Kindbetterinnen. 3 Mose 12 . 13 . Aussatz. 109
verunreinigen an irgend einem kriechenden Thier/das auf Erden schleicht. * 19 / 2. c. 20/ 7.1 Pea-. i/i 6 .^5. Denn ich bin der Herr / der' euch ausEgyptenland gefuhret hat / daß ich euer Gottsey. Darum sollt ihr heilig seyn, denn ich binheilig. * 2 Mos. 2o, 2.
^ 6 . Dieß ist das Gesetz von den Thieren undVögel«/ und allerley kriechenden Thieren imWasser / und allerley Thieren / die auf Erdenschleichen /
^7. Daß ihr unterscheiden könnet/ was unreinund rein ist/ und welches Thier man esse«/ undwelches man nicht essen soll.
Das 12. Cayitel.
Ordnung dcr Kindbetterinnen.
j.Nttd der Herr redete mit Mose/ und sprach:^ 2. Rede mit den Kindern Israel/ undsprich: Wenn ein Weib besamet wird / und ge-bieret ein Knäblein / so soll sie' sieben Tage unreinseyn / so lange sie ihre Krankheit leidet. *L»c. 2/ 22.3. Und am' achten Tage soll man das Fleischseiner Vorhaut beschneiden. * 1 Mos. 17/10. n.
Und sie soll daheim bleiben drey und dreyßigTage im Blut ihrer Reinigung. Kein Heiligessoll sie anruhren / und zum Heiligthum soll sienicht kommen / bis daß die Tage ihrer Reini-gung aus sind.
ö. Gebieret sie aber ein Mägdlein/ so soll siezwey Wochen unrein seyn/ so lange sie ihreKrankheit leidet/ und soll sechs und sechzig Tagedaheim bleiben / in dem Blut ihrer Reinigung.
6 . Und wenn die Tage ihrer Reinigung aus
sind/ für den Sohn oder für die Tochter; sollsie ein jähriges Lamm bringen zum Brandopfer/und eine junge Taube oder Turteltaube zum* Sündopfer dem Priester/ vor die Thür derHütte des Stifts. * c. 7.
7. Der soll es opfern vor dem Herrn / und sieversöhnen; so wird sie rein von ihrem Blutgang.Das ist das Gesetz für die/ so ein Knäblein oderMägdlein gebieret.
8 . Vermag aber ihre Hand nicht ein Schaf;so nehme sie zwey ' Turteltauben / oder zweyjunge Tauben, eine zum Brandopfer, die anderezum Sündopfer; so soll sie der Priester versöh-nen/ daß sie rein werde.. * Luc. 2,2-n 3 Ms. ^ 22.
c. 13 / 1 -j.
Das 13. Capitel:
Kennzeichen des Aussatzes an den Menschen und Kleidern.
i.lLnd der Herr redete mit Mose und Aaron,^ und sprach:
2. Wenn einem Menschen an der Haut seinesFleisches etwas auffährct/ oder schabicht odereiterweiß wird / als wollte ein * Aussatz werdenan der Haut seines Fleisches; soll man ihn zumPriester Aaron führen / oder zu seiner Söhneeinem unter den Priestern. * 3 Mas. 2-p 8.
3. Und wenn der Priester das Mahl an der
Haut des Fleisches stehet, daß die Haare inWeiß verwandelt sind/ und das * Ansehen andem Ort tiefer ist / denn die andere Haut seinesFleisches; so ists gewiß der Aussatz. Darumsoll ihn der Priester besehen/ und für unreinurtheilen. * c. i-p 37.
- 4 . Wenn aber etwas eiterweiß ist an der Hautseines Fleisches , und doch das Ansehen nichttiefer ist / denn die andere Haut des Fleisches /und die Haare nicht in Weiß verwandelt sind;so soll der Priester denselben verschließen siebenTage,
5. Und am siebenten Tage besehen. Ist es,daß das Mahl bleibet, wie er es zuvor gesehenhat, und hat nicht weiter gefressen an derHaut;
6 . So soll ihn der Priester abermahl siebenTage verschließen. Und wenn er ihn zum an-dernmahl am siebenten Tage besiehst, und findet,daß das Mahl verschwunden ist, und nichtweiter gefressen hat an der Haut; so soll erihn rein urtheilen, denn es ist Grind. Und ersoll seine Kleider' waschen, so ist er rein.
' Es. 1 / 16. Ebr. 10/ 22.
7. Wenn aber der Grind weiter frißt in derHaut, nachdem er vom Priester besehen, undrein gesprochen ist, und wird nun zum andern-mahl vom Priester besehen;
8 . Wenn dann da der Priester siehct, daß derGrind 'weiter gefressen hat in der Haut; soller ihn unrein urtheilen, denn es ist gewiß Aussatz.
* 2 Tim. 2, 17.
9. Wenn ein Mahl des Aussatzes am Men-schen seyn wird, den soll man zum Priesterbringen.
10. Wenn derselbe stehet und findet, daß esweiß aufgefahren ist an der Haut, und disHaare in Weiß verwandelt , und rohes Fleischim Geschwür ist;
11. So ists gewiß ein alter Aussatz in der Hautseines Fleisches.. Darum soll ihn der Priesterunrein urtheilen, und nicht verschließen; denner ist schon unrein.
12. Wenn aber der Aussatz blühet in derHaut, und bedecket die ganze Haut, von dem