Lied.
210 Mose 5 Mose 32.
Nieren, und Weizen, und tränkte ihn mit gutemTraubenblut.
15 . Da er aber fett und satt ward, ward er
geil. " Er ist fett, und dick, und stark geworden,und hat den Gott fahren lassen, der ihn gemachthat. Er hat den Fels seines Heils geringgeachtet, ' c. 31,20.
16. Und hat ihn zum Eifer gereizet durchFremde; durch die Gräuel hat er ihn erzürnet.
17. Sie haben den Feldteufeln geopfert, undnicht ihrem Gott; den Göttern, die sie * nichtkannten, den Neuen, die zuvor nicht gewesensind, die eure Väter nicht geehret haben.
* Ps. 106/ 37. 1 Cor. 10/ 20.
18. Deinen Fels, der dich gezeuget hat, hastdu aus der Acht gelassen, und hast vergessenGottes, der dich gemacht hat.
19. Und da es der Herr sah, ward er zornigüber seine Söhne und Töchter;
20. Und er sprach: Ich * will mein Antlitz vorihnen verbergen, will sehen, was ihnen zuletztwiderfahren wird; denn es ist eine verkehrteArt, es sind -k untreue Kinder.
* c. 31/ 18. ff Esaj. 1/ 2. 4.
21. Sie haben mich gereizet an dem, ' dasnicht Gott ist, mir ihrer Abgötterey haben siemich erzürnet, Und ich will sie wieder reizenan dem, das nicht ein Volk ist, an einem när-rischen Volk will ich sie erzürnen.
* Ier. 2/ ii. c. 3/ 7. ff Rom. 10/ 19.
22. Denn * das Feuer ist angegangen durchmeinen Zorn, und wird brennen bis in die un-terste Hölle, und wird verzehren das Land mitseinem Gewächs, und wird anzünden die Grund-feste der Berge. * s«. 13, 14 «. 17,4.
23. Ich will alles Unglück über sie häufen,ich will alle meine * Pfeile in sie schießen.
* Ps. 91/ 3.
2^. Vor Hunger sollen sie verschmachten, undverzehret werden vom Fieber und jähen Tode.Ich will der Thiere Zähne unter sie schicken,und der Schlangen Gift.
25. Auswendig wird sie das Schwert berau-ben , und inwendig das Schrecken, beyde Jüng-linge und Jungfrauen, die Säuglinge mit demgrauen Manne.
26. Ich will sagen: Wo find sie? Ich werde *ihr Gedächtniß aufheben unter den Menschen.
* Hiob 18/ 17.
27. Wenn ich nicht den Zorn der Feindescheuete, daß nicht ihre Feinde stolz würden,und möchten sagen: Unsere Macht ist hoch,und der Herr hat nicht solches alles gethan.
28. Denn es ist ein Volk, darinn kein Rathist, und ist kein Verstand in ihnen.
29. Ol daß sie weise wären, und vernähmen
solches, daß sie' verstünden, was ihnen hernachbegegnen wird! * Luc. 19/ 42.
30. Wie geht es zu, daß ' Einer wird ihrer
tausend jagen, und zween werden zehn tausendflüchtig machen? Ist es nicht also, daß sie ihrFels verkauft hat, und der Herr hat sie über-geben ? * 2 Mos. 26/ 8. 36.
31. Denn unser Fels ist nicht wie ihr Fels,deß sind unsere Feinde selbst Richter.
32. Denn ihr Weinstock ist des Weinstockszu * Sodom, und von dem Acker Gomorra; -kihre Trauben sind Galle, sie haben bittere Beeren;
* Ez. 16/ 49. ff 3 Mos. 29, 18.
33. Ihr Wein ist Drachengift, und wüthigerOttern Galle.
3 ^. Ist solches nicht bey mir verborgen, undversiegelt in meinen Schätzen?
35. Die * Rache ist mein, ich will vergelten.
Zu seiner Zeit soll ihr Fuß gleiten; denn dieZeit ihres Unglücks ist nahe, und ihr Künfti-ges eilet herzu. 'Rom. 12/19.
36 . Denn der Herr wird sein Volk richten,und' über seine Knechte wird er sich erbarmen.Denn er wird ansehen, daß ihre Macht dahinist, und beydes t das Verschlossene und Ver-lassene Weg ist. ' 2 Mos. 20/ 6. 1- 1 Kön. 14/ 10. c. 21/ 21.
2 Kön. 14/ 26.
37. Und man wird sagen: Wo sind ihre Göt-ter? Ihr Fels, darauf sie traueten?
38 . Von welcher Opfer sie Fett aßen, undtranken den Wein ihres Trankopfers. ' Lasset sieaufftehen, und euch helfen, und euch schützen.
* Nicht. 10/ 14. 1 Sam. 12/ 21.
39. Sehet ihr nun, daß 'Ich es allein bin,und ist kein Gott neben mir? Ich t kann tödtenund lebendig machen, ich kann schlagen undkann heilen, und ist Niemand, der aus meinerHand errette. ' c. 4> 33. Esaj. 43,3. ff 1 Sam. 2/ 6.
Hiob 3/ 18. Hos. 6/ 1. 2.
^0. Denn ' ich will meine Hand in den Him-mel heben, und will sagen: Ich lebe ewiglich.
* 1 Mos. 14/ 22. Dan. 12/ 7. Off. 10/ 3. 6.
^i. Wenn ich den Blitz meines Schwerts wetzenwerde, und meine Hand zur Strafe greiffenwird; so will ich mich wieder rächen an meinenFeinden, und denen, die mich hassen, vergelten.
^2. Ich will meine Pfeile mit Blut trunkenmachen, und mein Schwert soll Fleisch fressen,über dem Blut der Erschlagenen, und über dem