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8 (1870) Schule - Sophisten der römischen Kaiserzeit
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®djutgecätljf«ijaftctt.

große an. SSsttl matt bie ©djüler burdt ein fthtbarcd 3 c 'heu jutn Wetteifer atifbornctt,fo fann man bieS wohl and) baburdj bewerffteßigen, baß man ihre ßianten (auf bctjhtt;baren Streik ober üjjabpbcdclftreifcn gefd^rieBen) in feer burdj Äemttniffe, gleiß ttnb©itten bebingten Drbnuttg au einer im ©hulgiuttner aufgelegten £afcl gur Slnfhauungbringt. *)

S)a8 3eih nen fann Don jüngeren ©djülern, welche auf SBlätter Keinen gortnatsarbeiten, noch an gewöhnlichen ©ubfcflten betrieben loerben, mau bat nur bafi'tr gu (ov-geu, baß bie Vorlagen anfgefteßt werben tonnen. 3 U biefent 3'öecfc bcrWenbet man hieuitb ba Eit'euftäbe, am borigontaleit SE^eil beS 5ßultbrctts befeftigt, bie bei Sicbarf auf;gefteflt, attbernfaße auf bett horigotitalett £heil bcö IpitltS niebcrgelegt werben tonnen;häufiger wenbet matt befonberc tipolgrahmeit an, bie etttWeber mit ihrem guß auf beuthorigontaleit Xh c 'l beS 5}5uttbrettS anfgeftettt ober aber in auf ber Sorberfeite beS berti=catcu SSüdfcrraumbecfbrettS befeftigte ©ehre eiitgeftecft werben tonnen. ®ie oon ben©taben ober ben tpolggcfteßen gur Stuffage ber SSorlagcn gebitbete fytäd;e fott unter einemSBinfcl oon 95100° gegen bie Jporijontale uadj borwärtS geneigt fein.

3unt grcihanbgeid)ncit nach größeren SSorlagett ober SETtobetteu bann man gang wobtSßutte Oon bcrfctbcu gornt uttb ©röße wie bei beit ©ubfettien toerwenbett, ba man aufihnen nur bie Vortage aufgufteßen uitb bie im Slugcttblicf nicht gebraud)teu 3 e th en:geräthe aufgufteßen hat; ber ©dritter arbeitet auf einer burd) eine jftahnte ober bie3et<hen=majtjte gebitbeten Untertage, bie auf feinen ibnieen unb am hintern jjtanb beS SßuItbrettSihre Untcrftühuug finbet. ©emeinfdjafttidie ©i^bnnfe jinb h' cr ungweeftnäßig, jebet©htiler muß einen eigenen ©tu))! haben. ÜDiefe ©tühte haben in ber Stiegel ein hart;holgeneS ©itgbrett unb 3 ober 4 güße; bie breibeinigen ©tühte haben ben SSortbcit, baßfie aud) auf unebenem ©oben fielen ohne gu wacfcln, bagegen faßen fte leidet um,wenn man nicht bie Sichte feljr fdjräg nad) auswärts fteßt; oierbeinige ©tühte ftnb fta;biter, erforbern aber einen gang ebenen Stoben, wenn fte einen ruhigen ©ijsplah gewährenfoßen. SDie ©tühte haben in ber Sieget teilte Sehne, obwohl eS gewiß gweeftnäßig wäre,Wenn ihnen eilte Settbenlehite gegeben würbe; bie ©djüler würben bei foldjer Einrichtunggewiß größtenteils mit aufrechtem Dberförßer geidjnen, währenb fie beim Se'djnejt au ftehnentofen ©tühlctt guttt ©haben ihrer ©efunbheit in ber Stieget mit ftart oortt übergebeugtem Dbcrförßer arbeiten. ®amit ber Befrer gu jebetn eingetuett ©djülergetattgcit fötttte, barf bie lichte Entfernung gwifchett gwei benachbarten 3eiheotifheunid)t unter 90 Zentimeter betragen. U)ie jebettt eingelnett ©hüter gutommeitbe ©h=länge foßte ebenfaß.§ nid)t fleitter fein atS 90 100 Zentimeter. g-iir ältere©djüler ift beffer, wenn matt fte an eigenen ©taffeleien ftatt an getneiufhaft;lichett £ifdjen arbeiten läßt. ®ie 3 e 'h en 9 ei 'athth a ften werben etttWeber auf einem

in etwa 80 Zentimeter §öhe über bettt gußboben au bie 3 güße ber ©taffetei befeftigte«S3rett (baS man gwedmäßig mit fdjmalen erhöhten ßlanbfläbdjen oerfieht) aufgelegt oberauf einem neben ber ©taffelei aufgefteßten fleinen gnfdjdjen. 3ltx anbern Drten be=ttitjjt matt anftatt ber ©taffeleien ©efteße, weld)c tiic&t wie bie ©taffeleien bloß auf bem33oben fteheub, fottbern att bemfelbett feftgemadjt, bod) ber 3eidj em ' a h mc iebe beliebige§öhe, ©reljung unb Sieiguug gu geben geftatten. S)ie 3 e ih enra h me if* au ber SOtitteihrer ltnterftüdje bttrh ein Zharuier befefligt an eine oertieale runbe ©tange, bie felbftwieber in einer freiSrunbctt §ülfe läuft, fo baß fie in berfelben auf uitb ab bewegt, ge;brebt unb in jeher ©teßung burh eine ©teßfdjraube feftgehalten werben fann; bie£>ülfe enblich fteht auf bettt am S3obett feftgemahten guß beS ©tatibS; oerfhiebene 9iei;guttg fann enblid) ber 3eih enra h ,ne gegeben werben mit Jpülfe be§ borerwähnten Eljar;nierS, ittbem man gleihgeitig bie gefthaltutig ber geWünfhtett Steigung bewcrffleßigt mit§ülfe einer freiSförmig gebogenen Sftetaßfhiene, bie an ber UnterfTädje ber 3«idjenrahmefeftgemaht ift, burh einen ©dritte ber oerticalen ©tange htnburh geht unb bort burh

*> ©. übrigen« bett 2tct. SÄangorbttung.

®, Sieb.