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Sund-
3 Mose 4.
Altar, zur Speise * des Feuers zum süßen Ge-ruch. Alles Fett ist des Herrn. * c. i, 7. c. 2, s.
17 . Das sey eine ewige Sitte bey euern Nach-kommen , in allen euern Wohnungen, daß ihr* kein Fett, noch Blut esset. 7,23.26. -. 17/10.
1 Mos. 9 , - 1 . 5 Mos. 12, 16. Ap. Gesch. 13 / 20. 29 . «. 21 / 23 .
Das 4. Capitel.
Gesetz von Sündopfern.
I. llnd der Herr redete mit Mose, und sprach:^ 2. Rede mit den Kindern Israel, und
sprich: 'Wenn eine Seele sündigen würde ausVersehen an irgend einem Gebolh des Herrn,das sie nicht thun sollte; ' 3 /13.
3 . Nähmlich so ein Priester, der gesalbet ist,sündigen würde, daß er das Volk ärgerte; dersoll für seine Sünde, die er gethan hat, einenjungen Farren bringen, der ohne Wandel sey,dem Herrn zum Sundopfer.
2,. Und soll den Farren vor die Thür der Hüttedes Stifts bringen vor dem Herrn, und seineHand auf desselben Haupt legen, und schlachtenvor dem Herrn.
s. Und der Priester, der gesalbet ist, soll desFarren Bluts nehme«, und in ' die Hütte desStifts bringen. * 6 / 30.
6. Und soll seinen Finger in das Blut tunken,und damit' siebenmahl sprengen vor dem Herrn,vor dem Vorhang im Heiligen. *-.8,n. c. 14/7.16.27.
7. Und soll desselbigen Bluts thun auf dieHörner des Räuchaltars, der vor dem Herrnin der Hütte des Stifts stehet; und allesBlut giessen an den Boden des Brandopfer-altars, der "vor der Thür der Hütte des Stifts
stehet. * 2 Mos. 30 / 6 .
8. Und alles Fett des Sündopfers soll erheben, nähmlich das Fett am Eingeweide,
9. Die * zwey Nieren, mit dem Fett, dasdaran ist, an den Lenden, und das Netz überder Leber, an den Nieren abgerissen, '0.3,10.
10. Gleichwie er es hebet vom Ochsen im
Dankopfer; und soll es anzunden ' auf demBrandopfer-Altar. '-. 3 / 3 .
II. Aber das ' Fell des Farren mit allemFleisch, sammt dem Kopf, und Schenkel, unddas Eingeweide, und den Mist, ' -. 8 ,17.
12. Das soll er alles hinaus führen ' außerdem Lager, an eine reine Stätte, da man dieAsche hinschüttct, und soll es verbrennen aufdem Holz mit Feuer. * E»r. 13, n.
13. Wenn es eine ' ganze Gemeine in Israelversehen wurde, und die That vor ihren Augen
Op fer.
verborgen wäre, daß sie irgend wider ein Ge-both des Herrn gethan hätten, das sie nicht thunsollten, nnd sich also verschuldeten; '4Mos.i3/24.
1^. Und darnach ihrer Sünde inne würden,die sie gethan hätten; sollen sie einen jungenFarren darbringen zum Sündopfer, und vordie Thür der Hütte des Stifts stellen.
is. Und die Aelteften von der Gemeine sollenihre Hände auf sein Haupt legen vor dem Herrn,und den Farren schlachten vor dem Herrn.
16. Und der Priester, der gesalbet ist, solldes Bluts vom Farren in die Hütte des Stiftsbringen,
17. Und mit seinem Finger darein tunken,
und * siebenmahl sprengen vor dem Herrn, vordem Vorhang. ' 1-, 7.
18. Und soll des Bluts auf die Hörner desAltars thun, der vor dem Herrn stehet in derHütte des Stifts, und alles andere Blut an denBoden des Brandopfer-Altars gießen,' der vorder Thür der Hütte des Stifts stehet.
' 2 Mos. 40/ 6.
19. Alles sein Fett aber soll er heben, undauf dem Altar anzünden.
20. Und soll mit dem Farren thun, wie ermit dem Farren des Sündopfers gethan hat.Und soll * also der Priester sie versöhnen, sowird es ihnen vergeben. * 3 /13.16.
21. Und soll den Farren außer dem Lagerführen und * verbrennen, wie er den vorigenFarren verbrannt hat. Das soll das Sünd-opfer der Gemeine seyn. * 6 / 30.
22. Wenn aber ein Fürst sündiget, und irgendwider des Herrn, seines Gottes, Geboth thut,das er nicht thun sollte, und verstehet es, daßer sich verschuldet;
23. Und wird seiner Sünde inne, die er ge-than hat; der soll zum Opfer bringen einenZiegenbock ohne Wandel;
24. Und seine Hand auf des Bocks Hauptlegen, und ihn schlachten an der Stätte, daman die Brandopfer schlachtet vor dem Herrn.Das sey sein Sündopfer.
25. Da soll dann der Priester des Bluts vondem Sündopfer nehmen mit seinem Finger, undauf die Hörner des Brandopfer-Altars thun,und das andere Blut an den Boden des Brand-opfer-Altars gießen.
26. Aber alles sein Fett soll er auf dem Altaranzimden, gleichwie das Fett des Dankopftrs.Und soll also der Priester seine Sünde versöh-nen , so wird es ihm vergeben.