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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
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143
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Israel ziehet fort,

4 Mo se 10. 11. bekommt Lust Fleisch zu essen. 143

25. Darnach zog das Panier des Lagers derKinder Dans mit ihrem Heer, und so warendie Lager alle auf. Und Ahieser, der SohnAmmi Sadai, war über ihr Heer.

26. Und Pagiel, der Sohn Ochrans, überdas Heer des Stamms der Kinder Assers.

27. Und Ahira, der Sohn Enans, über dasHeer des Stamms der Kinder Naphthali.

28. So zogen die Kinder Israel mit ihremHeer.

29. Und Mose sprach zu seinem SchwagerHobab, dem Sohn Reguels, aus Midian:Wir ziehen dahin an die Stätte, davon derHerr gesagt hat: Ich will sie euch gebe«; sokomm nun mit uns, so wollen wir das Bestebey dir thun , denn der Herr hat Israel Guteszugesagt.

ZO. Er aber antwortete: Ich will nicht miteuch, sondern in mein Land zu meiner Freund-schaft ziehen.

Zi. Er sprach: Lieber, verlaß uns nicht, denndu weißt, wo wir in der Wüste uns lagernsollen, und sollst unser Auge seyn.

32. Und wenn du mit uns ziehest; was derHerr Gutes an uns thut, das wollen wir andir thun.

33. Also zogen sie von dem Berge des Herrndrey Tagereisen, und die Lade des Bundesdes Herrn * zog vor ihnen her die drey Tagerei-sen, ihnen zu weisen, wo sie ruhen sollten.

' 3 Mos. 31/ 8.

3^. Und die Wolke des Herrn war des Tagesüber ihnen, wenn sie aus dem Lager zogen.

35. Und wenn die Lade zog, so sprach 'Mose:Herr, "stehe auf, laß deine Feinde zerstreuet,und die dich hassen, flüchtig werden vor dir.

* 2 Chr. 6/ 4t. Ps. 68/ 2. Ps. 132/ 8.

36. Und wenn sie ruhete, so sprach er: Komm

wieder, Herr, zu der * Menge der TausendenIsraels. * Ebr. 12/ 22.

Das 11. Cayitel.

Das lüsterne Volk wird »gestraft.

1.1 Ind da sich das Volk ungeduldig machte (murretc),^ gefiel es übel vor den Ohren des Herrn.Und als es der Herr hörete, ergrimmete seinZorn, und zündete " das Feuer des Herrn unterihnen an, das verzehrete die äußersten Lager.

* 3 Mos. 10/ 2.

2. Da schrie das Volk zu Mose, und Mose*bath den Herrn, da verschwand das Feuer.

* Amos 7/ 3.

3. Und man hieß die Stätte Tabeera, darum,daß sich unter ihnen des Herrn Feuer angezündethatte.

Denn das Pöbelvolk unter ihnen war lüsterngeworden, und saßen und weineten sammt denKindern Israel, und sprachen: Wer * will unsFleisch zu essen geben? * 2 Mos. 16/ 3. Ps. 106/ n.

1 Cor. 10/ 6 .

6. Wir gedenken der Fische, die wir in Egyp-ten umsonst aßen, und der Kürbis, Pfeben,Lauch, Zwiebeln und Knoblauch.

6. Nun aber ist unsere Seele matt; * denn un-sere Augen sehen nichts, denn das Man.

* c. 21 / 3 .

7. Es war aber * Man wie Coriandersamen,und anzusehen wie Bedellion. * 2 Mos. 16/13.

8. Und das Volk lief hin und her, und sam-melte, und stieß es mit Mühlen, und zerrieb esin Mörsern, und kochte es in Töpfen, undmachte ihm Aschenkucheu daraus; und es hatteeinen Geschmack wie ein Oehlkuchen.

9. Und wenn des Nachts der Thau über dieLager fiel, so fiel das Man mit darauf.

10. Da nun Mose das Volk hörete weinenunter ihren Geschlechtern, einen jeglichen inseiner Hütten Thür; da ' ergrimmete der Zorndes Herrn sehr, und Mose ward auch bange.

* 2 Mos. 32 / 10 .

11. Und Mose sprach zu dem Herrn: Warumbekümmerst du deinen Knecht? Und warumfinde ich nicht Gnade vor deinen Augen, daßdu die Last dieses ganzen Volks auf mich legest?

12. Habe ich nun alles Volk empfangen odergeboren, daß du zu mir sagen magst: Trag es in* deinen Armen (wie eine Amme ein Kind trägt)in das Land, das du ihren Vätern geschworen

hast? '3 Mos. i/3i.

13. Woher soll ich Fleisch nehmen, daß ichallem diesem Volk gebe? Sie weinen vor mir,und sprechen: Gib uns Fleisch, daß wir essen.

12,. Ich vermag das Volk nicht allein allesertragen, denn es ist mir zu schwer.

15. Und willst du also mit mir thun; so er-würge mich lieber, habe ich anders Gnade vordeinen Augen gefunden, daß ich nicht mein Un-glück so sehen müße.

16. Und der Herr sprach zu Mose: Sammle

mir siebenzig Männer unter den " Aeltesten inIsrael, die du weißt, daß sie die Aeltesten imVolk und seine Amtleute sind, und nimm sievor die Hütte des Stifts, und stelle sie daselbstvor dich; * 2 Mos. is, 21.