborne, Abina-dab, der andere, und Samma, der dritte.
1- 4. David aber war der jüngste. Da aberdie drey ältesten mit Saul in den Krieg zogen;
is. Ging David wiederum von Saul, daßer der Schafe seines Vaters hüthete zu Beth-lehem.
16. Aber der Philister trat herzu frühe Mor-gens und Abends, und stellete sich dar vierzigTage.
17. Jsai aber sprach zu seinem Sohne David:Nimm für deine Brüder diese Epha Sangenund diese zehn Brote, und lauf in das Heerzu deinen Brüdern,
18. Und diese zehn frische Käse, und bringe siedem Hauptmann, und besuche deine Brüder,ob es ihnen wohlgehe, und nimm, was sie dirbefehlen.
19. Saul aber, und sie, und alle MännerIsrael waren im Eichgrunde, und stritten widerdie Philister.
20. Da machte sich David des Morgens früheauf, und ließ die Schafe dem Hüther, und trug,und ging hin, wie ihm Jsai gebothen hatte, undkam zur Wagenburg. Und das Heer war aus-gezogen , und hatte sich gerüstet, und schrien imStreit.
21. Denn Israel hatte sich gerüstet, so warendie Philister wider ihren Zeug auch gerüstet.
22. Da ließ David das Gefäß, das er trug,unter dem Hüther der Gefäße, und lief zu demZeuge, und ging hinein, und grüßte seineBrüder.
23. Und da er noch mit ihnen redete, siehe,da trat herauf der Riese, mit Nahmen Goliath,der Philister von Gath, aus der Philister Zeug,und redete wie vorhin; und David hörete es.
2- 4. Aber Jedermann in Israel, wenn er dmMann sah, floh er vor ihm, und fürchtete sich>sehr.