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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
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268
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ElKana. Hanna.

4 Samuelis 4.

Samuel geboren.

Das erste Buch Samuelis.

Das 4. Capitel.

Samuel wird geboren.

1. As war ein Mann von Ramathaim Zo-^ phim , vom Gebirge Ephraim; der hieß

"ElKana, ein Sohn Jerohams, des SohnesElihu, des Sohnes Thohu, des Sohnes Zuphs,welcher von Ephrath war. * i Ehr. 7,27.

2. Und er hatte zwey Weiber; eine hieß Hanna,die andere Peninna. Peninna * aber hatteKinder, und Hanna hatte keine Kinder.

* 1 Mos. 29 / 31 .

3. Und derselbe Mann ging hinauf von seinerStadt, zu ferner Zeit, daß er anbethete undopferte dem Herrn Zebaoth zu * Silo. Da-selbst waren aber Priester des Herrn, Hopyniund Pinehas, die zween Söhne Eli. * Jos. i«/1.

4 . Da es nun eines Tages kam, daß ElKanaopferte; gab er seinem Weibe Peninna, undallen ihren Söhnen und Töchtern Stücke.

5. Aber Hanna gab er Ein Stück traurig;denn er hatte Hanna lieb, aber der Herr hatte* ihren Leib verschlossen. ' 1 Mos. 20,13.

6 . Und ihre Widerwärtige betrübte sie undtrotzte ihr sehr, daß der Herr ihren Leib ver-schlössen hätte.

7. Also ging es alle Jahre, wenn sie hinaufzog zu des Herrn Haus, und betrübte sie also;so weinete sie dann, und nichts.

8 . ElKana aber, ihr Mann, sprach zu ihr:Hanna, warum weinest du, und warum issestdu nichts? Und warum gehabt sich dein Herzso übel? Bin ich dir nicht besser, denn zehnSöhne?

9. Da stand Hanna auf, nachdem sie gegessenhatte zn Silo und getrunken. (Eli aber, derPriester, saß auf einem Stuhl an der Pfostedes Tempels des Herrn.)

10. Und sie war von Herzen betrübt, undbethete zum Herrn, und weinete,

11. Und gelobte ein Gelübde, und sprach:Herr Zebaoth, wirst du deiner Magd Elendansehen, und an mich gedenken, und deinerMagd nicht vergessen, und wirft deiner Magdeinen Sohn geben; so will ich ihn dem Herrngeben sein Lebenlang, und soll kein Schermesserauf sein Haupt kommen..

12. Und da sie lange bethete vor dem Herrn,hatte Eli Acht auf ihren Mund.

13 . Denn Hanna redete in ihrem Herzen;allein ihre Lippen regten sich, und ihre Stimmehörrte man nicht. Da meinte Eli, sie wäretrunken;

14 . Und sprach zu ihr: Wie lange willst dutrunken seyn? Laß den Wein von dir kommen,den du bey dir hast.

15. Hanna aber antwortete, und sprach:

Nein, mein Herr, ich bin ein betrübtes Weib.Wein und starkes Getränke habe ich nicht ge-trunken, sondern habe * mein Herz vor demHerrn ausgeschüttet. *Ps. 42/5.

16. Du wollest deine Magd nicht achten wieein loses Weib; denn ich habe aus meinemgroßen Kummer und Traurigkeit geredet bisher.

17. Eli antwortete, und sprach: Gehe hin mitFrieden; der Gott Israels * wird dir gebendeine Bitte, die du von ihm gebethen hast.

* v. 27. Ps. 20/ 5.

18. Sie sprach: Laß deine Magd * Gnadefinden vor deinen Augen. Also ging das Weibhin ihres Weges, und, und sah nicht mehrso traurig. * Ruch 2/ 13. 2 Sam. 16/ 4.

19. Und des Morgens frühe machten sie sichauf, und da sie angebethet hatten vor demHerrn, kehreten sie wieder um, und kamenheim gen Ramath. Und ElKana erkannte seinWeib Hanna, und der Herr 'gedachte an sie.

* 1 Mos. 30/ 22.

20. Und da * etliche Tage um waren, ward

sie schwanger, und gebar einen Sohn, und hießihn Samuel; denn ich habe ihn von dem Herrnerbethen. * r Mos. 21/1.2.

21. Und da der Mann ElKana hinauf zogmit seinem ganzen Hause, daß er dem Herrnopferte das Opfer zur Zeit gewöhnlich, undsein Gelübde;

22. Zog Hanna nicht, mit hinauf, sondernsprach zu ihrem Manne: Bis der Knabe ent-wöhnet werde, so will ich ihn bringen, daß ervor dem Herrn erscheine und bleibe daselbstewiglich.

23. ElKana, ihr Mann, sprach zu ihr: Sothue, wie dirs gefällt , bleibe, bis du ihn ent-wöhnest; der Herr bestätige aber, was er gere-det hat. Also blieb das Weib und säugete ihrenSohn, bis daß sie ihn entwohnete;

24. Und brachte ihn mit ihr hinauf, nachdemsie ihn entwöhnet hatte, mit dreyen Farren,